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Ein starkes und gerechtes NRW braucht einen klaren Plan

Guten Morgen, Nordrhein-Westfalen!

Der Wecker des neuen Jahrtausends klingelt sehr laut. Jetzt wird aufgewacht und aufgestanden. Fünf Jahre lang hat unsere Landesregierung die Trends der Zeit verschlafen. Dass das stimmt, merken Sie selbst ganz leicht, wenn Sie sich diese Fragen hier beantworten:

  • Sind in den letzten Jahren Ausstattung und Organisation unserer Bildung besser geworden?
  • Kam die Digitalisierung schnell genug voran?
  • Haben wir genug beim Klimaschutz getan?
  • Sind wir gut aufgestellt in Katastrophen und Pandemien?
  • Gibt es genügend bezahlbaren Wohnraum?
  • Funktioniert unser Gesundheitssystem?
  • Ist der Stau auf unseren Straßen kürzer geworden?

Sie sehen, wir haben wirklich viel zu tun.

Wir verfolgen ein klares Ziel: Wir wollen unser Land zukunftssicher machen. Daran arbeiten wir jeden Tag. Konsequent, vorausschauend und mit Haltung. Wir haben einen klaren Plan und wir halten, was wir versprechen.

Genau so haben wir unser Wahlprogramm geschrieben: Nach vorne gerichtet mit Lust auf Morgen. Kein Klagen darüber, was nicht gut ist, sondern ein konkreter Plan, wie es besser wird. Ich hoffe, Sie haben Lust auf dieses Morgen. Gemeinsam gewinnen wir es!

#SOZIALER FORTSCHRITT
FÜR DIE VIELEN,
NICHT DIE WENIGEN

Was uns in unserer parlamentarischen Arbeit im Landtag NRW leitet

Die Aussage stammt ursprünglich aus einem Gedicht. Erschienen ist es 1832. Sein Verfasser Percy Bysshe Shelley hatte es allerdings bereits 1819 geschrieben – in Folge des sogenannten Peterloo Massakers auf dem St. Peter’s Field bei Manchester. 15 Menschen waren bei dem Massaker getötet worden, über 400 wurden verletzt. Schätzungsweise 60.000 bis 80.000 Menschen demonstrierten damals friedlich gegen geltende Getreidezölle und für eine Parlamentsreform. Die lokalen Behörden wollten die Kundgebung jedoch auflösen und ihre Anführer verhaften lassen. Als sich (wohlgemerkt: unbewaffneter) Widerstand dagegen regte, griff die Kavallerie ein. Es kam zu der blutigen Attacke, für die der Manchester Observer in Anlehnung an die Schlacht von Waterloo die Bezeichnung „Peterloo Massakers“ geprägt hat. Unter dem Eindruck dieser Ereignisse schrieb Percy Bysshe Shelley sein Gedicht „The Masque of Anarchy“ (deutsch: „Der Maskenzug der Anarchie“). Es gilt als Ursprung des politischen Appells nach gewaltfreiem Widerstand. Seine letzte Zeile wurde zum Leitspruch der Aufständischen und für friedliche Demonstrationen weltweit. „Ye are many – they are few“ hörte man 1909 in New York beim Streik von 20.000 ausgebeuteten Näherinnen, 1989 auf dem Tian’anmen-Platz in Peking, als die demonstrierenden Studenten die letzten Strophen des Gedichts sangen, 1990 bei der Protestkampagne gegen die sozial ungerechte Poll Tax in England, 2011 bei den Demonstrationen gegen Präsident Mubarak auf dem Tahrir-Platz in Kairo. Und auch die britische Labour-Partei hat eine abgewandelte Version der Aussage zum zentralen Slogan ihrer Kampagne genutzt: „For the Many, not the Few“.

Der Sinnspruch vereint stets Hoffnungen auf und Forderungen für eine bessere soziale Zukunft. Wir haben ihn deshalb in abgewandelter Form ins Deutsche übersetzt: