• Weitere rund 1,46 Millionen Euro für die Kleinsten in Krefeld

    „ich freue mich über das zusätzliche Geld. Damit werden die bisherigen Anstrengungen gewürdigt und die frühkindliche Bildung noch stärker gefördert. Der Bund und das Land NRW haben ihre Hausaufgaben gemacht, nun müssen auch die Stadt Krefeld und der Oberbürgermeister ihrer Aufgabe nachkommen und den kommunalen Ausbau der U3-Betreuung zügig weiter vorantreiben, damit sich für die Eltern in Krefeld die Betreuungssituation weiter entspannen kann“, erklärt Ina Spanier-Oppermann.
    Insgesamt erhält das Land Nordrhein-Westfalen 118,6 Millionen Euro vom Bund.
    Auf den Jugendamtsbezirk Krefeld entfallen davon 1.460.749,49 Euro. Die Zuweisung wird neu geordnet in dem jetzt vorliegenden Gesetzentwurf der Bundesregierung mit dem sperrigen Namen: Umsetzung des Gesetzes zur weiteren Entlastung von Ländern und Kommunen ab 2015 und zum quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung – Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2015 – 2018.
    Die Verteilung berechnet sich aus der Anzahl der ein- und zweijährigen Kinder sowie aus der Betreuungsquote der Dreijährigen. Diese Aufteilung hat sich bei den Mittelvergaben der vergangenen Jahre bewährt. Für Krefeld heißt das konkret: 3637 ein- und zweijährige Kinder und eine Betreuungsquote für Dreijährige von 86,72% Pro-zent.
    Dank einer beispiellosen Aufholjagd und einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Land, Kommunen und Trägern konnten im vergangenen Jahr die vereinbarten Ziele zum sogenannten U3-Ausbau erreicht werden. Es war aber auch klar und offensichtlich, dass der Bedarf an Plätzen für die Kleinsten steigen würde. Damit erhalten noch mehr Kinder einen Zugang zu öffentlich finanzierter frühkindlicher Bildung und gleichzeitig verbessert sich für Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
    Hintergrund:
    Die Große Koalition in Berlin hatte beschlossen, die Länder und Kommunen auch bei der Finanzierung von Kinderkrippen, Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen zu unterstützen. Deshalb wird der Bund die Länder um sechs Milliarden Euro entlasten. Dadurch wird unter anderem ein drittes Investitionsprogramm von 2015 bis 2018 für den Kita-Ausbau ermöglicht.
    „Gemeinsames Ziel von Bund, Ländern und Kommunen ist ein bedarfsgerechtes Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder in den ersten drei Lebensjahren. Der Ausbau in Nordrhein-Westfalen schreitet weiter voran“, so die Krefelder SPD-Landtagsabgeordnete Spanier-Oppermann abschließend.

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