• Schülerinnen und Schüler aus dem deutsch-niederländischen Austauschprogramm des Ricarda-Huch-Gymnasiums aus Krefeld besuchten den Landtag in Düsseldorf

    Was machen eigentlich Politiker und wo arbeiten sie? Eine Antwort auf diese Fragen und noch viele weitere Informationen erhielt eine Gruppe von deutschen und niederländischen Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen eines Austauschprogramms des Krefelder Ricarda-Huch-Gymnasiums den Düsseldorfer Landtag besuchte.
    Die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann (SPD) nahm sich an diesem Tag auch gerne die Zeit, um sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler zu stellen.
    „Ich bin Ina; dann verbrauchen wir nicht so viel Zeit für den langen Nachnamen“, stellte sich die Abgeordnete der Gruppe vor und brach somit das erste Eis.
    Anstatt lange Monologe zu halten, setzte Spanier-Oppermann auf den Dialog mit den Anwesenden. Eine interessante Diskussion entwickelte sich zu dem Thema G8/G9 also der Schullaufbahn mit 12 oder 13 Jahren und der Inklusion. Hier wurden seitens der deutschen Schülerinnen und Schüler Bedenken und auch Ängste, hinsichtlich des Zeitaufwandes und des Stresses geäußert.
    Spanier-Oppermann, die als Mitglied des Schulausschusses eng mit den Themen befasst ist, erklärte hierzu die Vorgehensweise der Landesregierung und erläuterte:
    “Der Ansatz der rot-grünen Regierung beginnt bereits im Grundschulalter und setzt danach auf ein längeres gemeinsameres Lernen, um die Schülerinnen und Schüler auf die verkürzte Schulzeit vorzubereiten. Wir wollen diese Reform von Grund auf und nicht halbherzig, wie die schwarz-gelbe Vorgänger Regierung.“
    Die Austauschschülerinnen und -schüler aus Den Haag konnten die Bedenken ihrer deutschen Pendants nicht verstehen, denn in den Niederlanden wird bereits seit langer Zeit das Abitur nach 12 Jahren Schule erreicht. „Wir kennen das gar nicht anders“, wurde die Diskussion kommentiert und dies machte zugleich deutlich, dass die Reform des Schulwesens nicht sofort greifen kann, sondern erst mit der Zeit in den Köpfen aller Beteiligten als normal verstanden wird.
    Nach dem Besuch hielt Spanier-Oppermann fest: „Auch wenn Politik kein ständiges Thema in den Elternhäusern oder im Freundeskreis ist, so merke ich doch besonders in solchen Gesprächen, wie politikinteressiert Jugendliche sind, wenn es um ihre Themen geht. Daher freue ich mich besonders auf den Jugendlandtag im Juli“.

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