• Politik ist auch für die Jugend da

    Bereits zum dritten Mal besuchten Schülerinnen und Schüler aus dem deutsch-niederländischen Austauschprogramm des Ricarda-Huch-Gymnasiums aus Krefeld den Landtag in Düsseldorf.

    Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte die Krefelder Landtagsabgeordnete ihre Besucher und erklärte zunächst, wie sie selbst in den Landtag gekommen und ist welche Arbeit sie hier in welchen Themen und Ausschüssen leistet.

    Die lebendige Diskussion führte jedoch rasch zu einem Themenschwerpunkt: Welche Rolle spielt die Politik bei Jugendlichen und wie kann Politik die Jugend erreichen?

    Das Leben der Jugend spielt sich in immer schnelleren Rhythmen ab. Große Mengen an Informationen müssen aufgenommen und verarbeitet werden. Ob in der Schule, oder in der Freizeit. Dabei sind Tablet und Smartphone ein ständiger Begleiter. Es bleibt kaum noch die Zeit den oft langen Ausführungen von Politikern zu zuhören und die zusätzlichen Informationen aufzunehmen. Diesem Argument aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler stimmte Spanier-Oppermann zu und äußerte Verständnis dafür, dass es alles andere als leicht sei bei manchen Themen manchen Politikern noch zu folgen. Jedoch ist es ebenso schwierig komplexe Sachverhalte auf ein Mini-mum zu reduzieren, ohne wesentliche Punkte außen vor zu lassen. Einig waren sich die Gäste und die Abgeordnete darin, dass die Sozialen Medien zunehmend den tra-ditionellen Medien den Rang ablaufen. Passend dazu fiel die kleine Umfrage aus, wer aus den Reihen der Jugendlichen regelmäßig Zeitung liest oder die Tagesschau sieht, was von keinem bejaht wurde. Politische Informationen werden online, über Facebook oder Twitter gezogen und dann auch nur, wenn sie entsprechen kurz und auf den Punkt gebracht sind.

    Spanier-Oppermann war von der Intensität und der Qualität der Diskussion beein-druckt und befand am Ende des Besuchs, dass anders als von manch einem pro-phezeit, die Jugend keineswegs der Politik abgeneigt ist. Die Politik und die Jugend-lichen sich aber in der letzten Zeit zu weit voneinander entfernt haben und wieder enger zusammenrücken müssen. Ob nun über soziale Netzwerke, den persönlichen Kontakt oder durch Veranstaltungen wie den Jugendlandtag in NRW.

    Bei der Verabschiedung der Gruppe bot die Abgeordnete sich an, jederzeit als An-sprechpartner zur Verfügung zu stehen und den Kontakt weiter zu halten und zu in-tensivieren.

     

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