• NRW Arbeitsminister Schneider und Torwartlegende HansTilkowski auf Überraschungsbesuch im Uerdinger Kunigundenheim

    NRW Arbeitsminister Schneider und Torwartlegende HansTilkowski auf Überraschungsbesuch im Uerdinger Kunigundenheim2Was passieren kann und was getan werden muss, wenn ein Pflegefall in der Familie auftritt, und wie pflegebedürftige Menschen versorgt werden, all dies konnte die Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann einen Tag lang im Kunigundenheim der Caritas in Uerdingen erfahren. Die Krefelderin wollte sich selbst ein Bild über die Leistungen, Aufgaben und tag-täglichen Herausforderungen in einem Senioren- und Pflegeheim machen.
    Besonders ein Schicksal hinterließen einen bleibenden Eindruck bei der Landtags-abgeordneten und so entschloss sie sich einem der Bewohner eine besondere Freude zu bereiten. NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider, seines Zeichens glühender Anhänger von Borussia Dortmund und Hans Tilkowski, ehemaliger Torhüter der deutschen National-mannschaft und des BVB, hatten sich auf Anfrage der Abgeordneten sofort bereit erklärt, einem schwer kranken Menschen eine große Freude zu bereiten. Gemeinsam mit Ina Spanier-Oppermann besuchten sie nun den Bewohner des Kunigundenheims und waren beson-ders erstaunt über das „schwarz-gelb“ geschmückte Zimmer des Bewohners. „Fußball vereint die Menschen, egal in welcher Situation sie sich gerade befinden“, befanden alle Betei-ligten und so wurde bei Kaffee und Kuchen auch fleißig über die Erfolgsgeschichte der Borussia und auch die stattfindende Weltmeisterschaft und den grandiosen Finaleinzug der deutschen Mannschaft philosophiert. Aber nicht nur die aktuellen Ereignisse waren ein Thema. Natürlich wurde auch über das legendäre Wembley-Tor von 1966 gesprochen, das Hans Tilkowski als Torwart hautnah miterlebt hatte.
    Zum Abschied ging ein großes Dankeschön an Minister Schneider, der trotz eines vollen Terminplanes nach Krefeld gekommen war und vor allem an Hans Tilkowski, der keinen Moment gezögert hatte und sofort bereit war sich für eine solch schöne Aktion zu engagieren und einem schwer kranken Menschen eine überwältigende Freude zu bereiten. Auch eine Hausaufgabe nahmen die Gäste mit nach Hause und so werden alle zusammen versuchen, dem Bewohner den Besuch eines Spiels der Borussia zu ermöglichen.
    Hintergrund: Spanier-Oppermann hospitierte einen Tag lang im Kunigundenheim der Krefelder Caritas
    Um praktisch zu erfahren, wieviel Arbeit die Organisation eines Pflegeheims bedarf und was die Pflegebedürftigen und Angehörigen im Vorfeld beachten müssen, wurde für die Abgeordnete an diesem Tag ein umfassendes Programm zusammengestellt.
    Begrüßt wurde Ina Spanier-Oppermann von Heimleiter Guido Ruegenberg, der Be-wohnerbeiratsvorsitzenden (Heimbeiratsvorsitzende) Maria Paltzer, Pflegedienstleiter Markus Fritsch und dem Leiter des Sozialen Dienstes, Joachim Röken.
    Im Gespräch tauschte sich die Abgeordnete mit den Leitungskräften des Heimes und dem Bewohnerbeirat in kleiner Runde aus. Zudem gab es im Verlauf des Tages viele Einzelge-spräche über die nicht einfache Situation der Pflege in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Der Besuch sollte jedoch nicht nur als Gesprächstermin stattfinden und so wurde Spanier-Oppermann nach und nach in den Alltag des Kunigundenheims eingeführt.
    Sozialdienst-Leiter Joachim Röken veranschaulichte, wie Interessenten für einen Heimplatz anhand von Informationsmaterial und persönlicher Begleitung bereits im Vorfeld eine profes-sionelle Beratung erhalten. Hierbei wurden nicht nur allgemeine Informationen über das Haus gegeben, sondern auch detailliert über die stationäre Pflege, Ansprechpartner und alle wichtigen finanziellen und behördlichen Unterlagen informiert.
    Im weiteren Programm wurden die Leitlinien der Krefelder Caritas aufgezeigt, nach denen sich das Kunigundenheim richtet und die in der gesamten Arbeit und dem Zusammenleben der Bewohner eine große Rolle spielen.
    Auch welche Unterlagen, Verträge und Vereinbarungen zwischen Bewohnern und Heimlei-tung geschlossen werden, wurde beispielhaft aufgezeigt. Besonders von dem organisatorischen Aufwand und der engen persönlichen Betreuung durch die Heimmitarbeiter war die Krefelder Landtagsabgeordnete beeindruckt.
    Auch die tägliche Arbeit des Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungsteams konnte Spanier-Oppermann begleiten und dabei erleben, wie unterschiedlich und anspruchsvoll die Arbeit mit Bewohnern der unterschiedlichen Pflegestufen ist. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine gute Vernetzung der unterschiedlichen Professionen ist.
    Ina Spanier-Oppermann, die im Landtag Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Gesund-heit und Soziales ist, versicherte, dass sie die aufgenommenen Eindrücke und Informationen mit in den Düsseldorfer Landtag nehmen und auch ihren Kolleginnen und Kollegen des Ausschus-ses berichten werde, da nicht jeder Politiker die Chance erhält, so detailliert und unge-schminkt einen Einblick in den Bereich der stationären Pflege zu bekommen. Der Dank der Abgeordneten für diesen lehrreichen Tag galt besonders der Heimleitung, der Bewohnerbeiratsvorsitzenden, dem Pflegedienstleiter und dem Sozialdienstleiter.

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