• „Nahmobilität 2.0“

    AGFS-Exkursion 2015 nach Kopenhagen und Politikforum in Krefeld

    Wie gestaltet sich der Fuß- und Radverkehr im öffentlichen Raum, in den Städten und Gemeinden?
    Der Landesaktionsplan zur Förderung der Nahmobilität ist die Basis für die Stadtplanerinnen und Stadtplaner, um das Zusammenspiel von ÖPNV, Individualverkehr, sowie Rad- und Fußverkehr in einen gesunden Einklang zu bringen.
    Als häufigstes Beispiel wird hierbei die niederländische Stadtplanung benannt, doch auch andere europäische Länder und Städte, nehmen im Bereich Nahmobilität eine Vorreiter Rolle ein, wie unter anderen auch Kopenhagen.
    Gemeinsam mit einer 20-köpfigen Delegation aus Vertretern der Landtagsfraktionen, des Verkehrsministeriums und des AGFS (Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden in NRW) reiste die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann nach Kopenhagen, um sich vor Ort über die Umsetzungsmöglichkeiten im Rahmen der Nahmobilität zu informieren.
    Die Exkursion, die durch den AGFS organisiert wurde, beinhaltete ein umfangreiches Rahmenprogramm welches zum Ziel hatte, zu erfahren, wie Stadträume und Verkehrsinfrastruktur gestaltet sein müssen, damit Menschen in ihrem Alltag körperaktiv mobil sind, in ihrem direkten Umfeld Sport treiben und so ihre Gesundheit fördern.
    Zwei Tage lang hieß es gemeinsam in die Pedale treten und mit dem Fahrrad durch die Stadt zu den jeweiligen Terminen fahren. Kopenhagen gilt als eine der Fahrradhauptstädte Europas. Ungefähr 38% aller Wege werden in Kopenhagen mit dem Fahrrad zurückgelegt. Dies sind circa 1,2 Millionen Kilometer täglich (Cycle Statistics – Kopenhavens Kommune) In Kopenhagen ist die Infrastruktur für den Langsamverkehr, vor allem für den Radverkehr, sehr gut ausgebaut. Die Radwege sind durch einen Randstein vom anderen fließenden Verkehr abgetrennt, auf Kreuzungen gibt es extra blau markierte Fahrradspuren. Des Weiteren haben die Autofahrer in Kopenhagen eine besondere Art der Rücksicht gegenüber Radfahrern entwickelt. Dies vermeidet vor allem Unfälle bei rechts abbiegenden Fahrzeugen.( http://www.zukunft-mobilitaet.net)
    Nach der eindrucksreichen Exkursion nach Kopenhagen fand wenige Tage später ein Politikforum der AGFS „Nahmobilität in der Kommunalpolitik“ in Krefeld statt. Für Spanier-Oppermann die beste Gelegenheit die Ansätze und Fortschritte aus Kopenhagen auch in Krefeld zu bewerben und die Vorstellungen und Pläne für Krefeld unter anderen von Planungsdezernent Martin Linne aus erster Hand zu erfahren.

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