• Minister Schneider: Wir wollen kein Kind vom Mittagessen in Kita oder Schule ausschließen

    Härtefallfonds „Alle Kinder essen mit“ um ein Jahr verlängert

    Der mit einer Million Euro ausgestattete Härtefallfonds „Alle Kinder essen mit“ wird um ein weiteres Jahr verlängert. Dies hat das Landeskabi-nett in seiner heutigen Sitzung beschlossen.
    „Damit will die Landesregierung dazu beitragen, dass kein Kind aus einer einkommensschwa-chen Familie vom gemeinsamen Mittagessen in Kita oder Schule ausgeschlossen wird“, sagte Sozialminister Guntram Schneider. Der Härtefallfonds sei damit ein Baustein im Handlungskonzept der Landesregie-rung gegen Armut und soziale Ausgrenzung. „Wir wollen damit erreichen, dass niemand durch die Maschen des sozialen Netzes fällt“, so der Minister weiter.
    Aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes werden vor allem Familien im Hartz-IV- oder Sozialhilfebezug unterstützt. Andere Notlagen – so Schneider – würden dagegen nicht abgedeckt: Etwa die Situation alleinerziehender Mütter, die wegen einer geringfügigen Überschreitung der Einkommensgrenzen keinen Anspruch auf Transferleistungen haben; die Lage von Familien, die im laufenden Verfahren zum Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft keine Sozialleistungen erhalten, oder von Familien in einem Privatinsolvenzverfahren.
    Die Entscheidung über Leistungen aus dem Härtefallfonds treffen die kommunalen Stellen, die auch für die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepaketes zuständig sind. Die Leistungen orientieren sich an denen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket – das sind je nach Einzelfall etwa zwei bis drei Euro pro Kind und Tag. Die Landesregierung hatte den Härtefallfonds „Alle Kinder essen mit“ im Jahr 2011 eingerichtet, um allen bedürftigen Kindern – auch denen, die nicht vom Bildungs- und Teilhabepaket profitieren – eine Verpflegung in Kita oder Schule zu ermöglichen.

    Informationen zum Härtefallfonds unter www.mais.nrw.de

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