• Landtagsfraktion vor Ort: SPD stellt Reform des Kinderbildungsgesetzes vor

    „Die SPD-geführte Landesregierung verfolgt bei der Reform des Kinderbildungsgesetzes das Ziel, ab dem 1. August 2014 jährlich 100 Millionen Euro zusätzlich für die frühe Bildung unserer Kinder zur Verfügung zu stellen“, sagte Ingrid Hack MdL, die auf Einladung ihrer beiden Krefelder Landtagskollegen Ina Spanier-Oppermann und Uli Hahnen zum Thema Frühe Bildung in NRW. Besser und Gerechter im Hexagon referierte. Neben der Kölner Kollegin Ingrid Hack, bis 2012 noch Geschäftsführerin der Krefelder SPD nun stellvertretende kinder- und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, konnten die beiden Gastgeber Ina Spanier-Oppermann und Uli Hahnen den kinder- und jugendpolitischen Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion, Bürgermeister Frank Meyer, und 50 Interessierte begrüßen.
    „Mit der Änderung des Kinderbildungsgesetzes werden keine weiteren Aufgaben auf die Ein-richtungen zukommen. Alle Maßnahmen dienen der Unterstützung und Entlastung. Das KiBiz-Änderungsgesetz, wie die Reform genannt wird, sieht keine Kürzungen vor“, machte Ingrid Hack deutlich. Die beiden Krefelder Abgeordneten unterstützten die Aussagen Hacks und stellten klar, dass „das Leitmotiv der SPD weiterhin darin besteht, den Druck, den KiBiz produziert hat, aus den Einrichtungen zu nehmen, den Bildungsbegriff des Elementarbereichs zu stärken und Kinder, die unter erschwerten Bedingungen aufwachsen, zu fördern. Dies alles streben wir im Dialog mit allen Beteiligten an, denn nur so kann frühe Bildung gelingen.“
    Der kinder- und jugendpolitische Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion, Bürgermeister Frank Meyer, war überrascht, als in der Diskussion der Hinweis gegeben wurde, dass in einer städtischen Kita nicht jedes Kind in 35-Stunden-Betreuung ein warmes Mittagessen bekomme. „Wenn das Land mit der Reform des Kinderbildungsgesetzes Problemlagen beseitigen kann, dann muss die Stadt doch in der Lage sein, jedem Kind eine warme Mahlzeit anbieten zu können. Das wäre das Mindeste“, äußerte sich Meyer deutlich.
    Insgesamt war man sich einig, dass die zusätzlichen finanziellen Mittel des Landes trotz angespannter Haushaltslage der richtige Weg seien, um den Kleinsten möglichst früh die bestmöglichste Bildung zukommen zu lassen. Nach über zwei Stunden bedankten Ina Spa-nier-Oppermann und Uli Hahnen sich für die anregende Diskussion und überreichten Ingrid Hack einen Gruß aus der Samt- und Seidenstadt – ein Halstuch – und einen Gutschein für das Kresch-Improvisationstheater, das zur Zeit das Stück Hotel Südwall aufführt.

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