• Land NRW fördert neue Fachberatungsstelle für sexuelle Vielfalt in der Jugendarbeit

    [su_custom_gallery source=“media: 464,465″ width=“330″ height=“330″]Hierzu erklären die Queer Politische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion, Ina Spanier-Oppermann MdL und der stellv. Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle in der NRWSPD (SchwusosNRW), Fabian Spies: “Wir sind froh darüber, dass noch vor Ablauf des Modellprojektes „together“ am Niederrhein auf dem Bedarfe reagiert wird. Ohne die Mitarbeit der etablierten Strukturen der Jugendarbeit in den Städten und Gemeinden kann es nicht gelingen flächendeckend in NRW Angebote für junge Lesben und Schwule zu schaffen und Homophobie in der Jugendarbeit abzubauen. Wir sehen zugleich die Träger der Jugendarbeit in der Pflicht, sich mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. So kann über die eingerichtete Fachberatungsstelle für sexuelle Vielfalt in der Jugendarbeit die wichtige Arbeit der lesbisch- schwulen Jugendzentren in NRW gestärkt werden, neue Strukturen und Angebote initiieren werden oder auch bestehende Angebot der Jugendarbeit für die Zielgruppe öffnen“.

    Aus dem Engagement der lesbisch- schwulen Selbsthilfe entwickelten sich seit Ende der 90er Jahre, kurz nach endgültiger Abschaffung des § 175 StGB, spezialisierte Angebote für junge Lesben, Schwule und Bisexuelle. Beginnend mit dem anyway in Köln etablierten sich in verschiedenen Großstädten von NRW aus diesen Jugendgruppen teilweise kommunal geförderte Jugendeinrichtungen. Hier finden junge Lesben, Schwule und Bisexuelle Informationen, Kontakte, Möglichkeiten von Beratung und Freizeitgestaltung sowie vor allem diskriminierungsfreie Orte, an dem sie erleben können, wie selbstverständlich es ist lesbisch oder schwul zu sein.
    Sexuelle Orientierung und den Abbau von Homophobie zum Thema der Jugendarbeit zu machen, ist Aufgabe der neuen Fachberatungsstelle „gerne anders NRW“.
    Ziel ist es hierbei, dass junge Lesben, Schwule und Bisexuelle auch von der allgemeinen Jugendarbeit verstärkt als Zielgruppe in den Blick genommen werden und Jugendeinrichtungen in den Städten und Gemeinden am Abbau von Homophobie mitwirken. Wie die Erfahrungen des Modellprojektes „together niederrhein“ und die Ergebnisse der Fachtagung „Sexuelle Orientierung und Homophobie in der Jugendarbeit“ deutlich zeigen, bedarf es hier neben der Sensibilisierung, Unterstützung bei der Frage, auf welche Weise das Thema konkret in die Jugendarbeit integriert werden kann.
    Mit Wibke Korten, Torsten Schrodt und Keith Matschulla stehen erfahrene Fachkräfte der
    lesbisch- schwulen) Jugendarbeit Kommunen und freien Trägern für Sensibilisierung, Fortbildung und Beratung von Fachkräften und Ehrenamtlichen zur Verfügung. Ziel hierbei ist es gemeinsam individuelle Wege zum Abbau von Homophobie und zur Integration von LSBTI- Jugendlichen in die Jugendarbeit zu finden. Für die praktische Arbeit in Jugendzentren und –verbänden sollen darüber
    hinaus Materialien und Praxismethoden
    zusammengestellt, entwickelt und gemeinsam
    erprobt werden.
    Die Träger von „gerne anders NRW“, anyway und together / SVLS e.V. sind froh darüber, dass noch vor Ablauf des Modellprojektes am Niederrhein auf auch hier festgestellte Bedarfe reagiert wird. „Ohne die Mitarbeit der etablierten Strukturen der Jugendarbeit in den Städten und Gemeinden kann es nicht gelingen flächendeckend in NRW Angebote für junge Lesben und Schwule zu schaffen und Homophobie in der Jugendarbeit abzubauen. Die ersten Termine waren bereits sehr motivierend und wir freuen uns sehr auf die Kooperationen“ so Torsten Schrodt,
    Leiter der Fachberatungsstelle, der zugleich die Träger der Jugendarbeit in der Pflicht sieht, sich mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen.
    So besteht über die Möglichkeit die wichtige Arbeit der lesbisch- schwulen Jugendzentren in NRW zu stärken, neue Strukturen und Angebote zu initiieren oder auch bestehende Angebot der Jugendarbeit für die Zielgruppe zu öffnen. Auch hierzu berät „gerne anders NRW“ gerne.
    Kontakt: Fachberatungsstelle „gerne anders NRW“, Teinerstraße 26,45468 Mülheim an der Ruhr
    Für Rückfragen: Torsten Schrodt, Tel. 0163- 4125921,t.schrodt@gerne-anders.de
    www.gerne-anders.de

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