• Krefelder SPD Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann und Bürgermeister Frank Meyer vor Ort an der Hubertusstraße

    Im Rahmen einer landesweit durchgeführten Aktionswoche der NRW SPD zum Thema Infrastruktur, besuchte die Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann zusammen mit Bürgermeister Frank Meyer die Straßenbaustelle des Krefelder Tief-bauunternehmens Gebr. Kickartz GmbH.
    Empfangen wurden sie durch Geschäftsführer der Firma Rainer Matzkus. Bereits zu Beginn der Baustellenbegehung konnte Herr Matzkus auf eine Besonderheit hinweisen, nämlich die Beschaffenheit des Straßenbelages. Unter den Asphaltschichten verbirgt sich noch altes Kopfsteinpflaster, welches vermutlich aus den 30er Jahren des vergangen Jahrhunderts stammt. Im Laufe der Jahre wurde dieses jedoch mit mehreren Schichten Straßenbelag überdeckt.
    Während der weiteren Begehung und im gemeinsamen Gespräch wurde auch deutlich, welche Bedeutung solche Baustellen für die Infrastruktur einer Stadt haben. Auf der Hubertusstraße werden neue Wasser- und Stromleitungen in die Bürgersteige verlegt und dabei kommen auch die verschiedenen Belagsschichten und Leitungsebenen zu Tage. Die Arbeiter müssen besonders die alten Leitungen beachten, während sie die neuen verlegen.
    Dass solche Straßenarbeiten für die Anwohner natürlich nicht immer angenehm sind, bestätigte Matzkus, fügte aber hinzu, dass seine Arbeiter auch im stetigen Kontakt mit den Anliegern stehen und Aufklärungsarbeit leisten.
    Aber um die Infrastruktur der Stadt Krefeld in Schuss zu halten müssen solche Arbeiten geleistet und Leitungen erneuert werden.
    „Wenn das Wort Infrastruktur fällt, denken viele Leute direkt an Autobahnen oder andere Großprojekte. Aber auch die vielen kleinen und mittleren Baustellen, die uns täglich in einer Stadt umgeben, tragen zur Infrastruktur der Stadt bei“, so Ina Spanier-Oppermann.
    Ins Gespräch kamen alle Beteiligten auch mit einer direkt betroffenen Ladenbesitzerin. Mit Frau Gerhild Wolberg, der Besitzerin der gleichnamigen Bäckerei, konnten alle Anwesenden auch direkt mit einer, von den Baumaßnahmen betroffene Einzelhändlerin sprechen und in einen konstruktiven Dialog direkt vor Ort eintreten.
    Zur Erläuterung der Fortschritte kam auch Baustellenleiter Andreas graute hinzu. Dieser erklärte auch, warum die Arbeit direkt an der Straße nicht ungefährlich für die Arbeiter ist, denn der Verkehr muss während des Baubetriebs weiterfließen.
    Im anschließenden Gespräch in einem Café in direkter Nähe zur Baustelle informierte Rainer Matzkus auch über weitere Einsatzbereiche der Firma in Krefeld und Umgebung.
    Die Firma Gebr. Kickartz, gegründet 1888, arbeitet – hauptsächlich innerstädtisch – im Gleis-, Straßen- und Tiefbau. „Wir haben zurzeit über 160 Mitarbeiter“, sagt der Geschäftsführer. Und an Ina Spanier-Oppermann gewandt: „Wir haben Mitarbeiter, die haben mit 16 Jahren angefangen, sind seit 40 Jahren dabei – und müssen jetzt noch zwölf Jahre arbeiten. Ihre Knochen machen das teilweise nicht mehr mit. Wir versuchen, das zu berücksichtigen.“ Spanier-Oppermann wünscht sich Verbesserungen wie flexiblere Ausstiegszeiten: „40 Jahre als Bauarbeiter müssten genug sein.“
    Spanier-Oppermann und Meyer betonten zudem, dass Infrastruktur bereits beim Schlagloch auf der Straße beginnt und bis hin zu Großprojekten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und Wirtschaftskraft Nordrhein-Westfalens beiträgt.

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