• Kein Stellenabbau bei der Krefelder Polizei!

    Die CDU will in Krefeld Polizeibeamte einsparen. Künftig sollen bis zu 92 Beamte weniger in unserer Stadt für Sicherheit sorgen! „Die CDU hat ihr wahres Gesicht enthüllt – sie betreibt Politik mit völlig sachfremden Forderungen und versucht die Bevölkerung im ländlichen Raum gegen die der Städte und Kreise auszuspielen. Damit treibt sie ein gefährliches Spiel mit der inneren Sicherheit in Nordrhein-Westfalen!“, so die Krefelder Landtagsabgeordnete.

    In der heutigen Anhörung im Landtag zum CDU-Antrag „Polizeipräsenz im ländlichen Raum“ wurde deutlich, was tatsächlich hinter dieser Forderung steht: Die CDU will Polizeikräfte umverteilen – diejenigen, die künftig auf dem Land Dienst schieben werden zu Lasten der Sicherheit aus den Großstädten abgezogen! Für Krefeld bedeutet das, dass die Stadt zwischen 23 und 92 Stellen, je nach Flächen-ansatz (5% oder 20%) verlieren wird.

    „Die Sachverständigen lehnen überwiegend die Einführung eines Flächenfaktors für die Verteilung von Personalstellen ab. Dies würde zu einer dramatischen Verlagerung von Polizeistellen aus den Großstädten in die Landkreise führen“, erklärt Spanier-Oppermann.

    „Wir müssen die Sicherheit im ganzen Land gleichermaßen gewährleisten. Wir dür-fen nicht die ländlichen Regionen gegen die Städte ausspielen. Deshalb hat die rot-grüne Landesregierung seit 2010 die Zahl der Neueinstellungen in der Polizei kontinuierlich erhöht. Wir werden auch in Zukunft die hohen jährlichen Einstellungszahlen (2000) bei der Polizei verstetigen. Dies führt zu einer Verbesserung der Personalausstattung der Polizei in allen Bereichen – auf dem Land und in unserer Stadt. Wir setzen uns dafür ein, dass die Zahl der Beamtinnen und Beamten vor Ort erhöht wird und zwar ohne sie an anderer Stelle abzuziehen“, so Spanier-Oppermann abschließend.

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