• Ina Spanier-Oppermann (SPD): „Krefeld partizipiert am landesweiten Netzwerk der kommunalen Integrationszentren“

    „2013 war für die Integration von Einwanderern und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Nordrhein-Westfalen ein erfolgreiches Jahr“, erklärt die Krefelder SPD-Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann und erläutert: „Auf der Grundlage des im Vorjahr verabschiedeten Landesintegrationsgesetzes hat die Landesregierung inzwischen in 47 Kreisen und kreisfreien Städten ein nahezu flächendeckendes Netz von Kommunalen Integrationszentren aufgebaut.“
    Die Stadt Krefeld partizipiert an dieser Entwicklung. Am 23. Juli 2013 wurde die Landesfinanzierung für das Kommunale Integrationszentrum in Krefeld von der Landesregierung bewilligt.
    Vor eineinhalb Jahren hatte die NRW-Landesregierung sich mit dem Teilhabe- und Integrationsgesetz verpflichtet, die Integration in Nordrhein-Westfalen voran zu treiben. Herzstück des Gesetzes war und ist die Errichtung von Kommunalen Integrationszentren in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten. Dieses Angebot wird von den Kommunen sehr gut angenommen: Innerhalb von nur eineinhalb Jahren sind bereits 47 von 53 Kommunalen Integrationszentren errichtet worden.
    Das NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales fördert jeweils 3,5 Personalstellen, das Schulministerium stellt ergänzend jeweils zwei Lehrkräfte für die Arbeit eines Zentrums zur Verfügung. Die Kommunalen Integrationszentren sollen zum einen die Zusammenarbeit verschiedener Ämter und Einrichtungen optimieren und zum anderen den wichtigen Bereich der Integration durch Bildung stärken. Das NRW-Integrationsministerium investiert jährlich insgesamt 9,83 Millionen Euro in die Kommunalen Integrationszentren; das Schulministerium weitere Mittel für über 100 abgeordnete Lehrkräfte.
    Das Kommunale Integrationszentrum in Krefeld wird in den beiden kommenden Jahren besondere Akzente bei der Integration als Querschnittsaufgabe setzten. Im Handlungsfeld Sport wird die Herstellung von Transparenz und die Vernetzung sowie die strategische Steuerung der Integrationsarbeit mit den regionalen Partnern umgesetzt. Als weiterführendes Ziel ist die Gewinnung und Schulung von Übungsleitern mit Migrationshintergrund vorgesehen. Im Bereich der Integration durch Bildung ist eine Ausweitung des Programms DaZ (Deutsch als Zweitsprache) für Seiteneinsteiger auf allen Schulformern sowie dir Förderung des sprachsensiblen Unterrichts in allen Fächern vorgesehen.
    Hierzu werden u.a. Fortbildungsangebote entwickelt. „Mit der Etablierung der Kommunalen Integrationszentren in der Fläche nimmt NRW bundesweit eine Vorreiterrolle ein und Krefeld ist ein Teil dieses Netzwerkes“, freut sich Spanier-Oppermann.

Leave a reply.

You must be logged in to post a comment.