• Ina Spanier-Oppermann MdL und Uli Hahnen MdL: U3-Ausbau in Krefeld muss weiter gehen!

    Anlässlich des eintretenden Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder, die das erste Lebensjahr vollendet haben, meinen die beiden SPD-Landtagsabgeordneten aus Ina Spanier-Oppermann und Uli Hahnen:

    „Krefeld ist zunächst gut aufgestellt. Aber mit einer U3-Quote von knapp 35 %, die erst im Laufe des Betreuungsjahres erreicht wird, sehen wir für Krefeld noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht“, so Spanier-Oppermann, aber „hier ist der Oberbürgermeister gefragt, alle erdenklichen Anstrengung zu unternehmen. Zu lange haben CDU und ihr OB das Thema U3-Betreuung und Kita-Ausbau auf die lange Bank geschoben. Wenn CDU, FDP und UWG sich aktiv gegen die Personalnot im Fachbereich Gebäudemanagement eingesetzt hätte, wären wir schon viel weiter. Vielmehr wurden die geforderten Stellen durch die gennannten Fraktionen bewusst abgelehnt“, ergänzt der Fraktionsvorsitzender der SPD Krefeld Uli Hahnen.

    Beide Krefelder Abgeordnete sind sich einig: „Durch die starke Unterstützung der rot-grünen Landes-regierung nach den Wahlen von 2010 konnten diese Quoten erst erreicht werden. In Krefeld haben die Mehrheitsparteien jedoch die Entwicklung verpennt und zu spät mit dem Ausbau angefangen“.

    Spanier-Oppermann und Hahnen: „Wenn wir zurückblicken auf die Zeit der schwarz-gelben Vorgän-gerregierung, wird deutlich: Damals wurden alle tatsächlich von U3-Kindern belegte Plätze für über Dreijährige in U3-Plätze umgewandelt, um die Statistik zu schönen. Dann verschwanden die Bundes-mittel für die Betriebskosten im Landeshaushalt, und die Landesregierung stellte keinen einzigen ei-genen Euro für Investitionen zur Verfügung“.

    Die Bundesmittel für Investitionen wurden im Windhundverfahren vergeben. Gegen Ende von Schwarz-Gelb, als offenbar wurde, dass diese Planlosigkeit ein einziges Durcheinander verursacht hatte und die Bundesmittel nicht ausreichen würden, wurde außerdem noch ein Ausbaustopp verhängt.

    Doch der U3-Ausbau ab 2010 war nur ein Teil der rot-grünen Maßnahmen zur Stärkung der frühkindli-chen Bildung. Mindestens genauso wichtig war der Einstieg in den Ausstieg bei den Kita-Gebühren, der vor allem die Durchschnittseinkommen entlastet. In Krefeld spart eine Familie mit einem normalen Jahreseinkommen von 40.000 Euro dadurch bares Geld. Das ist eine Hilfe, die bei den Familien an-kommt und die frühe Bildung stärkt.

    Das dritte Standbein dieser Maßnahmen ist die Qualitätssteigerung in den Kitas. Der Betreuungs-schlüssel ist einer der wichtigsten Indikatoren für die Betreuungsqualität. Dieser konnte für Kinder unter drei Jahren in NRW zwischen 2010 und 2012 von 1:3,6 auf 1:3,3 verbessert werden. NRW nimmt damit bundesweit einen Spitzenplatz (Platz 4 von 16) ein.
    „Alles in Allem: Rot-Grün ist gut für unsere Kleinsten!“, bekräftigen Spanier-Oppermann und Hahnen.

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