• Ina Spanier-Oppermann: Ein Tag mit Peer Steinbrück

    [su_custom_gallery source=“media: 595,592,593″ width=“330″ height=“330″]SPD-Kanzlerkandidat redet Klartext in Krefeld
     Peer Steinbrück ließ in Krefeld die Bombe platzen: „Ich bin für schwarz-gelb. Aber nur beim Champions League Finale!“ Auf ein 6 zu 4 für Borussia Dortmund tippte der SPD-Kanzlerkandidat in der Klartext Veranstaltung gestern Abend in Krefeld. Vorsitzender Frank Meyer begrüßte den hohen Besuch in der Kulturfabrik vor ausverkauftem Haus. Zu den 500 Gästen gehörten auch die beiden Krefelder SPD-Bundestagsabgeordneten Siggi Ehrmann und Bernd Scheelen, Bundestagskandidat Benedikt Winzen, die Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann und Uli Hahnen, sowie der Generalsekretär der NRW SPD, André Stinka.

    Bereits am Nachmittag war Ina Spanier-Oppermann Gast auf der Veranstaltung Zukunftsforum „Mobilität in Deutschland“ Ein neuer Infrastrukturkonsens für Deutschland und NRW in Duisburg. Dort traf sie unter anderen auf Peer Steinbrück, Norbert Römer, Sören Link, Hannelore Kraft, Florian Pronold und Michael Groschek. Anlass war hierbei die Woche der Infrastruktur der NRW-SPD. Am Abend traf man sich dann in Krefeld wieder.

    Peer Steinbrück sagte zu Beginn, dass er nicht gekommen sei, um lange Reden oder frontale Referate zu halten. Der Abend solle ganz im Zeichen des Austausches, des Gesprächs und des gegenseitigen Zuhörens stehen. Und so Begann der Abend auch direkt mit den ersten Fragen aus dem Publikum, das von der Möglichkeit, mit dem Kanzlerkandidaten der SPD diskutieren zu können, rege Gebrauch machte.

    Steinbrück machte deutlich, dass seine Leitlinie als Bundeskanzler soziale Gerechtigkeit gepaart mit ökonomischer Vernunft sei. Mit ihm werde es die Wiedereinführung der Vermögenssteuer geben, die Anhebung des Spitzensteuersatzes, aber keine Besteuerung der Substanz von Unternehmen. Einen Ausbau der Kita-Plätze, die Rücknahme des Betreuungsgeldes, das Abschmelzen der Kinderfreibeträge für höhere Einkommen zugunsten eines höheren Kindergeldes für Gering- und Mittelverdiener, die Begrenzung von Mieterhöhung bei Neuverträgen auf zehn Prozent und eine Pflicht zur Übernahme von Maklercourtagen für Vermieter und Verkäufer.

    Nach über zwei Stunden der Diskussion bedankte sich der Krefelder SPD-Vorsitzende Frank Meyer mit einem Gruß aus der Samt- und Seidenstadt, einer roten Krawatte. „Wir werden im Fernsehen beobachten, ob Du die Krawatte auch trägst“, scherzte Meyer in seinem Schlusswort.

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