• Die CDU spielt mit falschen Karten

    Mit großer Verwunderung haben Benedikt Winzen, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld, und Ina Spanier-Oppermann, schulpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion und Landtagsabgeordnete, die jüngsten Äußerungen der Krefelder CDU nach dem Neujahrsempfang der Stadt Krefeld aufgenommen:

    „Das Milliarden-Investitionsprogramm von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft war eine gute Nachricht für die Schullandschaft in Nordrhein-Westfalen und Krefeld. Krefeld erhält bis 2020 über 30 Millionen Euro, um Schulen zu sanieren und optimal auszustatten. In diesem Zusammenhang dann von Versäumnissen des Landes zu sprechen, grenzt an Realitätsverlust“, so die Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann.

    Nicht nur viele Schulgebäude seien in einem schlechten Zustand, auch viele weitere städtische Gebäude seien stark sanierungsbedürftig, ergänzt Benedikt Winzen. „Über Jahrzehnte hinweg hat die Stadt kein Geld zum Substanzerhalt ihrer Gebäude in die Hand genommen. Das Ergebnis sehen wir beim Stadthaus, beim Seidenweberhaus, bei den Schulgebäuden und bei weiteren städtischen Gebäuden“, so der Fraktionsvorsitzende Benedikt Winzen.

    Erst im Haushaltsjahr 2015, dem ersten Haushalt unter Federführung der SPD-Fraktion, seien nach vielen Jahren wieder Mittel zum Substanzerhalt etatisiert worden. „Wir wollen das Vermögen der Krefelderinnen und Krefelder wieder pflegen und stellen bis 2020 über 10 Millionen Euro zur Verfügung, um Krefelds Erbe zu sichern. Wir wollen die Schulen sanieren und stellen für die Modernisierung bis 2020 über 58 Millionen Euro zusätzlich zu den Landesmitteln zur Verfügung. Wir freuen uns über jede Fraktion, die diesen Weg für ein besseres Krefeld mitgeht. Wer für die Versäumnisse der Vergangenheit nun aber das Land oder den Oberbürgermeister verantwortlich machen möchte, spielt jedoch mit falschen Karten“, so Spanier-Oppermann und Winzen abschließend.

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