• Land NRW fördert neue Fachberatungsstelle für sexuelle Vielfalt in der Jugendarbeit

    [su_custom_gallery source=“media: 464,465″ width=“330″ height=“330″]Hierzu erklären die Queer Politische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion, Ina Spanier-Oppermann MdL und der stellv. Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle in der NRWSPD (SchwusosNRW), Fabian Spies: “Wir sind froh darüber, dass noch vor Ablauf des Modellprojektes „together“ am Niederrhein auf dem Bedarfe reagiert wird. Ohne die Mitarbeit der etablierten Strukturen der Jugendarbeit in den Städten und Gemeinden kann es nicht gelingen flächendeckend in NRW Angebote für junge Lesben und Schwule zu schaffen und Homophobie in der Jugendarbeit abzubauen. Wir sehen zugleich die Träger der Jugendarbeit in der Pflicht, sich mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. So kann über die eingerichtete Fachberatungsstelle für sexuelle Vielfalt in der Jugendarbeit die wichtige Arbeit der lesbisch- schwulen Jugendzentren in NRW gestärkt werden, neue Strukturen und Angebote initiieren werden oder auch bestehende Angebot der Jugendarbeit für die Zielgruppe öffnen“.

    Aus dem Engagement der lesbisch- schwulen Selbsthilfe entwickelten sich seit Ende der 90er Jahre, kurz nach endgültiger Abschaffung des § 175 StGB, spezialisierte Angebote für junge Lesben, Schwule und Bisexuelle. Beginnend mit dem anyway in Köln etablierten sich in verschiedenen Großstädten von NRW aus diesen Jugendgruppen teilweise kommunal geförderte Jugendeinrichtungen. Hier finden junge Lesben, Schwule und Bisexuelle Informationen, Kontakte, Möglichkeiten von Beratung und Freizeitgestaltung sowie vor allem diskriminierungsfreie Orte, an dem sie erleben können, wie selbstverständlich es ist lesbisch oder schwul zu sein.
    Sexuelle Orientierung und den Abbau von Homophobie zum Thema der Jugendarbeit zu machen, ist Aufgabe der neuen Fachberatungsstelle „gerne anders NRW“.
    Ziel ist es hierbei, dass junge Lesben, Schwule und Bisexuelle auch von der allgemeinen Jugendarbeit verstärkt als Zielgruppe in den Blick genommen werden und Jugendeinrichtungen in den Städten und Gemeinden am Abbau von Homophobie mitwirken. Wie die Erfahrungen des Modellprojektes „together niederrhein“ und die Ergebnisse der Fachtagung „Sexuelle Orientierung und Homophobie in der Jugendarbeit“ deutlich zeigen, bedarf es hier neben der Sensibilisierung, Unterstützung bei der Frage, auf welche Weise das Thema konkret in die Jugendarbeit integriert werden kann.
    Mit Wibke Korten, Torsten Schrodt und Keith Matschulla stehen erfahrene Fachkräfte der
    lesbisch- schwulen) Jugendarbeit Kommunen und freien Trägern für Sensibilisierung, Fortbildung und Beratung von Fachkräften und Ehrenamtlichen zur Verfügung. Ziel hierbei ist es gemeinsam individuelle Wege zum Abbau von Homophobie und zur Integration von LSBTI- Jugendlichen in die Jugendarbeit zu finden. Für die praktische Arbeit in Jugendzentren und –verbänden sollen darüber
    hinaus Materialien und Praxismethoden
    zusammengestellt, entwickelt und gemeinsam
    erprobt werden.
    Die Träger von „gerne anders NRW“, anyway und together / SVLS e.V. sind froh darüber, dass noch vor Ablauf des Modellprojektes am Niederrhein auf auch hier festgestellte Bedarfe reagiert wird. „Ohne die Mitarbeit der etablierten Strukturen der Jugendarbeit in den Städten und Gemeinden kann es nicht gelingen flächendeckend in NRW Angebote für junge Lesben und Schwule zu schaffen und Homophobie in der Jugendarbeit abzubauen. Die ersten Termine waren bereits sehr motivierend und wir freuen uns sehr auf die Kooperationen“ so Torsten Schrodt,
    Leiter der Fachberatungsstelle, der zugleich die Träger der Jugendarbeit in der Pflicht sieht, sich mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen.
    So besteht über die Möglichkeit die wichtige Arbeit der lesbisch- schwulen Jugendzentren in NRW zu stärken, neue Strukturen und Angebote zu initiieren oder auch bestehende Angebot der Jugendarbeit für die Zielgruppe zu öffnen. Auch hierzu berät „gerne anders NRW“ gerne.
    Kontakt: Fachberatungsstelle „gerne anders NRW“, Teinerstraße 26,45468 Mülheim an der Ruhr
    Für Rückfragen: Torsten Schrodt, Tel. 0163- 4125921,t.schrodt@gerne-anders.de
    www.gerne-anders.de

  • AsF Krefeld übergibt Sach- und Geldspende an die Krefelder Tafel

    Für die Krefelder Kindertafel war die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen bei verschiedenen Weihnachtsfeiern der SPD Ortsvereine in Krefeld unterwegs. Heute übergaben Sie dem Vorsitzenden der Krefelder Tafel e.V. Dr. Hansgeorg Rehbein eine Spende von 650,00 Euro als Weihnachtsgeschenk. Dazu kamen etliche Sachspenden wie Spielzeug und Bücher für die kleinen Gäste der Tafel. Die SPD-Frauen erhielten vom Leiter der Krefelder Tafel wichtige Einblicke in die Sorgen und Nöte der Tafel. Für das kommende Jahr wurden weitere gemeinsame Aktionen ins Auge gefasst. Unabhängig vom Wahlkampf versprachen die SPD-Frauen, tief beeindruckt, sich in Ihren Ortsteilen für die Krefelder Tafel stark zu machen.

  • Spendenübergabe der Firma Sitel GmbH an das Projekt Kita-Kinder „wasserfit“

    Unter dem Motto „Von Menschen für Menschen“ überreichte die Krefelder SPD-Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann, in ihrer Funktion als Betriebsrätin der Firma Sitel, am Donnerstagmorgen, des 12. Dezembers eine Spende von 1.800 Euro an das Projekt Kita-Kinder „wasserfit“.
    Dank der Spende und der Unterstützung des Busunternehmens „Kraftverkehr Schwalmtal“, das die Kinder und ErzieherInnen mit Omnibussen zum Schwimmen fährt, kann das Projekt „Kita – Schwimmen“ weiter ausgebaut und durchgeführt werden. Einmal wöchentlich haben die Kinder die Chance, begleitet von mindestens zwei MitarbeiterInnen der Kindertageseinrichtungen und einer Schwimmlehrerin / einem Schwimmlehrer, im Schwimmen unterrichtet zu werden.
    Die Betriebsrätin Ina Spanier-Oppermann hatte die Aktion „Sitel hilft“ ins Leben gerufen, bei der die MitarbeiterInnen des Unternehmens selbstgemachte Speisen verkauften. Die eingenommene Summe der Benefiz-Aktion wurde von der Firmenleitung verdoppelt und dann an das Projekt Kita-Kinder „wasserfit“ in Anwesenheit des Jugendamtsleiters Gerd Ackermann und Frau Dewan, aus dem Fachbereich Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung überreicht.

  • Besuch der JVA Geldern

    Ein interessanter Start in eine neue Woche wurde am Montag, dem 9.12.2013 durch die Besuchergruppe der JVA Geldern gewährleistet. Die SPD-Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann begrüßte 15 Sozialarbeiter/-innen der Justizvollzugsanstalt im Gebäude des nordrhein-westfälischen Landtags und führte eine interessante und teils hitzige Diskussionsrunde mit den Besucher/-innen. Die Gäste aus Geldern berichteten über ihre Arbeit, die damit verbunden Freuden, aber auch Herausforderungen und kritisierten politische Entscheidungen, die ihre Arbeit und vor allem das Wohlbefinden bzw. die psychischen Fortschritte der Gefangen einschränken. Während der Gesprächsrunde sagte Frau Spanier-Oppermann bereits einer Einladung in die JVA in Geldern zu. Der Besuch wird im kommenden Jahr stattfinden und alle Eindrücke dazu, werden Sie in einem der folgenden Newsletter nachlesen können.

  • Ina Spanier-Oppermann (SPD): „Krefeld partizipiert am landesweiten Netzwerk der kommunalen Integrationszentren“

    „2013 war für die Integration von Einwanderern und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Nordrhein-Westfalen ein erfolgreiches Jahr“, erklärt die Krefelder SPD-Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann und erläutert: „Auf der Grundlage des im Vorjahr verabschiedeten Landesintegrationsgesetzes hat die Landesregierung inzwischen in 47 Kreisen und kreisfreien Städten ein nahezu flächendeckendes Netz von Kommunalen Integrationszentren aufgebaut.“
    Die Stadt Krefeld partizipiert an dieser Entwicklung. Am 23. Juli 2013 wurde die Landesfinanzierung für das Kommunale Integrationszentrum in Krefeld von der Landesregierung bewilligt.
    Vor eineinhalb Jahren hatte die NRW-Landesregierung sich mit dem Teilhabe- und Integrationsgesetz verpflichtet, die Integration in Nordrhein-Westfalen voran zu treiben. Herzstück des Gesetzes war und ist die Errichtung von Kommunalen Integrationszentren in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten. Dieses Angebot wird von den Kommunen sehr gut angenommen: Innerhalb von nur eineinhalb Jahren sind bereits 47 von 53 Kommunalen Integrationszentren errichtet worden.
    Das NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales fördert jeweils 3,5 Personalstellen, das Schulministerium stellt ergänzend jeweils zwei Lehrkräfte für die Arbeit eines Zentrums zur Verfügung. Die Kommunalen Integrationszentren sollen zum einen die Zusammenarbeit verschiedener Ämter und Einrichtungen optimieren und zum anderen den wichtigen Bereich der Integration durch Bildung stärken. Das NRW-Integrationsministerium investiert jährlich insgesamt 9,83 Millionen Euro in die Kommunalen Integrationszentren; das Schulministerium weitere Mittel für über 100 abgeordnete Lehrkräfte.
    Das Kommunale Integrationszentrum in Krefeld wird in den beiden kommenden Jahren besondere Akzente bei der Integration als Querschnittsaufgabe setzten. Im Handlungsfeld Sport wird die Herstellung von Transparenz und die Vernetzung sowie die strategische Steuerung der Integrationsarbeit mit den regionalen Partnern umgesetzt. Als weiterführendes Ziel ist die Gewinnung und Schulung von Übungsleitern mit Migrationshintergrund vorgesehen. Im Bereich der Integration durch Bildung ist eine Ausweitung des Programms DaZ (Deutsch als Zweitsprache) für Seiteneinsteiger auf allen Schulformern sowie dir Förderung des sprachsensiblen Unterrichts in allen Fächern vorgesehen.
    Hierzu werden u.a. Fortbildungsangebote entwickelt. „Mit der Etablierung der Kommunalen Integrationszentren in der Fläche nimmt NRW bundesweit eine Vorreiterrolle ein und Krefeld ist ein Teil dieses Netzwerkes“, freut sich Spanier-Oppermann.

  • CDU stimmt gegen 4.350 Mio. Euro Entlastung für Krefeld

    Ina Spanier-Oppermann und Uli Hahnen: „CDU-Landtagsfraktion hat nichts dazu gelernt und stimmt gegen 240-Millionen-Entlastung der nordrhein-westfälischen Kommunen!“

    Mit Betroffenheit reagierten die beiden Krefelder SPD-Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann und Uli Hahnen auf das Abstimmungsverhalten der CDU Fraktion. Deren Abge-ordnete haben in der Sitzung des nordrhein-westfälischen Landtags am Donnerstag, 28. November, die Änderung des Einheitslastenabrechnungsgesetzes (ELAG) zugunsten der Kommunen abgelehnt.
    Spanier-Oppermann und Hahnen:
    „Dass die Abgeordneten der CDU-Fraktion erneut gegen die berechtigten finanziellen Interessen der Kommunen gestimmt haben, widerspricht dem gesunden Menschenverstand. Entgegen Fensterreden, die auch bei uns in Krefeld gerne gehalten werden, vollziehen die CDU-Abgeordneten im Düsseldorfer Parlament regelmäßig eine 180-Grad-Wendung. Dies war jetzt erneut bei der Abstimmung über das ELAG so.
    Mit dieser Gesetzesänderung kommt der Landtag schließlich einer Anforderung des Verfas-sungsgerichtshofs nach und repariert einmal mehr die verfehlte Kommunalpolitik der schwarz-gelben Vorgängerregierung zwischen 2005 und 2010.
    Die rot-grüne Landesregierung bekräftigt mit der Gesetzesänderung eindeutig ihre kommu-nalfreundliche Haltung: Sie nimmt keine Verrechnungen mit den Zahlungen an die Kommunen für 2009 bis 2011 vor. Der Forderungsverzicht im ELAG für 2007 beträgt mehr als 169 Millionen Euro und für 2008 knapp 71 Millionen Euro. Das sind mehr als 240 Millionen Euro. In den Folgejahren wird die jährliche Entlastung 130 bis 155 Millionen Euro betragen. Wie man gegen diese Entlastung stimmen kann ist nicht nachvollziehbar. Wer vor Ort in den Kommunen Unterstützung zusagt, darf im Parlament nicht umgekehrt handeln.
    Konkrete Zahlen für unsere Region
    Mit der dieser Abstimmung haben die Abgeordneten der CDU sich auch gegen die Interessen von Krefeld gestellt. Konkret hat die CDU-Fraktion geschlossen gegen diese erste Entlastung in unserer Stadt gestimmt:

    Für 2007-2011: 2.691.374,50 Euro
    Für 2012: 1.660.664,92 Euro
    Insgesamt: rund 4,350 Mio. Euro

    Die Zahlung an die Kommunen hatte die Zustimmung aller kommunalen Spitzenverbände, traf auf Zustimmung der Bürgermeister in unserer Region, und nicht zuletzt haben die Kämmerer vor Ort bereits mit dem Geld geplant. Angesichts der Haushaltssituation in Krefeld ist dies ein nicht hinnehmbares und unverständliches Verhalten.
    „Das Abstimmungsverhalten der CDU-Fraktion können wir angesichts dieser wichtigen Beträge für unsere Region nur mit Kopfschütteln zur Kenntnis nehmen. Die rot-grüne Koalition bleibt verlässlicher Partner der Kommunen und hat die ELAG-Entlastung zugunsten der Städte und Gemeinden gegen die Stimmen der CDU-Fraktion beschlossen. Wir werden die erste Tranche wie versprochen überweisen“, so Spanier-Oppermann und Hahnen.

  • Landtag aktuell: Wolfgang Jörg (SPD): „Wen belügt die CDU-Fraktion? Die Presse oder die Betroffenen?“

    Zur aktuellen Debatte um den Landeshaushalt 2014 und die Sparvorschläge der CDUFraktion,
    erklärt Wolfgang Jörg, familienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in
    NRW:
    „Erst im November präsentierte die CDU-Landtagsfraktion der Presse eine umfangreiche
    Kürzungsliste, mit der sie den Landeshaushalt sanieren möchte. Unter anderem wolle sie Förderprogramme um 20 Prozent kürzen. Es geht um eine Einsparung von insgesamt 410 Millionen Euro. Eine solche Summe kann nur erreicht werden, wenn pauschal alle Förderprogramme – also auch der Kinder- und Jugendförderplan – gekürzt werden. In öffentlichen Veranstaltungen mit Jugendlichen behauptet aber der familienpolitische Sprecher derselben CDU-Fraktion, der Kinder- und Jugendförderplan solle davon ausgenommen werden. Wer wird hier belogen? Die Jugendlichen oder ‚nur‘ die Presse?
    Ein weiteres Beispiel: Dem Rotstift zum Opfer soll ebenso das beitragsfreie Kindergartenjahr
    fallen. Der Betrag wird von der CDU vollständig zur Sanierung verplant. An anderer Stelle
    behaupten die CDU-Familienpolitiker aber, sie wollten den Betrag in die Qualität der
    Kindertagesstätten stecken. Wer wird an dieser Stelle belogen? Wieder ‚nur‘ die Presse oder
    die Eltern?
    Es wird Zeit, dass die CDU endlich erklärt, was sie haushaltspolitisch überhaupt will!“

  • Ina Spanier-Oppermann zeichnet Unternehmen mit Weitblick aus

    „Gut, dass es in unserer Gesellschaft noch Unternehmen gibt, die für die wirklichen Herausforderungen der Altersgruppe 50plus Lösungen schaffen“, mit diesen Worten stieg die SPD-Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann am Freitag, des 15. Novembers in ihre Laudatio für den Zweitplatzierten des Wettbewerbs „Unternehmen mit Weitblick“ auf der Burg Linn in Krefeld, ein.

    Das Bundesprogramm „Perspektive 50plus – Beschäftigungspaket für Ältere in den Regionen“, was im Jahr 2005 vom Bundesministerium Arbeit und Soziales ins Leben gerufen wurde, ist seit dem 01. Juli 2009 in Krefeld unter dem Namen „50plus Aktiv“ vertreten. Das Jobcenter Krefeld zeichnete in diesem Jahr, als Mitglied des Regionalpakets NiederRheinRuhrWestfalen-Pakt 50plus, bereits zum zweiten Mal, im Rahmen des Wettbewerbs „Unternehmen mit Weitblick“ drei Betriebe in Krefeld aus, die sich für einen selbstverständlichen oder bewusst positiven Einbezug Älterer in ihre Unternehmens- und Personalpolitik einsetzten.

    Das Bundesprojekt konnte seit 2005 rund 65.000 Menschen in Deutschland im Rahmen des Programms „50plus Aktiv“ wieder in Arbeit integrieren. Allein über 1400 Teilnehmer/-innen konnten davon in Krefeld vermittelt werden. Von den rund 1000 Unternehmen, die in Krefeld gesichtet wurden, kamen 17 in die engere Auswahl.

    Eine Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden und Politik ermittelte aus diesen 17 Unternehmen die 3 Gewinner. Kriterien, die die Platzierung rechtfertigen, sind unter anderem die Anzahl der Beschäftigten, das Einstellungsverhalten der Unternehmen gegenüber älteren Arbeitnehmer/-innen, die Durchführung von Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung und –sicherung für ältere Arbeitnehmer/-innen sowie die Zusammenarbeit mit dem Beschäftigungspakt (als Partner und Multiplikator).

    Die Traditionsgaststätte „Schwarzes Pferd“, die im Jahr 1868 gegründet wurde, überzeugte die Jury mit dem obersten Ziel des Pächters Werner Vortmann „Die Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne zu schaffen“ und wurde deshalb am Freitagvormittag mit dem zweiten Platz des Wettbewerbs „Unternehmen mit Weitblick“ ausgezeichnet. Der über 50-jährige Inhaber weiß um die Schwierigkeiten älterer Arbeitnehmer/-innen am Arbeitsmarkt und bietet ihnen deshalb gerne die Chance in seiner Gaststätte wieder beruflich Fuß zu fassen. Insgesamt beschäftigt Vortmann 16 Arbeitnehmer/-innen, von denen fünf über 50 Jahre alt sind. Mit Ausnahme von einer Servicekraft werden diese 50plus Mitarbeiter/-innen als Koch oder Küchenhilfe eingesetzt. Da Werner Vortmann vor allem auf Stammpersonal setzt und Fluktuation vermeiden will, ist ihm die nachhaltige Beschäftigung wichtig. Deshalb sind alle Mitarbeiter/-innen unbefristet eingestellt. Insbesondere den großen Erfahrungsschatz, die Zuverlässigkeit und den niedrigen Krankheitsstand schätzt der Pächter an seinen älteren Arbeitnehmern. Die gutbürgerliche Küche des Hauses sowie die Kegelbahnen und der erweiterte Biergarten mit Spielplatz sollen junge und ältere Gäste ansprechen und gerade deshalb soll auch die Belegschaft altersgemischt sein. Unter anderem steht das Gasthaus „Schwarzes Pferd“ auch als Ausbildungsbetrieb zur Verfügung.

    Neben einer Urkunde wurde dem Gasthaus für seine weitblickende Personalpolitik ein Preisgeld von 1.000€ überreicht. Auch die SPD-Landtagsabgeordnete betonte am Ende ihrer Laudatio: „Von einem Traditionsunternehmen wird auch immer Tradition erwartet. Doch Tradition alleine reicht heute nicht aus, um am Markt bestehen und Gäste begeistern zu können. Aber wer sich so lange Zeit am Markt behaupten kann und Kriege, Unwetter und Regierungen überlebt, muss einfach über einen unternehmerischen Weitblick verfügen“.
    Vor allem die zukunftsorientierte Personalpolitik, die gelungene Zusammenarbeit mit den Generationen und der Wissenstransfer zwischen Jung und Alt lobte die Abgeordnete und betonte: „Nur wem Kontinuität im Personalstamm besonders wichtig ist, beweist Weitblick“.

  • Ina Spanier-Oppermann empfängt Krefelder Schützen zum Parlamentarischen Abend „Schützenbrauchtum“ im Landtag NRW

    Am Abend des 5. Novembers 2013 begrüßte die Präsidentin des Landtags NRW Carina Gödecke im Namen des nordrhein-westfälischen Landtags rund 500 Schützen aus dem gan-zen Bundesland. Jeder der 237 Abgeordneten hatte hierbei die Möglichkeit zwei Schützen aus seinem Wahlkreis einzuladen.
    „Ich freue mich sehr die Schützenvertreter aus Krefeld heute Abend hier in Düsseldorf im Landtag begrüßen zu dürfen. Das Schützenbrauchtum ist seit langer Zeit ein fester Bestandteil der Gesellschaft in NRW und mit rund einer Million aktiven Mitgliedern eine sehr beliebte und immer noch stark nachgefragte Tradition“, erzählte Ina Spanier-Oppermann.
    Die Krefelder SPD-Landtagsabgeordnete empfing am Abend die vier Schützen aus den beiden Krefelder Wahlkreisen: Benedikt Lichtenberg, den 1. Vorsitzenden der Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V., Karl Müller, den Schützenkönig des Bockumer Schützen-vereins 1611 e.V. sowie Hartmut Schmitz, den Schützenkönig der Schützengesellschaft Krefeld Untergath 1959 e.V. und Stefan Görtz, ebenfalls aus der Schützengesellschaft Krefeld Untergath 1959 e.V.
    Der vor dem Landtag geplante große Zapfenstreich musste aufgrund des schlechten Wetters ausfallen und wurde kurzfristig vom Vorplatz des Landtags in den Landtag verlegt. Nach einem großartigen Auftritt mit Musik von den Tambourcorps Düsseldorf-Bilk mit Unterstützung der Musikkapelle Kleinenbroich und einer unterhaltsamen Choreographie der Beringer Fahnenschwenker aus Angermund hielten sowohl die Präsidentin des Landtags, Carina Gödecke, als auch der Präsident des Westfälischen Schützenbundes, Klaus Stallmann eine Rede. „Der Landtag erfüllt mit diesem Abend gerne den Wunsch der Schützenverbände in Nord-rhein-Westfalen, Tradition und Brauchtum des Schützenwesens zu präsentieren und zu ehren, wie wir es bereits im Jahr 2008 und 2011 erfolgreich praktiziert haben“, so Gödecke.
    Ina Spanier-Oppermann ergänzte an diesem Abend noch: „Vor allem das ehrenamtliche Engagement, der gesellschaftliche Zusammenhalt innerhalb der Verbände sowie das Bewahren traditioneller Werte schätze ich an dem Schützenbrauchtum sehr“.
    Nach den offiziellen Programmpunkten bestand die Möglichkeit bei Musik, Häppchen und Getränken sich zu unterhalten und Kontakte zu knüpfen. Alles in allem war der dritte Parlamentarische Abend der Schützen in NRW ein voller Erfolg und alle Beteiligten hatten viel Spaß und freuen sich auf eine Wiederholung.

  • Zwei Jugendliche aus Krefeld beim Hammelsprung im Landtag

    „Eine große Fraktion wie die SPD zu leiten, ist in der Realität nicht so einfach, wie ich schnell feststellen musste“, berichtet der 19-jährige Krefelder Schüler Lukas Linnig, der im Juli für die SPD-Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann am Jugendlandtag teilgenommen hat und zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt worden war. Gemeinsam mit der 17-järigen Krefelder Schülerin Sophie Gatzmanga, die beim Jugendlandtag auf dem Abgeordnetenstuhl von Spanier-Oppermanns Landtagskollegen Uli Hahnen Platz nahm, traf Lukas Linnig nun erneut auf die beiden echten Krefelder Landtagspolitiker.
    Im Saal der Landespressekonferenz im Düsseldorfer Landtag berichten die beiden Nachwuchspolitiker begeistert von den Erfahrungen des Jungendlandtags. Lukas Linnig wirkte nicht nur beim Thema „Keine Fete an Feiertagen“ mit, er hielt sogar eine Rede dazu: „Als dann der große Tag kam, ging ich nur mit einer Bibel und dem Grundgesetz nach vorne und sagte, was ich zu sagen hatte. Für mich war klar, dass eine Ausweitung der stillen Feiertage für mich keinen Sinn machte, da jede christli-che Fundierung meiner Ansicht nach fehlte“, erzählt der 19-jährige sichtlich stolz.

    Sophie Gatzmanga, die Hahnens Position im Haushalts- und Finanzausschuss übernommen hatte, schildert nochmals den Ablauf der drei Tage Jugendlandtag: „Es wurden Meinungsbilder der Parteien erstellt, Expertenmeinungen eingeholt, Kompromisse geschlossen und so war schließlich jede Partei in der Lage Änderungsanträge vorzulegen. Besonders die sechsstündige Plenarsitzung, an deren Ende nach hitzigen Diskussionen ein Hammelsprung stand, war an Spannung kaum zu überbieten.“

    Sophie Gatzmanga und Lukas Linnig sind sich einig, 235 politikinteressierte Jugendliche getroffen und viele, nette Kontakte geknüpft zu haben, die auch in Zu-kunft nicht abbrechen werden. „Der Jugendlandtag war für uns eine tolle Erfahrung und wir sind froh, dass wir die Möglichkeit hatten dabei zu sein“, bedanken sich die beiden Nachwuchspolitiker bei Spanier-Oppermann und Hahnen.

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