• „Together“ in Krefeld wird auch weiterhin durch das Land NRW gefördert

    Das schwul-lesbische Jugendzentrum „together“ wird auch in den Jahren 2015 und 2016 aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW (KJFP NRW) gefördert, dies teilte heute die SPD-Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann mit, nachdem in den vergangenen Tagen unterschiedliche Meldungen vermehrt zu Irritationen geführt hatten.
    „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier vor Ort leisten als Ansprechpartner für junge Lesben, Schwule und Bisexuelle aus der Region, eine hervorragende Arbeit.
    Wir müssen sie dabei unterstützen, homophobe Tendenzen abzubauen und besonders den jungen Menschen zu zeigen, dass wir in einer weltoffenen Gesellschaft und Stadt leben, die jede Form der Liebe akzeptiert“, so Spanier-Oppermann.

  • Landesfördermittel für ein weiteres Familienzentrum in Krefeld

    „Krefeld bekommt ab dem Kindergartenjahr 2014/ 2015 ein weiteres Familienzentrum, welches im Rahmen des KiBiz durch Mittel des Landes NRW gefördert wird“, so berichtete heute die Krefelder SPD-Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann. Die Kindertagestätte an der Ritterstr. 150 wird damit ab dem kommenden Kindergartenjahr zum Städtischen Familienzentrum.
    Das LVR-Landesjugendamt fördert mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen den Ausbau und den Betrieb von Familienzentren
    Familienzentren sollen für Eltern und Familien leicht zugängliche Anlaufstellen sein, in denen sie schnell und unkompliziert Beratung, Unterstützung, Bildung und Betreuung erhalten können.
    Sie werden nach dem § 21 Absatz 4 oder 6 Kinderbildungsgesetz (KiBiz) mit 13.000 € pro Kindergartenjahr gesetzlich gefördert. Zudem erhalten Familienzentren mit be-sonderem Unterstützungsbedarf einen weiteren Zuschuss in Höhe von 1.000 € ge-mäß § 21 Absatz 5 des KiBiz. Sobald die Kindertageseinrichtungen an dem Zertifizierungsverfahren für das Gütesiegel „Familienzentrum NRW“ teilnehmen, erhalten sie die Landesförderung gemäß § 21 Absatz 6 des KiBiz.
    Die Landesmittel werden von den Landesjugendämtern über die Jugendämter an die Träger der Familienzentren ausgezahlt. Für die konkrete Verwendung der Mittel hat das Land den Trägern eine größtmögliche Entscheidungsfreiheit eingeräumt. So können die Mittel für die Leitung, Koordinierung und das Management des Familien-zentrums sowie für die Sicherstellung der für die Aufgabenstellung des Familienzentrums notwendigen Angebote oder für die Finanzierung kooperativer Leistungen anderer Institutionen eingesetzt werden. Die Mittel können in gleicher Weise für die Bereitstellung zusätzlicher Personalressourcen für das Familienzentrum oder für Bera-tungsleistungen eingesetzt werden.

  • Drei Tage auf den Plätzen der Abgeordneten: Ina Spanier-Oppermann und Uli Hahnen stellen ihre beiden Vertreter für den Jugend-Landtag 2014 vor.

    Vom 4.-6. September 2014 findet im Düsseldorfer Landesparlament der 6. Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen statt. Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 und 20 Jahren können dann auf den Stühlen der Abgeordneten im Plenarsaal und in den Sitzungssälen Platz nehmen.
    Die beiden Krefelder SPD-Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann und Uli Hahnen werden in diesem Zeitraum ihre Stühle im Landtag ebenfalls für zwei Jugendliche räumen. Die 17 jährige Melike Davarci und der 18 jährige Simon Trenckmann, werden dann auf den Stühlen der beiden Krefelder Landespolitiker Platz nehmen.

    Der Jugend-Landtag wird sich mit mehreren aktuellen Themen beschäftigen. Zwei Vorschläge werden von den Helferinnen und Helfern (allesamt Teilnehmer des Vorjahres) detailliert ausgearbeitet. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, Eilanträge und Aktuelle Stunden zu formulieren. Die parlamentarischen Abläufe werden von Fraktionssitzungen über Ausschusssitzungen, öffentliche Anhörungen von Experten bis hin zur Plenarsitzung simuliert. Die Beschlüsse der Jugend-Landtagsabgeordneten werden den richtigen Abgeordneten des Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.

    Seit 2008 konnten schon mehr als 1.000 Jugendliche in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den parlamentarischen Arbeitsalltag eines Politikers/ einer Politikerin hautnah erleben. Ziel ist es, die Jugendlichen durch learning by doing über die parlamentarische Arbeit zu informieren und sie zu einem langfristigem politischen Engagement zu ermuntern.

  • NRW lehnt Fracking in niederländischer Grenzregion ab

    Die nordrhein-westfälische Landesregierung lehnt das Fracking-Projekt der niederländischen
    Regierung ab. Dazu erklärt Norbert Meesters, umweltpolitischer Sprecher der SPDLandtagsfraktion:
    „Wir begrüßen die klare, ablehnende Haltung der Landesregierung. Nachdem
    Ministerpräsidentin Kraft klargestellt hatte, dass es unter ihrer Führung keine Fracking-
    Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen geben wird, ist die Ablehnung von entsprechenden
    Vorhaben im Grenzgebiet der Niederlande konsequent.“
    Berichte über die Absicht der Niederlande, die Gewinnung von Schiefergas durch die
    umstrittene Fracking-Technologie zu prüfen, hatten besonders im grenznahen Raum in NRW
    für Unruhe gesorgt und viel Bürgerinnen und Bürger verunsichert. Mit der nun an die niederländische Regierung übersandten Stellungnahme positioniert sich die Landesregierung eindeutig gegen entsprechende Gasgewinnung. Norbert Meesters: „Es bleibt dabei: Der Schutz unseres Trinkwassers hat höchste Priorität. Giftstoffe machen nicht an Grenzen halt. Daher unterstützen wir nachdrücklich die Haltung der Landesregierung.“
    Dabei sei es wichtig, dass die Landesregierung mit der niederländischen Regierung im
    Gespräch bleibe und Umweltminister Johannes Remmel weiterhin im Kontakt zu den Verantwortlichen auf niederländischer Seite steht. „Die Landesregierung hat in der nun abgegebenen Stellungnahme deutlich gemacht, dass es keine nachteilige Veränderung des
    Grund- und Trinkwassers in NRW geben darf und angemahnt, dass auch in allen weiteren
    Verfahrensschritten ein intensiver Austausch stattfinden soll“, so Norbert Meesters.

  • Ina Spanier-Oppermann: Jährlich rund 4,3 Millionen Euro mehr für Krefeld – Beharrlichkeit der Landesregierung zahlt sich aus

    Die NRW Landesregierung hat sich einmal mehr für die nordrheinwestfälischen Kommunen stark gemacht und so können die beiden Krefelder SPD Landtagsabgeordneten nun die frohe Nachricht überbringen: „Krefeld profitiert zukünftig von finanziellen Hilfen des Bundes“.
    Im vergangenen Herbst wurde im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU eine Soforthilfe zur Unterstützung der Kommunen in Höhe von jährlich einer Milliarde Euro vereinbart, die den Städten, Gemeinden und Kreisen bis zu dem für das Jahr 2017 vorgesehenen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes zugute kommen soll. Die Ausgestaltung dieser Hilfen wurde nunmehr konkretisiert und eine entsprechende erste Berechnung der finanziellen Auswirkungen für die jeweiligen Kommunen vorgelegt.
    Demnach sollen die Entlastungen für Krefeld ab dem 01. Januar 2015 jährlich rund 4,3 Millionen Euro betragen. Dieser Betrag soll über einen höheren Bundesanteil an den Kosten der Unterkunft (2,5 Millionen Euro) sowie über einen höheren Anteil der Gemeinden an der Umsatzsteuer (1,816 Millionen Euro) finanziert werden.

  • NRW Arbeitsminister Schneider und Torwartlegende HansTilkowski auf Überraschungsbesuch im Uerdinger Kunigundenheim

    NRW Arbeitsminister Schneider und Torwartlegende HansTilkowski auf Überraschungsbesuch im Uerdinger Kunigundenheim2Was passieren kann und was getan werden muss, wenn ein Pflegefall in der Familie auftritt, und wie pflegebedürftige Menschen versorgt werden, all dies konnte die Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann einen Tag lang im Kunigundenheim der Caritas in Uerdingen erfahren. Die Krefelderin wollte sich selbst ein Bild über die Leistungen, Aufgaben und tag-täglichen Herausforderungen in einem Senioren- und Pflegeheim machen.
    Besonders ein Schicksal hinterließen einen bleibenden Eindruck bei der Landtags-abgeordneten und so entschloss sie sich einem der Bewohner eine besondere Freude zu bereiten. NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider, seines Zeichens glühender Anhänger von Borussia Dortmund und Hans Tilkowski, ehemaliger Torhüter der deutschen National-mannschaft und des BVB, hatten sich auf Anfrage der Abgeordneten sofort bereit erklärt, einem schwer kranken Menschen eine große Freude zu bereiten. Gemeinsam mit Ina Spanier-Oppermann besuchten sie nun den Bewohner des Kunigundenheims und waren beson-ders erstaunt über das „schwarz-gelb“ geschmückte Zimmer des Bewohners. „Fußball vereint die Menschen, egal in welcher Situation sie sich gerade befinden“, befanden alle Betei-ligten und so wurde bei Kaffee und Kuchen auch fleißig über die Erfolgsgeschichte der Borussia und auch die stattfindende Weltmeisterschaft und den grandiosen Finaleinzug der deutschen Mannschaft philosophiert. Aber nicht nur die aktuellen Ereignisse waren ein Thema. Natürlich wurde auch über das legendäre Wembley-Tor von 1966 gesprochen, das Hans Tilkowski als Torwart hautnah miterlebt hatte.
    Zum Abschied ging ein großes Dankeschön an Minister Schneider, der trotz eines vollen Terminplanes nach Krefeld gekommen war und vor allem an Hans Tilkowski, der keinen Moment gezögert hatte und sofort bereit war sich für eine solch schöne Aktion zu engagieren und einem schwer kranken Menschen eine überwältigende Freude zu bereiten. Auch eine Hausaufgabe nahmen die Gäste mit nach Hause und so werden alle zusammen versuchen, dem Bewohner den Besuch eines Spiels der Borussia zu ermöglichen.
    Hintergrund: Spanier-Oppermann hospitierte einen Tag lang im Kunigundenheim der Krefelder Caritas
    Um praktisch zu erfahren, wieviel Arbeit die Organisation eines Pflegeheims bedarf und was die Pflegebedürftigen und Angehörigen im Vorfeld beachten müssen, wurde für die Abgeordnete an diesem Tag ein umfassendes Programm zusammengestellt.
    Begrüßt wurde Ina Spanier-Oppermann von Heimleiter Guido Ruegenberg, der Be-wohnerbeiratsvorsitzenden (Heimbeiratsvorsitzende) Maria Paltzer, Pflegedienstleiter Markus Fritsch und dem Leiter des Sozialen Dienstes, Joachim Röken.
    Im Gespräch tauschte sich die Abgeordnete mit den Leitungskräften des Heimes und dem Bewohnerbeirat in kleiner Runde aus. Zudem gab es im Verlauf des Tages viele Einzelge-spräche über die nicht einfache Situation der Pflege in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Der Besuch sollte jedoch nicht nur als Gesprächstermin stattfinden und so wurde Spanier-Oppermann nach und nach in den Alltag des Kunigundenheims eingeführt.
    Sozialdienst-Leiter Joachim Röken veranschaulichte, wie Interessenten für einen Heimplatz anhand von Informationsmaterial und persönlicher Begleitung bereits im Vorfeld eine profes-sionelle Beratung erhalten. Hierbei wurden nicht nur allgemeine Informationen über das Haus gegeben, sondern auch detailliert über die stationäre Pflege, Ansprechpartner und alle wichtigen finanziellen und behördlichen Unterlagen informiert.
    Im weiteren Programm wurden die Leitlinien der Krefelder Caritas aufgezeigt, nach denen sich das Kunigundenheim richtet und die in der gesamten Arbeit und dem Zusammenleben der Bewohner eine große Rolle spielen.
    Auch welche Unterlagen, Verträge und Vereinbarungen zwischen Bewohnern und Heimlei-tung geschlossen werden, wurde beispielhaft aufgezeigt. Besonders von dem organisatorischen Aufwand und der engen persönlichen Betreuung durch die Heimmitarbeiter war die Krefelder Landtagsabgeordnete beeindruckt.
    Auch die tägliche Arbeit des Pflege-, Hauswirtschafts- und Betreuungsteams konnte Spanier-Oppermann begleiten und dabei erleben, wie unterschiedlich und anspruchsvoll die Arbeit mit Bewohnern der unterschiedlichen Pflegestufen ist. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine gute Vernetzung der unterschiedlichen Professionen ist.
    Ina Spanier-Oppermann, die im Landtag Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Gesund-heit und Soziales ist, versicherte, dass sie die aufgenommenen Eindrücke und Informationen mit in den Düsseldorfer Landtag nehmen und auch ihren Kolleginnen und Kollegen des Ausschus-ses berichten werde, da nicht jeder Politiker die Chance erhält, so detailliert und unge-schminkt einen Einblick in den Bereich der stationären Pflege zu bekommen. Der Dank der Abgeordneten für diesen lehrreichen Tag galt besonders der Heimleitung, der Bewohnerbeiratsvorsitzenden, dem Pflegedienstleiter und dem Sozialdienstleiter.

  • Spiel ohne Ranzen: Ina Spanier-Oppermann spendierte ein Frühstück

    Auch in diesem Jahr unterstützte die Krefelder SPD Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann natürlich den Sommerspielplatz „Spiel ohne Ranzen“ auf der Stadtwaldwiese.
    Ab 10 Uhr lud die Abgeordnete alle Eltern und Kinder zum Frühstück ein, schmierte und verteilte fleißig Brötchen, Kakao und Kaffee.
    Pünktlich zu Beginn zeigte auch das Wetter von seiner besseren Seite und beendete den starken Regen der Nacht, so dass alle Beteiligten und TeilnehmerInnen dank der Unterstützung zahlreicher Verbände und Vereine, der Stadt Krefeld, Firmen und privater Spender auch an diesem Tag in der Lage waren, die vielfältige Aktionen ohne eine extra Dusche „von oben“ zu planen und durchzuführen.
    Bereits zum 39. Mal fand der Sommerspielplatz nun statt und „Spiel ohne Ranzen“ könnte ohne das Engagement der Spender und der ehrenamtlichen Helfer, die Jahr für Jahr ein umfangreiches und beeindruckendes Programm auf die Beine stellen nicht stattfinden. „Spiel ohne Ranzen“ finanziert sich ausschließlich durch Geld- und Sachspenden und lebt besonders von dem ehrenamtlichen Engagement.

  • Ina Spanier-Oppermann auf Tatkraft-Tour mit der SWK

    In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Krefeld hatte die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann die Möglichkeit einen Tag lang einen Mitarbeiter der SWK während seines Außendienstes zu begleiten und somit zu erleben, wie sich der tagtägliche direkte Kundenkontakt in dem sensiblen Bereich der Energiearmut darstellt.
    „Es war mir ein besonderes Anliegen, die Arbeit der SWK hautnah und ungeschminkt mit zu erleben und zu erfahren, welche Arbeit und auch welche Schicksale hinter Begriffen wie Stromsperre und Energiearmut stecken“, so Spanier-Oppermann.
    Die Stadtwerke Krefeld beteiligen sich bereits seit 2012 vorbildlich an der Landesini-tiative „NRW bekämpft Energiearmut“, hierbei schnüren, in Kooperation mit den jeweiligen Stadtwerken, die Fachberaterinnen und Fachberater der Verbraucherzentrale NRW ein nachhaltiges Lösungspaket, das den Verbraucherinnen und Verbrau-chern langfristig hilft.
    Morgens um 8.30 Uhr startete der Tag mit der Vorbesprechung in der SWK Zentrale.
    Die Krefelder Abgeordnete wurde für ihre Tour mit dem zuständigen Mitarbeiter in-struiert und eingekleidet.
    Die Route war bereits fertig ausgearbeitet, so dass der SWK Wagen mit der Tage-spraktikantin Spanier-Oppermann und Ihrem Begleiter, der bereits seit 33 Jahren für die SWK tätig ist und sie freundlicherweise begleitete, direkt nach der Einführung sogleich vom Hof rollen konnte.
    Der zuständige SWK-Mitarbeiter hat bereits in unterschiedlichen Bereichen gearbei-tet und ist nun seit 23 Jahren im Außendienst für den Bereich der Stromsperren zu-ständig.
    Bewundernswert äußerte sich die Krefelder Abgeordnete darüber, wie der erfahrene Mitarbeiter auf das sehr unterschiedliche Klientel einging:
    “Er findet dabei für jeden die richtige Ansprache und erarbeitet Lösungen, wo im Normalfall kaum eine andere Möglichkeit bestanden hätte.“
    Auch der Umgang mit den verschiedenen Reaktionen der Kunden, ob Tränen, Schweigen oder sogar Aggressivität, beeindruckte Ina Spanier-Oppermann sehr.
    Im Falle von Aggressionen oder Eskalationen gegenüber den Mitarbeitern, gibt es Deeskalationsstrategien, in denen die SWK ihre Mitarbeiter extra schult.
    Auf die Frage wie er mit den Belastungen der Tätigkeit umgeht, entgegnete der SWK Mitarbeiter einfach:“ Zuhause bei meiner Familie schalte ich dann ganz ab. Im wahrsten Sinne des Wortes.“
    Im Verlaufe der Tour erlebte die Landtagsabgeordnete verschiedenste Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen und Schicksalen.
    Energiearmut und Stromschulden sind ein gesellschaftliches Tabuthema. Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist es sehr unangenehm und so kommt es oftmals erst kurz vor einer möglichen Stromsperre zu dem direkten Kontakt zwischen Betroffenen, Bera-tungsstellen oder den Stadtwerken. Zu einer besonders betroffenen Gruppe zählen ältere Menschen, die infolge von Altersarmut den Strom nicht mehr bezahlen können und sich vor Schamkeine Hilfsangebote wahrnehmen und so noch weiter in finanzielle Nöte geraten.
    Ein weiteres Thema, auch während der Tour sind die sogenannten „Stromnomaden“, die immer dann, wenn die Stromrechnung zu bezahlen ist, die Wohnung wech-seln und so die Rückstände plus Mahnkosten von Wohnung zu Wohnung mitnehmen und gleichzeitig neue Schulden aufbauen. Die zu bezahlende Summe wird also immer höher und für die Stadtwerke der Aufwand immer größer die Kosten einzuziehen.
    Der Kneipenbesitzer mit Stromschulden, die alleinerziehende Mutter mit zwei kleinen Kindern, die Familie mit Kindern, die aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse nicht versteht warum ihr der Strom gesperrt werden soll, der Bauarbeiter, der aufgrund ausstehender Löhne seine laufenden Kosten nicht bezahlen kann, ein arbeitssuchender Alleinstehender, der in der Annahme die ARGE zahlt die Stromrechnung die Mahnungen ignorierte, ein Barbesitzer, der verschwunden ist, dies sind nur einige Beispiele von Schicksalen, die die SPD Abgeordnete während ihrer Fahrt mit der SWK erlebte.
    Dankbar für die Einblicke verabschiedet sich die Abgeordnete nach der Rückkehr zur SWK Zentrale am späten Nachmittag und stellte fest,
    „dass die Arbeit im Kundenservice im Bereich der Stromschulden und Energiearmut keine leicht und vor allem keine Routinearbeit ist, sondern sehr viel Menschenkenntnis und Erfahrung verlangt“.
    Besonders dankbar war die Krefelder SPD Abgeordnete für die vielen Erfahrungen, die sie im Laufe des Tages sammeln konnte und die in die Arbeit der Politikerin einfließen.

  • Landtag verabschiedet zweite Revision des Kinderbildungsgesetzes

    jährlich rund 100 Millionen Euro zusätzlich für mehr Qualität

    Die heute verabschiedete zweite Revision des Kinderbildungsgesetzes rückt vor allem mehr Bildungschancen und mehr Bildungsgerechtigkeit in den Mittelpunkt.
    Mit der erneuten Reform werden nun insgesamt jährlich rund 390 Millionen Euro allein aus Landesmitteln zusätzlich bereitgestellt.
    Der Landtag hat eine weitere Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) beschlossen. Damit stellt das Land den Kindertageseinrichtungen jährlich rund 100 Millionen Euro zusätzlich für mehr Qualität zur Verfügung. Seit der ersten KiBiz-Revision fördert das Land die frühkindliche Bildung pro Kitajahr bereits mit 290 Millionen Euro zusätzlich.
    „Mit dieser zweiten KiBiz-Revision werden wir weitere Qualitätsverbesserungen in den Kindertageseinrichtungen schaffen, indem wir die pädagogische Arbeit stärken, die Erzieherinnen und Erzieher entlasten, Einrichtungen in bildungsbenachteiligten Sozialräumen stärker fördern und die Sprachförderung verbessern“, erklärte Familienministerin Ute Schäfer.
    Schwerpunkte der zweiten KiBiz-Revision im Einzelnen:

    1. Verfügungspauschale

    Jede Kita soll zukünftig eine Verfügungspauschale erhalten, mit der die Einrichtung personell verstärkt werden kann. Auf diese Weise bleibt den Fachkräften mehr Zeit für ihre pädagogische Arbeit. Die Höhe der Pauschale richtet sich nach der Größe der Einrichtung. Insgesamt stellt das Land dafür jährlich rund 55 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Der Träger der Einrichtung entscheidet in eigener Verantwortung, ob das Geld zum Beispiel für personelle Unterstützung im Rahmen der Mittagsversorgung oder für mehr Leitungs- und Verfügungszeit eingesetzt wird. Denkbar ist auch eine Verwendung der Pauschale für Vertretungen.

    2. plusKITA

    Einrichtungen in Stadtteilen mit einem hohen Anteil bildungsbenachteiligter Familien erhalten zusätzliche Mittel für zusätzliches Personal (mindestens 25.000 Euro pro Jahr). Hierfür stellt das Land jährlich insgesamt rund 45 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung.

    3. Sprachförderung

    Künftig wird jedes Kind von Anfang an alltagsintegriert und stärkenorientiert sprachlich gefördert. Das setzt eine kontinuierliche Beobachtung und Dokumentation der Sprachentwicklung voraus. Dafür sollen die Fachkräfte die Möglichkeit erhalten, sich zusätzlich zu qualifizieren. Das Land stellt hierfür Mittel in Höhe von fünf Millionen Euro bereit. Delfin 4 wird für Kita-Kinder 2014 zum letzten Mal stattfinden. Für Kinder, die keine Kindertageseinrichtung besuchen, bleibt es bei dem bisherigen Verfahren.

    Die bisher für die Sprachförderung verausgabten 25 Millionen Euro bleiben vollständig im System.

    4. Anmeldeverfahren

    Das jetzt vorgelegte Änderungsgesetz legt zum ersten Mal fest, dass Kommunen Eltern innerhalb von sechs Monaten ein Angebot für einen Betreuungsplatz machen müssen. Das bietet sowohl Eltern als auch Kommunen Planungssicherheit. In diesem Zusammenhang haben sich die kommunalen IT-Dienstleister in ihrem Dachverband außerdem auch auf einheitliche elektronische Anmeldesysteme verständigt, die von den Jugendämtern künftig eingesetzt werden können.

    Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Telefon 0211 837-2417.

    Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

  • Augspurg-Heymann-Preis 2014 an Dr. Maria Beckermann verliehen

    Ina Spanier-Oppermann als Gratulantin zu Gast bei der Preisverleihung in Bochum
     Als Abschlussveranstaltung der Hirschfeld-Tage 2014 wurde am vergangenen Sonntag in Bochum der Augspurg-Heymann-Preis 2014 an Dr. Maria Beckermann verliehen. Die Ärztin und Sexualtherapeutin aus Köln, die unter anderem als Mitbegründerin der Frauenberatungsstelle FrauenLeben viel zur Stärkung und Förderung von lesbischen Frauen und deren Rechten beigetragen.
    In ihrer Funktion als queerpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, nahm die Krefelder Abgeordnete Ina Spanier-Oppermann an der Veranstaltung teil und gratulierte der Preisträgerin persönlich.
    Bereits zum sechsten Mal ehrte die LAG Lesben in NRW, eine besonders couragierte lesbische Frau mit dem Augspurg-Heymann-Preis.
    Dr. Beckermann war von 1984 bis 2010 niedergelassene Frauenärztin in Köln in gynäkologischer Gemeinschaftspraxis mit psychosomatischem und psychoonkologischem Schwerpunkt. Seit 2010 lehrt sie ärztliche Weiterbildung am Universitätsklinikum Bonn und am Peking Union Medical College Hospital. Sie ist Vorsitzende des AK Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. und gehört dem Netzwerk Charlotte e. V. an, der bundesweiten Vereinigung lesbischer Ärztinnen. Sie arbeitet frei u. a. mit der Stiftung Warentest oder der Frauenrechtsorganisation medica mondiale zusammen. 1981 wurde sie Mitbegründerin der Frauenberatungsstelle FrauenLeben (www.frauenleben.org).[su_custom_gallery source=“media: 400,399″ width=“330″ height=“330″]
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