• Besuch der Firma Cargill in Krefeld

    Im Linner-Werk der Firma Cargill, informierte sich die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann MdL, gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der AfA-Krefeld, Thomas Jansen,  über die Zukunftspläne des Familienunternehmens und sprach mit der Standortleitung über die kommenden Herausforderungen der Infrastruktur, Nachhaltigkeit und der Digitalisierung.

    Zu Beginn des Besuches erklärte Standortleiter Menno Timmermans die Unternehmensstruktur: „Jeder hat mindestens ein Produkt zu Hause, das im Produktionsprozess durch eines unserer Werke gelaufen ist. Nur weiß kaum jemand davon, da wir keine Erzeugnisse für den Endverbraucher herstellen, sondern ausschließlich Ingredienzien für die weiterverarbeitende Lebensmittelindustrie und technische Industrie produzieren“

    Was früher unter dem Namen ‚Maizena‘ und später unter dem Namen ‚Cerestar‘ bekannt war, trägt seit 2002 den Namen Cargill und gehört somit zu einem der größten Familienunternehmen, mit 155.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit. „Hiervon arbeiten am Standort Krefeld 550 Personen und die teils hohe Betriebszugehörigkeit zeugt von einer großen Zufriedenheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, so Spanier-Oppermann.

    Die beeindruckende Dimension des Krefelder Werkes konnten die Gäste vom Dach der Werkshallen aus überblicken. Die trimodale Anbindung der Firma über Straße, Wasser und Schiene, bietet die perfekte Infrastruktur und ermöglicht schnelle und flexible Reaktionen, sollte es zum Beispiel zu einem erneuten Niedrigwasser des Rheins kommen.

    Die infrastrukturelle Anbindung ist auch entscheidend für die in den kommenden Jahren stattfindende Neuausrichtung der Firma Cargill im Krefelder Rheinhafen. Wo bisher täglich eine Schiffsladung Mais verarbeitet wurde, wird in Zukunft auf Weizen gesetzt. „Diese Umstellung hat auch ein großes Investment auf dem Firmengelände zur Folge und wird das Produktportfolio von Cargill erweitern“, erläuterten der technische Leiter, Dr. Ralf Wegefahrt und Carsten Andreas, der zuständige Projekt Manager.

    Spanier-Oppermann betonte zugleich, dass „die Bemühungen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Senkung von Emissionen auch für einen hohen Akzeptanzwert der Bürgerinnen und Bürger sorgen“. Die Abgeordnete bedankte sich für das große soziale und gesellschaftliche Engagement für die Stadt Krefeld, sowie für den Stadtbezirk und verabschiedet sich mit dem Angebot zum weiteren Austausch.

    Auf dem Bild (v.l.n.r.): Thomas Jansen (Stellv. Vorsitzender AfA Krefeld), Dr. Ralf Wegefahrt (Technischer Leiter), Ina Spanier-Oppermann MdL, Menno Timmermans (Standortleiter), Beate Schierwagen

    (Corporate Affairs Manager), Carsten Andreas (Asset Program Manager)

  • Besuch der Außenstelle Krefeld der biologischen Station im Kreis Wesel e.V. und das nahegelegene Naturschutzgebiet Egelsberg

    Der Vorstand der biologischen Station im Kreis Wesel e.V, vertreten durch Klaus Lorenz, Klaus Kretschmer, Marliese Bohle, Heiner Langhoff, Wilhelm Itjeshorst und die hauptamtlichen Mitarbeiter der Außenstelle, Gabriele Heckmanns und Jochen Schages begrüßten die Abgeordnete im Umweltzentrum und stellten ihr die Arbeit vor Ort und im Einzugsgebiet vor. Spanier-Oppermann, die als Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landtags das Themenfeld Naturschutz für ihre Fraktion bearbeitet, erklärte, dass es mit dem Regierungswechsel in Düsseldorf nicht zu der versprochenen Entfesselung gekommen sei, sondern vielmehr zu einem bürokratischen Fesselpakt im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes. Dies begründete Spanier-Oppermann unter anderem mit zurückgestellten Anträgen und immer neuen Anforderungen an Förderanträge. Dies führt dazu, dass lang geplante Maßnahmen gar nicht mehr oder erst mit deutlicher Verzögerung umgesetzt werden können und Fördergelder verloren gehen, wie aktuell am Beispiel eines Life+-Antrages bei der europäischen Union zur Verbesserung der Situation der Wiesenvögel in NRW zu beobachten ist. Die Arbeit der biologischen Station leistet einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt direkt vor der Haustür, welche wir unterstützen und nicht verhindern müssen“, so Spanier-Oppermann.
    Während des Rundgangs durch das Naturschutzgebiet Egelsberg erläuterten Gabriele Heckmanns und Jochen Schages die vielfältige Flora und Fauna, sowie die teils schon erfolgreichen Maßnahmen der biologischen Station. Zum Ende des Besuches waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig: „Um das ökologische Gleichgewicht unserer wunderbaren Landschaft und die Lebensräume der vielen verschiedenen Tierarten für uns und unsere Kinder zu erhalten, ist ein ausgewogener Umwelt- und Naturschutz unerlässlich“.