• Finanzielle Unterstützung des Café Together ist sichergestellt

    „Die Arbeit des Projekts für lesbische, schwule, und bisexuelle Jugendliche und junge Erwachsene wird bis 2020 mit einem Jahreszuschuss in Höhe von 40.000€ unterstützt.“
    Mit dem Beschluss des Haushaltsplans 2017 ist auch die finanzielle Unterstützung des Café Together für die kommenden Jahre sichergestellt. Die Einrichtung wird bis zum Jahr 2020 jährlich mit 40.000 € bezuschusst. In seinen Räumlichkeiten an der Neuen Linner Straße bietet das Café eine wichtige Anlaufstelle für lesbische, schwule, und bisexuelle Jugendliche und junge Erwachsene.
    Die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende im Jugendhilfeausschuss, Ina Spanier-Oppermann, Bürgermeisterin Gisela Klaer und Ratsherr Oliver Leist besuchten nun das Together, um die Nachricht über den städtischen Zuschuss zu überbringen und sich mit den Projektleiterinnen Janine Winkler und Saskia Büttner auszutauschen.
    „Trotz der positiven gesellschaftlichen Entwicklung und der gewachsenen Akzeptanz in den letzten Jahren, erfahren Homosexuelle immer noch Diskriminierung und Ausgrenzung. Gerade für Jugendliche kann dies eine enorme Belastung sein, wissen sie doch oftmals nicht, wem sie sich anvertrauen und öffnen können“, berichtet Ina Spanier-Oppermann. Viele hätten daher weiterhin Angst, ihre Homosexualität öffentlich zu machen.
    „Hier im Together finden die Jugendlichen ein offenes Ohr, können aus ihrem Leben berichten und von dem, was sie beschäftigt. Sie erleben einfach, dass es Normalität ist und keine Ausnahme, wie überall sonst“, unterstreicht Gisela Klaer die Bedeutung der Einrichtung.
    Dabei sei das Together mehr als ein Café, so Oliver Leist: „Darüber hinaus werden Workshops durchgeführt, Lösungen für Probleme gemeinsam erarbeitet und die Jugendlichen so in ihrer Identität und in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt.“
    Der Fraktionsvorsitzende Benedikt Winzen ergänzt: „Aus diesem Grund haben wir als SPD-Fraktion in den Haushaltsberatungen auch klar gemacht, dass wir die finanzielle Unterstützung des Projekts weiter benötigen. Hier wird direkt vor Ort wichtige Arbeit geleistet.“

  • „CDU muss Blockadehaltung bei ‚Ehe für alle‘ aufgeben“

    Die Ehe bleibt gleichgeschlechtlichen Paaren noch immer in Deutschland verwehrt. „Dabei sollten alle Menschen ungeachtet ihrer sexuellen Identität das gleiche Recht haben, einander zu heiraten“, kommentiert Gerda Kieninger, Sprecherin für den Politikbereich Frauen, Gleichstellung und Emanzipation in der nordrhein-westfälischen SPD-Landtagsfraktion, die heutige Debatte über die ‚Ehe für alle‘ im Landtag.

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