• Landtagsabgeordnete besucht Christophorusschule und die LVR-Tagesklinik in Krefeld

    Die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann besuchte die Christophorusschule (Städtische Schule für Kranke in Krefeld) im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Helios-Klinikums Krefeld und der Tagesklinik Krefeld der LVR-Klinik Viersen.
    Die Leiterin der Christophorusschule, Frau Monika Nordmann, empfing die Abgeordnete und berichtete über die Arbeit, die sie und ihre Kolleginnen vor Ort leisten.
    Unterrichtet wird im Helios-Klinikum Krefeld, in der LVR-Tagesklinik für psychisch kranke Kinder und Jugendliche Krefeld, sowie gelegentlich auch zu Hause.
    Ein wichtiges Ziel hierbei ist es, kranke Schülerinnen und Schüler individuell so zu fördern, dass sie auch nach längerer Abwesenheit von ihrer Schule möglichst wieder Anschluss an den Unterricht ihrer Klasse/Stufe finden können. Gearbeitet wird in multiprofessionellen Teams. Gemeinsam mit Ärzten, Psychologen und Therapeuten werden Förderziele und Rückführungsmaßnahmen für die Schülerinnen und Schüler entwickelt.
    Fußläufig von den Räumlichkeiten der Christophorusschule, die sich seit Kurzem im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Helios-Klinikum befinden, liegt die Tagesklinik Krefeld der LVR-Klinik Viersen. Hier empfing Jörg Mielke, Pflegedirektor und Mitglied des Klinikvorstands der LVR-Klinik Viersen, die Abgeordnete und führte sie gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen durch die Tagesklinik und die Unterrichtsräume. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pflegen vor Ort ein Patensystem, welches eine individuelle und persönliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen ermöglicht. Zudem gibt es vor Ort im Rahmen einer Kunsttherapie, Werk- und Kunstprojekte. Regelmäßige Gespräche zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Eltern und den Heimatschulen helfen dabei, eine optimale Behandlung für die Kinder und Jugendlichen zu finden.
    „Die Schülerschaft ist sehr heterogen, wechselt ständig und stellt alle Beteiligten täglich vor neue Herausforderungen. Den Beitrag, den diese Schulform zur Prävention und Inklusion leistet, kann man nicht hoch genug wertschätzen kann. Leider ist vielen die Existenz dieser Schule gar nicht bewusst. Ebenso leistet das Team der LVR-Klinik eine immense Arbeit bei der ambulanten Diagnostik, Therapie von Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Störungen“, so Spanier-Oppermann nach ihrem Besuch.
    Die Christophorusschule ist eine städtische Schule für somatisch und psychisch kranke Schülerinnen und Schüler aller Schulformen im Primarbereich und in der Sekundarstufe I mit Standorten im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Helios-Klinikums Krefeld und in der Tagesklinik für Kinder und Jugendliche, einer Zweigstelle der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie der LVR-Klinik Viersen.
    Der Unterricht bietet den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, trotz Krankheit mit Erfolg zu lernen. Erfolgserlebnisse sind für kranke Kinder besonders wichtig. Sie bieten Perspektiven für die Zeit nach der Krankheit, stärken das Selbstwertgefühl und fördern den Willen zum Gesundwerden. Sie helfen dem Kind, die Krankheit anzunehmen und damit umgehen zu können. Die Angst, in der Schule zu versagen, verringert sich.
    Schule bringt ein Stück Alltag in die ungewohnte Krankheitssituation und trägt dazu bei, Ängste vor möglichem Schulversagen abzubauen. Die Christophorusschule hält den Kontakt zu den Heimatschulen, berät über den Umgang mit Schule und Krankheit und trägt so einen wichtigen Teil zum Heilungsprozess bei.

  • Besuch beim Racing-Team der Hochschule Niederrhein in Krefeld

    Das Racing-Team der Hochschule Niederrhein steht in den Startlöchern für die neue Saison in der Formula Student. In der Werkstatt und den Räumen auf dem Campus an der Reinarzstraße wird fleißig am neuen Boliden gearbeitet, damit dieser bis zum Roll-out und den ersten Events voll einsatzbereit ist.
    Beeindruckt und begeistert vom Engagement der jungen Teammitglieder und dem Know-how, welches jedes einzelne Mitglied mitbringt, ließ sich die Abgeordnete die Funktionsweise und den Aufbau des Rennwagens erklären. „ Ein Rennwagen made in Krefeld, das eine super Werbung für unsere Stadt, für unsere Hochschule und die Studierenden“, so die Krefelder Landtagsabgeordnete.
    Teamleiter Jannik Holm, Kim Schmiedeknecht, verantwortlich für das Sponsoring und Cristian Delgado, der die Öffentlichkeitsarbeit koordiniert, zeigten Spanier-Oppermann, welche Fortschritte im Vergleich zu den letztjährigen Modellen bereits gemacht wurden und erklärten zugleich, dass die stetige Verbesserung der Antrieb des Teams ist. Jedes Gramm Gewicht, welches durch neue Werkstoffe, Optimierung der Bauteile oder der Aerodynamik eingespart werden kann bringt auf der Strecke wertvolle Zeit ein. Beim Probesitzen konnte die Landtagsabgeordnete hautnah erleben, wie sich die Fahrer fühlen, wenn sie mit dem Rennwagen fahren. Aus Sicherheitsgründen müssen diese im Notfall auch innerhalb von 5 Sekunden das Fahrzeug verlassen können, was Spanier-Oppermann dank vollem Einsatz nach 7 Sekunden beinahe schaffte.
    Seit 2012 werden mittlerweile die Rennwagen in Krefeld gebaut und die fortlaufenden Verbesserungen zeigen sich auch in den Ergebnissen auf den verschiedenen Events. Hier soll das diesjährige Modell dank neuem Aerodynamikpaket einen weiteren Meilenstein setzen.
    „Funktionieren kann das gesamte Projekt nur durch die unermüdliche Arbeit der Studierenden aus den verschiedenen Fachbereichen, der Unterstützung der Professorinnen und Professoren und der Hochschule Niederrhein“, fasste Spanier-Oppermann zusammen und wünschte zum Ende des Besuches dem Team viel Erfolg für die anstehende Saison und für die große Präsentation, den Roll-out, am 8. Juni in der Hochschule Krefeld.

  • Ina Spanier-Oppermann besuchte die Krefelder Tafel

    Die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann besuchte am vergangenen Donnerstag die Mittagstischausgabe der Krefelder Tafel in der Kirchengemeinde Herz Jesu in Bockum.
    Der Vorsitzende der Krefelder Tafel e.V., Hansgeorg Rehbein und Ulrich Kleina begrüßten die Abgeordnete und führten sie am Hochbunker vorbei zu den Räumlichkeiten. Auf dem Weg erklärten beide, dass aufgrund des Sturmschadens und der Reparatur des Daches der Bunker eingerüstet wurde. Zwar kann die Tafel mittlerweile wieder die Kühlräume nutzen und so viele Tonnen Lebensmittel vor dem verderben retten, jedoch ist die dortige Ausgabestelle nach wie vor geschlossen, so dass die Helferinnen und Helfer auch weiterhin auf extra aufgestellte Container auf dem Gelände der Gesamtschule Kaiserplatz ausweichen müssen.
    Rehbein und Kleina berichteten der Abgeordneten von dem Einsatzalltag und erklärten ihr insbesondere die Regeln, die für die Essenvergabe aufgestellt wurden. „So kann jeder, der Hilfe braucht, auch Hilfe bekommen“, erklärte Rehbein. Diskriminierung sei in Krefeld kein Thema. Besonders hoben beide die große Spendenbereitschaft von Firmen, Privatpersonen und der ansässigen, sowie regionalen Geschäfte hervor, ohne die die Tafel nicht auskommen würde.
    Pünktlich um 11.30 Uhr schnürte sich Ina Spanier-Oppermann dann die Schütze um und half dem fleißigen Team im Pfarrheim bei der Essensausgabe. Hierbei blieb auch der ein oder andere Moment, um mit den Besucherinnen und Besuchern zu sprechen. Für viele bedeutet die Essensausgabe nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern auch eine Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Besonders beeindruckt war die Abgeordnete von den Damen, die wie ein eingespieltes Team gleichzeitig essen kochten, Geschirr spülten, für Nachschub sorgten und die Küche jederzeit in einem blitzsauberen Zustand hielten.
    Die Krefelder Tafel hilft mit knapp 170, zum größten Teil ehrenamtlichen Mitarbeitern, über 4700 Bedürftigen mit der Ausgabe von Lebensmitteln, warmen Mahlzeiten und sozialen Kontakten. „ Die Krefelder Tafel leistet eine unglaubliche Arbeit, die uns aber jeden Tag vor Augen hält, dass Armut in unserem Land präsent ist. Die Krefelder Tafel hat eine große Wertschätzung verdient, aber dies darf nicht davon ablenken, uns für den Kampf gegen Armut einzusetzen, so Spanier-Oppermann.

  • 800 Millionen Euro anstatt 1,1 Milliarden für die Wohnraumförderung in NRW

    Mehr als irritiert reagierte die Krefelder SPD-Landtagsabgeordnete auf die Pressemitteilung ihrer Landtagskollegin Britta Oellers, die einen warmen Geldregen für Krefeld verspricht:
    „Es ist doch mehr als verwunderlich, dass sich die CDU dafür feiert, dass sie die Wohnraumförderung in NRW um 300 Millionen Euro pro Jahr kürzt. Das macht deutlich: Priorität hat der Kampf für mehr bezahlbares Wohnen bei der Landesregierung nicht. Das ist eine Kapitulation vor den großen Herausforderungen beim Wohnungsbau. Schon die Förderzahlen 2017 machen deutlich, dass diese Regierung die soziale Wohnungspolitik vor die Wand fährt“, so Spanier-Oppermann.
    Auch die genannten Zahlen ordnet die SPD-Abgeordnete richtig ein:„ 1,1 Milliarden Euro betrug die Förderung 2017 unter rot-grün. Nun werden es nur noch 800 Millionen Euro sein. Es werden Fördermittel von der ohnehin gekürzten Mietwohnraumförderung ab dem Jahr 2020 im Umfang von 20 Mio. Euro jährlich in die Eigentumsförderung verschoben. Dort fließen die Fördermittel schon heute nicht ab (lediglich 24,2 Mio. von 80 Mio. Euro in 2016). Die energetische Sanierung im Bestand soll von 150 Mio. Euro auf 80 Mio. Euro abgesenkt werden, die Förderung von Quartiersmaßnamen von 120 Mio. Euro auf 70 Mio. Euro gekürzt werden. Beim dringend notwendigen Bau von Studentenwohnungen bleibt es bei 50 Mio. Euro.“
    „Ich kann nicht verstehen, wie dies ein Erfolg sein soll. Menschen mit niedrigem Einkommen haben aufgrund von fehlendem Eigenkapital nicht die Möglichkeit Eigentum zu erwerben. Diese sind auf bezahlbare Mietwohnungen angewiesen. Für die zehn Millionen Menschen, die in NRW in immer teurer werdenden Mietwohnungen leben, ist diese Politik ein Schlag ins Gesicht, so Spanier-Oppermann abschließend.

  • Jetzt bewerben für den nächsten „Jugend-Landtag“ 2018

    Vom 28. – 30. Juni 2018 wird in der Landeshauptstadt Düsseldorf der nächste Ju-gend-Landtag Nordrhein-Westfalen stattfinden. Der Landtag NRW möchte so Jugendlichen die Möglichkeit geben, Politik und Demokratie hautnah erleben zu können.
    Ein junger Mensch im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren kann die Krefelder SPD-Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann dann im Parlament drei Tage lang „vertreten“. Sämtliche Kosten – auch Übernachtung und Verpflegung – werden vom Landtag übernommen (Fahrtkosten werden anteilig erstattet). Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige direkt bei Ina Spanier-Oppermann, denn jede/r Abgeordnete kann einen jungen Menschen einladen.
    Seit 2008 findet der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt. Dabei werden die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschuss-Sitzungen bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Rund 2000 Jugendliche konnten seitdem in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den Arbeitsalltag eines Politikers/ einer Politikerin selbst erleben. Ziel ist es, über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischem Engagement zu ermuntern.
    Auch der neunte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.

    Ausreichend für die Bewerbung sind eine Mail, ein Fax oder ein Brief mit (E-Mail-) Adresse, Altersangabe sowie einer kurzen Erläuterung, warum man beim Jugend-Landtag mitmachen möchte.
    Bewerbungen sind zu richten an:
    Wahlkreisbüro Ina Spanier-Oppermann:
    Josef-Hellenbrock-Haus
    Südwall 38
    47798 Krefeld
    Tel.: 02151/ 319643
    Fax: 0211/ 884 3532
    Email: ina.spanier-oppermann@landtag.nrw.de

    Bewerbungsschluss ist der 09.04.2018.
    Weitere Informationen zum Jugend-Landtag sind erhältlich beim Sachbereich „Ju-gend und Parlament“ des Landtags NRW, Dorothea Dietsch, Telefon: 0211/884-2450, Mail: dorothea.dietsch@landtag.nrw.de. Impressionen und Berichte von den bisherigen Jugend-Landtagen finden sich auf der Internetseite www.jugend-landtag.de in der Rubrik „Jugend-Landtag“.

  • Ungerechtigkeit bei der Gemeindefinanzierung kostet Krefeld rund 2.6 Millionen Euro

    Durch das Gemeindefinanzierungsgesetz, dass CDU und FDP in der letzten Woche verabschiedet haben, werden den Städten und Gemeinden rund 116 Millionen Euro an Schlüsselzuweisungen vorenthalten.
    Durch das Vorgehen der Regierungskoalition entgehen den Städten und Gemeinden rund 175 Millionen Euro; davon alleine 116 Millionen Euro an Schlüsselzuweisungen. Dass sich die schwarz-gelbe Landesregierung damit rühmt, die Integrationspauschale an die Kommunen weiterzuleiten, ohne angeben zu können, wie viel von dem Geld überhaupt vor Ort ankommt, ist ein fragwürdiges Vorgehen. Der von der SPD-Fraktion eingebrachte Vorschlag hätte demgegenüber direkt geholfen.
    Die Landesregierung bringt die sogenannte Integrationspauschale der Jahre 2016 und 2017 in Abzug und tut damit so, als hätte sie diese an die Kommunen weitergeleitet. Die Kommunalen Spitzenverbände haben dieses Vorgehen ausdrücklich kritisiert und die Landesregierung dazu aufgefordert, dies rückgängig zu machen.
    Die SPD-Fraktion hat zusammen mit den Grünen diese Forderung aufgenommen und einen entsprechenden Antrag zum Haushalt gestellt. Dieser Antrag wurde jedoch ohne Begründung von CDU und FDP abgelehnt.

  • Närrischer Landtag mit Krefelder Beteiligung

    Einmal im Jahr, pünktlich zu Karneval, geht es auch im Düsseldorfer Landtag ausgelassen und vor allem bunt zu. Wie zahlreiche ihrer Kolleginnen und Kollegen empfingen auch die Krefelder Abgeordneten Ina Spanier-Oppermann und Marc Blondin jecken Besuch auch ihrer Heimat.
    Obwohl der giftgrüne Bart des Krefelder Karnevalsprinzen nicht zu den Parteifarben der beiden Abgeordneten passte, freuten sich die Politiker ausgesprochen über den Besuch des Krefelder Prinzenpaar, Rene I. und Sabine II., den Ministern, Adjudanten sowie dem Prinzenführer des Comitee Crefelder Carneval e.V., Karl Müller.
    Nach gemeinsamen Fotos mit dem Landtagspräsidenten sowie am Rednerpult des Plenarsaals luden beide Abgeordnete die Krefelder Karnevalsdelegation in ihre Abgeordnetenbüros ein und erklärten ihre Arbeitsschwerpunkte in den Ausschüssen. Anschließend nahmen die Abgeordneten mit den Karnevalisten am stimmungsvollen Programm für Jecken aus ganz NRW in der Bürgerhalle des Landtags teil.
    „Für mich ist dies der erste Närrische Landtag. Ich bin überrascht wie viele Prinzenpaare, Dreigestirne, Minister und Karnevalisten hier gemeinsam feiern“, erklärte Marc Blondin. Ina Spanier-Oppermann fügte hinzu: „Der Närrische Landtag ist jedes Jahr ein toller Anlass, gemeinsam und über die Parteigrenzen hinweg, unsere rheinische Tradition des Karnevals zu pflegen.“
    Bild: Dietbert Wendler

  • Ina Spanier-Oppermann zu Besuch bei der Entsorgungsgesellschaft Krefeld

    Auf Einladung des örtlichen Betriebsrates besuchte die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann gemeinsam mit Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA), die EGK Entsorgungsgesellschaft Krefeld GmbH & Co. KG. Der Vorsitzende des Betriebsrats, Mehmet Aslan, zeigte den Gästen die großräumige Anlage an der Parkstraße und erklärte mit fachkundiger Unterstützung seiner Kolleginnen und Kollegen die Funktionsweise der Müllanlieferung und Müllverbrennung, sowie die komplexen Vorgänge in den Gebäuden.
    Spanier-Oppermann, die zugleich auch Mitglied des Aufsichtsrates der SWK ist, zeigte sich beeindruckt von der Größe der Anlage und von den Arbeitsabläufen. Nicht nur Krefelder Hausmüll wird in der Anlage verbrannt, sondern auch aus der ganzen Region und dem europäischen Ausland, zudem wird in der Kläranlage das Abwasser der Krefelderinnen und Krefelder gereinigt und aufbereitet. Zwischen 800 und 5000 Liter in der Sekunde kommen hier, je nach Wetterlage, an.
    Alle Vorgänge, von der Waage am Eingang, über die Müllablieferung, den beiden großen Kränen im Müllbunker, den Brennöfen und dem Wasserfluss werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort 24 Stunden und 365 Tage im Jahr überwacht, gewartet und wenn nötig und möglich auch repariert. Sehr positiv fiel Spanier-Oppermann, die auch Mitglied im Umweltausschuss des Landtags ist, auf, dass die vorgegebenen Abgasgrenzwerte nicht nur deutlich, sondern massiv unterschritten werden. „Dies zeigt, wie sauber diese Anlage läuft. Darauf und auf die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der EGK können wir als Krefelder stolz sein, so Spanier-Oppermann abschließend

  • Landesregierung belastet den Krefelder Haushalt mit rund 1.3 Millionen Euro

    Am Rande der Debatte zum Nachtragshaushalt äußerte sich die Krefelder SPD-Landtagsabgeordnete zum Wirrwarr der Landesregierung im Thema Krankenhausfinanzierung:
    „Die Kommunalen Haushälter werden komplett im Regen stehen gelassen. Nach dem Hickhack um die kommunale Beteiligung und massiven Widerstand der Städte und Gemeinden, sollen diese ihren Beitrag nun nicht mehr in diesem Jahr, aber dafür dann im nächsten Jahr zahlen. Wie dies dann genau aussehen soll, will oder kann die Landesregierung nicht beantworten.“
    „Anstatt die Kommunen mit 100 Millionen Euro zu belasten, sollte das Land diese Kosten übernehmen. Die schwarz-gelbe Landesregierung knüpft mit dem Griff in die Kassen der Städte und Gemeinden nahtlos an ihre kommunalfeindliche Politik von 2005-2010 an, die vor Ort Löcher in Milliardenhöhe gerissen hat.“
    Nicht nur die Höhe der kommunalen Mitfinanzierung, sondern auch die Aufgabe für die Kommunen, diesen Anteil rückwirkend erst im kommenden Jahr in ihren Haushalten abzubilden, stellt eine besondere Belastung der Städte und Gemeinden dar, die das Handeln des Landes auch in rechtlicher Hinsicht problematisch macht. „Daher muss die Landesregierung nun endlich Fakten schaffen, damit unsere Stadt weiß, was auf sie zukommt und wie sie die Mehrausgaben in Krefeld kompensieren kann. Auch ist noch unklar, ob es sich um eine einmalige Zusatzausgabe handelt, oder ob die kommunalen Haushalte dauerhaft belastet werden. Der zusätzliche Krefelder Anteil an Krankenhausfinanzierung für beträgt 1.260.215 Euro pro Jahr. Sollte es zu einer dauerhaften Erhöhung kommen, so würde dies ein Millionendefizit für die Stadt bedeuten. Hier sind auch die Krefelder CDU-Landtagsabgeordneten Frau Oellers und Herr Blondin gefragt“, so Spanier-Oppermann.

  • „Neue Landesregierung belastet den Krefelder Haushalt mit 1.260.215 Euro!“

    Mit dem Nachtragshaushalt 2017 hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann die Messlatte hoch gesetzt. In einem ersten Schritt will die schwarz-gelbe Landesregierung einmalig die Krankenhausinvestitionsförderung erhöhen. Dabei sollen die Fördermittel für Investitionen in einige der landesweit 350 Krankenhäuser sofort um 250 Mio. Euro erhöht werden. Von dieser Summe sollen 150 Mio. Euro vom Land getragen werden, 100 Mio. Euro von den Kommunen.

    Für Krefeld würde sich die Krankenhausumlage noch in diesem Jahr um rund 1,26 Mio. Euro erhöhen. Diese Anpassung würde zu einer zusätzlichen jährlichen Belastung für den städtischen Haushalt. Dieses Geld fehlt dann an anderer Stelle, etwa für die Sanierung von Sportstätten und Spielplätzen.
    Grundsätzlich ist eine bessere finanzielle Unterstützung der Krankenhäuser ohne Frage lobenswert. Jedoch ist das konkrete Vorhaben inakzeptabel. Die Landesregierung aus CDU und FDP wollen Wohltaten auf dem Rücken der Kommunen verteilen. Die Krankenhausfinanzierung muss Aufgabe des Landes sein.

    Nach den sich im Koalitionsvertrag befindenden Ankündigungen zur Förderung der Krankenhäuser müsse nun Düsseldorf liefern, ohne die Kommunen zusätzlich zu belasten. Die von der neuen Landesregierung im Nachtragshaushalt geplante Erhöhung des Fördermittelansatzes für Krankenhausinvestitionen sei deshalb der falsche Weg, weil dieser gravierende Auswirkungen auf die laufenden städtischen Haushalte habe.

    Hier müssen auch die beiden Krefelder CDU-Landtagsabgeordneten, Britta Oellers und Marc Blondin, ihrer Verantwortung für unserer Stadt gerecht werden. Eine auskömmliche Finanzierung der Städte und Gemeinden muss weiterhin oberste Priorität haben!

    Die zusätzlichen Belastungen für die Städte und Gemeinden in NRW zu einem so späten Zeitpunkt in der Haushaltsausführung seien nach Einschätzung des Städtetages NRW auch rechtlich problematisch.

    Ein Vorbild zur Lösung des Investitionstaus bei den Krankenhäusern könnte das milliardenschwere Investitionsprogramm ‚Gute Schule 2020‘ sein. Damit hat die alte Landesregierung den Kommunen mit zwei Milliarden Euro unter die Arme gegriffen, ohne die Kommunen zu belasten. Eine ähnliche Lösung sollte auch im Hinblick auf die Krankenhausfinanzierung gefunden werden. Krankenhäuser sind ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Grund- und Notfallversorgung in Nordrhein-Westfalen. Um eine hohe Qualität und Leistungsfähigkeit sicherzustellen, ist eine ausreichende Finanzierung durch das Land unerlässlich.

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