• Gerda Kieninger/Ina Spanier-Opperman: „Schluss mit der Diskriminierung“

    Zum internationalen Jahrestag gegen Homophobie am 17.Mai 2013 erklären Gerda Kieninger, Sprecherin des Ausschusses für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation und Ina Spanier-Oppermann, queerpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion:

    „Am 17. Mai 1992 wurde Homosexualität von der Internationalen Gesundheitsorganisation von der Liste der Krankheiten gestrichen. Dieses deutliche Zeichen und die Tatsache, dass 1994 endlich der Paragraf 175, der sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe stellte, abgeschafft wurde, stellen für uns wichtige Schritte in Richtung Toleranz und Offenheit dar.

    Doch immer noch werden Menschen in aller Welt aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert.
    Wir wollen an diesem Tag ein deutliches Zeichen gegen die alltägliche Homophobie in unserer Gesellschaft setzen: Intoleranz und Ausgrenzung sind für uns inakzeptabel und spiegeln nicht unsere Vorstellung von Gesellschaft wieder.“

  • Ina Spanier-Oppermann: Ein Tag mit Peer Steinbrück

    [su_custom_gallery source=“media: 595,592,593″ width=“330″ height=“330″]SPD-Kanzlerkandidat redet Klartext in Krefeld
     Peer Steinbrück ließ in Krefeld die Bombe platzen: „Ich bin für schwarz-gelb. Aber nur beim Champions League Finale!“ Auf ein 6 zu 4 für Borussia Dortmund tippte der SPD-Kanzlerkandidat in der Klartext Veranstaltung gestern Abend in Krefeld. Vorsitzender Frank Meyer begrüßte den hohen Besuch in der Kulturfabrik vor ausverkauftem Haus. Zu den 500 Gästen gehörten auch die beiden Krefelder SPD-Bundestagsabgeordneten Siggi Ehrmann und Bernd Scheelen, Bundestagskandidat Benedikt Winzen, die Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann und Uli Hahnen, sowie der Generalsekretär der NRW SPD, André Stinka.

    Bereits am Nachmittag war Ina Spanier-Oppermann Gast auf der Veranstaltung Zukunftsforum „Mobilität in Deutschland“ Ein neuer Infrastrukturkonsens für Deutschland und NRW in Duisburg. Dort traf sie unter anderen auf Peer Steinbrück, Norbert Römer, Sören Link, Hannelore Kraft, Florian Pronold und Michael Groschek. Anlass war hierbei die Woche der Infrastruktur der NRW-SPD. Am Abend traf man sich dann in Krefeld wieder.

    Peer Steinbrück sagte zu Beginn, dass er nicht gekommen sei, um lange Reden oder frontale Referate zu halten. Der Abend solle ganz im Zeichen des Austausches, des Gesprächs und des gegenseitigen Zuhörens stehen. Und so Begann der Abend auch direkt mit den ersten Fragen aus dem Publikum, das von der Möglichkeit, mit dem Kanzlerkandidaten der SPD diskutieren zu können, rege Gebrauch machte.

    Steinbrück machte deutlich, dass seine Leitlinie als Bundeskanzler soziale Gerechtigkeit gepaart mit ökonomischer Vernunft sei. Mit ihm werde es die Wiedereinführung der Vermögenssteuer geben, die Anhebung des Spitzensteuersatzes, aber keine Besteuerung der Substanz von Unternehmen. Einen Ausbau der Kita-Plätze, die Rücknahme des Betreuungsgeldes, das Abschmelzen der Kinderfreibeträge für höhere Einkommen zugunsten eines höheren Kindergeldes für Gering- und Mittelverdiener, die Begrenzung von Mieterhöhung bei Neuverträgen auf zehn Prozent und eine Pflicht zur Übernahme von Maklercourtagen für Vermieter und Verkäufer.

    Nach über zwei Stunden der Diskussion bedankte sich der Krefelder SPD-Vorsitzende Frank Meyer mit einem Gruß aus der Samt- und Seidenstadt, einer roten Krawatte. „Wir werden im Fernsehen beobachten, ob Du die Krawatte auch trägst“, scherzte Meyer in seinem Schlusswort.

  • Krefelder SPD Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann und Bürgermeister Frank Meyer vor Ort an der Hubertusstraße

    Im Rahmen einer landesweit durchgeführten Aktionswoche der NRW SPD zum Thema Infrastruktur, besuchte die Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann zusammen mit Bürgermeister Frank Meyer die Straßenbaustelle des Krefelder Tief-bauunternehmens Gebr. Kickartz GmbH.
    Empfangen wurden sie durch Geschäftsführer der Firma Rainer Matzkus. Bereits zu Beginn der Baustellenbegehung konnte Herr Matzkus auf eine Besonderheit hinweisen, nämlich die Beschaffenheit des Straßenbelages. Unter den Asphaltschichten verbirgt sich noch altes Kopfsteinpflaster, welches vermutlich aus den 30er Jahren des vergangen Jahrhunderts stammt. Im Laufe der Jahre wurde dieses jedoch mit mehreren Schichten Straßenbelag überdeckt.
    Während der weiteren Begehung und im gemeinsamen Gespräch wurde auch deutlich, welche Bedeutung solche Baustellen für die Infrastruktur einer Stadt haben. Auf der Hubertusstraße werden neue Wasser- und Stromleitungen in die Bürgersteige verlegt und dabei kommen auch die verschiedenen Belagsschichten und Leitungsebenen zu Tage. Die Arbeiter müssen besonders die alten Leitungen beachten, während sie die neuen verlegen.
    Dass solche Straßenarbeiten für die Anwohner natürlich nicht immer angenehm sind, bestätigte Matzkus, fügte aber hinzu, dass seine Arbeiter auch im stetigen Kontakt mit den Anliegern stehen und Aufklärungsarbeit leisten.
    Aber um die Infrastruktur der Stadt Krefeld in Schuss zu halten müssen solche Arbeiten geleistet und Leitungen erneuert werden.
    „Wenn das Wort Infrastruktur fällt, denken viele Leute direkt an Autobahnen oder andere Großprojekte. Aber auch die vielen kleinen und mittleren Baustellen, die uns täglich in einer Stadt umgeben, tragen zur Infrastruktur der Stadt bei“, so Ina Spanier-Oppermann.
    Ins Gespräch kamen alle Beteiligten auch mit einer direkt betroffenen Ladenbesitzerin. Mit Frau Gerhild Wolberg, der Besitzerin der gleichnamigen Bäckerei, konnten alle Anwesenden auch direkt mit einer, von den Baumaßnahmen betroffene Einzelhändlerin sprechen und in einen konstruktiven Dialog direkt vor Ort eintreten.
    Zur Erläuterung der Fortschritte kam auch Baustellenleiter Andreas graute hinzu. Dieser erklärte auch, warum die Arbeit direkt an der Straße nicht ungefährlich für die Arbeiter ist, denn der Verkehr muss während des Baubetriebs weiterfließen.
    Im anschließenden Gespräch in einem Café in direkter Nähe zur Baustelle informierte Rainer Matzkus auch über weitere Einsatzbereiche der Firma in Krefeld und Umgebung.
    Die Firma Gebr. Kickartz, gegründet 1888, arbeitet – hauptsächlich innerstädtisch – im Gleis-, Straßen- und Tiefbau. „Wir haben zurzeit über 160 Mitarbeiter“, sagt der Geschäftsführer. Und an Ina Spanier-Oppermann gewandt: „Wir haben Mitarbeiter, die haben mit 16 Jahren angefangen, sind seit 40 Jahren dabei – und müssen jetzt noch zwölf Jahre arbeiten. Ihre Knochen machen das teilweise nicht mehr mit. Wir versuchen, das zu berücksichtigen.“ Spanier-Oppermann wünscht sich Verbesserungen wie flexiblere Ausstiegszeiten: „40 Jahre als Bauarbeiter müssten genug sein.“
    Spanier-Oppermann und Meyer betonten zudem, dass Infrastruktur bereits beim Schlagloch auf der Straße beginnt und bis hin zu Großprojekten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität und Wirtschaftskraft Nordrhein-Westfalens beiträgt.

  • Expertendiskussion der SPD-Landtagsfraktion über den Weg zur inklusiven Schule in Krefeld

    [su_custom_gallery source=“media: 602,601″ width=“330″ height=“330″]Am vergangenen Dienstag, lud die Krefelder SPD Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung der Reihe „Fraktion vor Ort“. Thema dieses Abends war „Auf dem Weg in ein inklusives NRW “.
    Spanier-Oppermann begrüßte Besucherinnen und Besucher aus den verschiedenen Schul- und Fachrichtungen, sowie der Politik, die der Einladung gefolgt waren.
    Als Expertin war Renate Hendricks, die schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagfraktion vor Ort und stand nach einer Einführung, zusammen mit den weiteren Podiumsgästen für Fragen und Anregungen der Anwesenden Besucher zur Verfügung. Als kommunale Vertreter waren Bürgermeister Frank Meyer, schulpolitische Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion und Jürgen Maas, Fachbereichsleiter Schule, Pädagogischer und Psychologischer Dienst in Krefeld anwesend.
    Die fachlich ansprechende Einführung durch Renate Hendricks MdL wurde besonders von den anwesenden Lehrern und Schulleitern auf-merksam verfolgt und anschließend konstruktiv und auch kritisch kom-mentiert. Es entwickelte sich eine lebendige Diskussion. Deutlich wurde, dass durchaus noch Ungewissheiten bestehen, sich aber alle einig darin sind, dass Inklusion in NRW nicht bei null beginnt. Dies wurde besonders durch die anwesenden Vertreter der Schulen bestätigt, die bereits seit vielen Jahren Inklusion umsetzen. Deutlich wurde auch, dass „ wir uns erst am Anfang eines Transformationsprozesses befinden und sich dieser auf die kommenden 10-15 Jahre erstrecken wird. Also kommen sie zur Anhörung und schreiben Sie uns Ihre Anregungen und Kritiken, damit wir gemeinsam diesen Weg gehen können“, so Ina Spanier-Oppermann.
    Die rege Beteiligung der Gäste an der Diskussion zeigte, dass die direkten Gespräche mit den Betroffenen der beste Weg sind, Ängste und Ungewissheiten abzubauen und die notwendigen Anregungen und Änderungen mit in den Beratungsprozess aufzunehmen.
    Inklusion muss im Zusammenspiel von Bund, Land und Kommunen
    geschehen, waren sich die beiden kommunalen Vertreter Frank Meyer und Jürgen Maas einig und betonten, dass bei der Inklusion die Kinder im Vordergrund stehen müssen, die Kommunen aber auch auf Hilfe angewiesen sind, wenn Inklusion erfolgreich umgesetzt werden soll.
    Dem stimmte auch Ina Spanier-Oppermann zu, die als Mitglied des Schulausschusses im Landtag direkt mit den Beratungen zum 9. Schulrechtsänderungsgesetz befasst ist.
    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe kommen Experten der SPD-Landtagsfraktion und die örtlichen Abgeordneten mit kommunalen Vertretern zusammen, um über einen bestimmten Themenbereich zu informieren und zu diskutieren.

  • Diskussionsveranstaltung: Fraktion vor Ort – „Auf dem Weg in ein inklusives NRW“

    [su_custom_gallery source=“media: 606,605″ width=“330″ height=“330″]Auf dem Weg in ein inklusives NRW“
    eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv

    Inklusion soll in unserem Land Wirklichkeit werden. Deshalb wird die UN-Behindertenrechtskonvention
    jetzt in Nordrhein-Westfalen zum Maßstab. Eine Herausforderung, der sich die gesamte Gesellschaft
    stellen muss, aber auch der Bund, das Land und die Kommunen.
    Die rot-grüne Landesregierung hat einen Aktionsplan auf den Weg gebracht, der alle Politikbereiche umfasst. Wir brauchen den Rat der Betroffenen und der Fachleute, um die Inklusion praxisnah und effektiv umzusetzen.
    Mit dieser Veranstaltung, zu der wir Sie herzlich einladen, wollen wir einen Beitrag zu dieser wichtigen Diskussion leisten. Wir bleiben auch bei diesem Thema unserem Anspruch treu, Betroffene zu Beteiligten zu machen.

  • NRW Arbeitsminister Guntram Schneider besucht Krefelder Firma Sitel

    Am vergangenen Freitag besuchte der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen die Firma Sitel in Krefeld.
    Auf Einladung der Krefelder Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann wollte sich der Minister vor Ort einen Eindruck über die Arbeit und die Arbeitsbedingungen verschaffen. Die Firma Sitel bietet als internationales Unternehmen seinen Klienten ein umfassendes Leistungsspektrum in den Bereichen Kundenservice und Transaktionsabwicklung. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen über 3.300 Mitarbeiter — davon in NRW knapp 800. Seit 1996 hat Sitel eine Niederlassung in Krefeld und beschäftigt dort über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
    Die langjährige Bindung an den Standort Krefeld betonte auch Christian Steinebach, Geschäftsführer Deutschland, Osteuropa und Niederlande.
    Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführung wurde in gemeinsamer Runde über den schlechten Ruf der Callcenter-Branche gesprochen und das es unbedingt notwendig sei, sich deutlich von schwarzen Schafen abzugrenzen.
    Unter Bestätigung von Ingo Zielonkowsky dem Leiter der Arbeitsagentur in Krefeld lobte Dirk Meuter, Niederlassungsleiter Krefeld/Düsseldorf, die gute Zusammenarbeit mit der Agentur. Da es auch kurzfristige Kundenaufträge gibt, ist eine enge Kooperation mit dem lokalen Arbeitsmarkt sehr wichtig.
    Auf einem Rundgang durch verschiedene Abteilungen der Firma hatte Minister Schneider dann noch die Gelegenheit, sich neben Mitarbeiter an den Arbeitsplatz zu setzen und bei Kundengesprächen zu lauschen. Diesem Angebot folgten auch die weiteren Besucher wie Bürgermeister Frank Meyer, der DBG Vorsitzende der Region Niederrhein Ralf Köpke und Eckhart Preen von der WFG Wirtschaftsförderung, Krefeld. Hierbei konnten die Anwesenden erfahren, dass es in einem Call-Center nicht nur um die Annahme von Telefonaten, sondern auch um produktorientierte und qualifizierte Kundenberatung geht.
    Interessiert und auch beeindruckt von der Arbeit nahm der Minister viele neue und positive Erkenntnisse mit nach Düsseldorf, als er am späten Nachmittag Krefeld verließ.

    Sitel:

    Sitel ist einer der Weltmarktführer im Bereich Outsourcing von Kundendienstleistungen. Das Unternehmen kann auf mehr als 28 Jahre Erfahrung in dieser Branche zurückgreifen und wurde in der jährlichen Studie „Black Book of Outsourcing“ von Datamonitor zwei Mal als insgesamt bester Anbieter von Call Center Outsourcing-Diensten bewertet. Die über 58.000 Mitarbeiter von Sitel sorgen dafür, dass die Kunden mit einer vorhersehbaren Rendite aus ihren Kundeninvestitionen rechnen können, indem sie die Kundenbindung verbessern und die Umsätze sowie die Effizienz steigern. Die von Sitel angebotenen Lösungen umfassen mehr als 114 Call Center im Inland sowie im benachbarten und ferneren Ausland, in 23 Ländern in Nord- und Südamerika, Europa, Afrika und im asiatisch-pazifischen Raum. Das Unternehmen befindet sich in Privatbesitz. Hauptanteilseigner ist das diversifizierte kanadische Unternehmen Onex Corporation.

    Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf www.sitel.de

  • NRW-Minister Michael Groschek besucht die Luftsportgemeinschaft in Kamp-Lintfort

    Der Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, Michael Groschek, besuchte am Samstag die Luftsportgemeinschaft Kamp-Lintfort anläßlich ihrer Jahreshauptversammlung. Weitere Gäste bei dem Besuch waren der Bürgermeister, Prof. Dr. Landscheidt sowie die Landtagsabgeordneten René Schneider (Kamp-Lintfort) und Ina Spanier-Oppermann (Krefeld).
    Auf dem Flugplatz Saalhoff konnte sich der Minister einen Eindruck von den Einrichtungen des Flugplatzes wie Turm, Werkstätten, Flugschule usw. verschaffen. In der Werkstatt war anschaulich gerade ein Motorsegler zu besichtigen, der zu einem Check teilweise zerlegt war. Der Vorsitzende der Luftsportgemeinschaft Kamp-Lintfort e.V., Ralf Oppermann, erläuterte, dass der Flugplatz nicht nur Sportstätte für den Luftsport, sondern ebenso auch ein Teil der regionalen Verkehrsinfrastruktur sei.
    Auf dem anschließenden Rundflug konnten der Minister und der Landtagsabgeordnete René Schneider u.a. das mitten in Kamp-Lintfort liegende Bergwerk aus der Vogelperspektive betrachten. Nur vier Flugminuten entfernt wurde das in Rheinberg-Borth gelegene Salzbergwerk passiert. Hier werden die Waggons, von oben gut sichtbar, „weiß“ statt „schwarz“ – eben mit Salz statt mit Kohle – beladen.
    Bei der anschließend im „Alten Kasino“ stattfindenden Jahreshauptversammlung zeigte sich der Minister erfreut, dass in der Luftsportgemeinschaft die verschiedenen Gruppen- insbesondere Segel und Motorflug- harmonisch zusammen an einem Strick ziehen statt sich als Konkurrenten zu verstehen. Die Jugendarbeit des Vereins beeindruckte den Minister sehr. Der Minister beantwortete Fragen und machte deutlich, dass Deutschland als Top-Exportland auf gut funktionierende Flughäfen angewiesen sei, damit die Waren und Dienstleistungen ihr Ziel auch schnell erreichen könnten. Restriktionen führten früher oder später dazu, unser Land von seinen lebenswichtigen Märkten abzuhängen. Er versicherte Mitgliedern und Vorstand der Luftsportgemeinschaft, dass sie in ihm immer einen Unterstützer des Luftsports haben werden.

  • SPD Fraktion setzt ein Zeichen zum Equal Pay Day

    Mit roten Handtaschen posierten männliche und weibliche Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion, um ein Zeichen für die Entgeltgleichheit zu setzen. „Laut aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamts verdienen Frauen in Deutschland noch immer rund 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Innerhalb von fünf Jahren ist diese Ungleichheit um nur ein Prozent gesunken. Das dürfen wir so nicht länger hinnehmen. Wenn es so langsam weiter ginge, müssten Frauen weitere 100 Jahre warten, bis es endlich keinen Unterschied mehr bei den Löhnen und Gehältern gibt.

    Frauen benötigen jetzt Entgeltgleichheit. Frauen benötigen jetzt einen Mindestlohn. Damit werden gerade Frauen vor drohender Altersarmut geschützt, weil sie häufig in Minijobs im Niedriglohnsektor arbeiten. Wir benötigen jetzt eine Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten großer Unternehmen.“

  • Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Inklusion

    Das Landeskabinett hat heute den Gesetzentwurf für ein
    „Erstes Gesetz zur Umsetzung der VN-Behindertenrechtskonvention in den Schulen“
    beschlossen. „Auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem haben wir damit einen wichtigen Schritt voran gemacht“, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann nach der Kabinettsitzung.
    Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderungen in der Regel in allgemeinen Schulen gemeinsam unterrichtet und erzogen werden sollen.
    Eltern von Kindern mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung soll künftig grundsätzlich mindestens eine allgemeine Schule vorgeschlagen werden, an der ein Angebot des gemeinsamen Lernens eingerichtet ist. Für die Schaffung eines solchen Angebots ist auch künftig die Zustimmung des Schulträgers erforderlich. Ein Schulträger kann diese jedoch nur verweigern, wenn die Ablehnungsgründe in seine Zuständigkeit fallen und die im Einzelfall erforderlichen und angemessenen Vorkehrungen nicht mit vertretbarem Aufwand geschaffen werden können. Dieser grundsätzliche Anspruch soll schrittweise bei der erstmaligen Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung sowie bei der Einschulung und beim Wechsel auf weiterführende Schulen realisiert werden.
    „Wir setzen die VN-Behindertenrechtskonvention um und gehen dabei schrittweise und mit Augenmaß vor. Der Gesetzentwurf hält die Balance zwischen den
    unterschiedlichen Interessen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung, ihren Eltern, den Schulen, den Lehrkräften und den kommunalen Schulträgern. Inklusion ist eine Chance, unsere Gesellschaft reicher, toleranter,
    offener und menschlicher zu machen. Sie wird an vielen Schulen Nordrhein-Westfalens erfolgreich gelebt“, betonte die Ministerin. Eltern von Schülerinnen und Schülern mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung sollen aber weiterhin die Förderschulen wählen können, wenn sie dies vorziehen und vor Ort ein entsprechendes Angebot vorhanden ist. Das Land schafft
    also keine Förderschulen mit bestimmten Förderschwerpunkten ab. Das entspricht den Beschlüssen des nordrhein-westfälischen Landtags vom 1. Dezember 2010 und vom 4. Juli 2012.
    Der Gesetzentwurf macht keine Aussagen zu den Mindestgrößen von Förderschulen. Dieser Sachverhalt ist Gegenstand einer entsprechenden Verordnung. Die Ministerin kündigte an, dass mit den Kommunalen Spitzenverbänden und den
    Landschaftsverbänden in Kürze auch Gespräche über die beabsichtigte Neufassungn geführt werden sollen. Mit dem Gesetzentwurf hat das Kabinett zudem ein Finanzierungskonzept zur Unterstützung des gemeinsamen Lernens gebilligt.
    Derzeit wird das gemeinsame Lernen mit etwa 1.200 zusätzlichen Lehrerstellen unterstützt, von denen knapp 700 seit 2011 neu hinzugekommen sind. Das Konzept sieht vor, dass bis zum Ende der Legislaturperiode gegenüber dem laufenden Schuljahr weitere 1.800 zusätzliche Lehrerstellen zur Unterstützung bereitgestellt werden. Darüber hinaus beabsichtigt
    die Landesregierung, ein Unterstützungsbudget für die Schulen im Transformationsprozess bereit zu stellen, das bis 2015 schrittweise auf 200
    Lehrerstellen anwachsen soll. Damit kann nach Einschätzung der Landesregierung bis 2017 eine Inklusionsquote von etwa 50 Prozent erreicht werden. In diesem Schuljahr liegt sie bei rund 25 Prozent. „Diese insgesamt 2.000 zusätzlichen
    Lehrerstellen gegenüber dem laufenden Schuljahr werden sich positiv auf die Qualität des gemeinsamen Lernens auswirken. Entscheidend für den
    Inklusionsprozess ist aber der Wille der Betroffenen“, erklärte die Ministerin.
    Gegenüber dem Referentenentwurf sind das Gesetz und seine Begründungen an verschiedenen Stellen konkretisiert und überarbeitet worden. „Es wird nun
    beispielsweise deutlicher, welche wichtige Rolle einige der Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung für den Ausbau des gemeinsamen Lernens gespielt haben“, betonte Löhrmann. Zentrale Elemente des Schulversuchs, wie die Bildung von regionalen Stellenbudgets für Lehrkräfte für sonderpädagogische Förderung sollen zum Schuljahr 2014/2015 auf ganz NRW übertragen werden. Außerdem sieht der Gesetzentwurf eine umfassende Evaluierung vor, bei der die Kommunen beteiligt werden.
    (Quelle. MSW NRW)

  • Ina Spanier-Oppermann zu Gast bei der Verleihung des Architektur-Landespreises Nachhaltige Nachbarschaften in Neuss

    Anlässlich der Preisverleihung sagte der nordrhein-westfälische Bauminister Michael Groschek: „Es ist gut und wichtig, dass die nachhaltige Quartiersentwicklung der Themenschwerpunkt dieser Wettbewerbsaufgabe war, denn Wohnen hört nicht vor der Haustür und auch nicht an der Grundstücksgrenze auf. In gut funktionierenden Quartieren finden ihre Bewohner Geborgenheit und Sicherheit. Der Entwurf des ersten Preisträgers bietet eine qualitativ hochwertige und nachhaltige Quartierslösung, die das „Miteinander Wohnen“ in Weckhoven positiv beeinflussen wird.“

    Architekten und Stadtplaner von vier Projekten sind im Rahmen des NRW-Landespreises „Nachhaltige Nachbarschaften“ ausgezeichnet worden. Die mit insgesamt 75.000 Euro dotierten Preise und Anerkennungen haben am Abend Bauminister Michael Groschek, der Vorstandsvorsitzende der Neusser Bauverein AG Frank Lubig, der Präsident der Architektenkammer NRW Hartmut Miksch sowie der Neusser Bürgermeister Herbert Napp überreicht. Hauptgewinner des Landespreises ist das Düsseldorfer Architekturbüro „SOP Architekten“.

    „Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen auf, wie zeitgemäße Wohnungen im innerstädtischen Bereich für ganz unterschiedliche Nutzergruppen überzeugend in einem attraktiven Siedlungsverbund realisiert werden können“, unterstrich der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Hartmut Miksch. „Der erste Preis ist ästhetisch ansprechend, erzeugt eine klare städtebauliche Figur und erscheint auch in der funktionalen Umsetzung praktikabel.“

    Die geplante nachhaltige und barrierefreie Bauweise an der Hülchrather Straße in Neuss sowie die städtebauliche Integration der Geschosswohnungsbauten für 134 Zwei- bis Fünf-Zimmerwohnungen und der 30 Einfamilienhäuser überzeugten auch die Neusser Bauverein AG als Bauherrin. Der Vorstandsvorsitzende der Neusser Bauverein AG, Frank Lubig erklärte: „Unser Ziel ist es, gerade im Bereich des geförderten Wohnungsbaus attraktive Wohnungen in hoher Architekturqualität anbieten zu können. Der Landeswettbewerb hat dazu hervorragende Ergebnisse erbracht.“ Lubig und der Neusser Bürgermeister Herbert Napp als Vorsitzender des Aufsichtsrats des Bauvereins zeigten sich begeistert von dem „überzeugenden Entwurf“ der ersten Preisträger SOP.

    Die Architekten und Stadtplaner hatten die Aufgabe, ein etwa 50 Jahre altes Wohnquartier in Neuss-Weckhoven umzugestalten: Wie kann ein in die Jahre gekommenes Wohnquartier, auf dem vier 8-geschossige Hochhäuser aus den 1960er Jahren Neuem weichen sollen, zu einem modernen, attraktiven Wohnstandort entwickelt werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Landeswettbewerbs 2012 „Nachhaltige Nachbarschaften – Generationsübergreifende Quartiersentwicklung – Wohnen in Neuss Weckhoven“. Das Landesministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr hatte den Preis gemeinsam mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, der Stadt Neuss und der Neusser Bauverein AG im Jahr 2012 ausgelobt.

    Der zweite Preis ging an den Architekten Siegbert Feldmeier aus Münster. Außerdem wurden zwei weitere Arbeiten mit einer Anerkennungen gewürdigt (Architekturbüro „rha Reicher Haase“ aus Aachen sowie „Kramm & Strigl“ aus Darmstadt).

    Zum Landeswettbewerb zugelassen waren ursprünglich 35 Architekturbüros. Eingereicht wurden 28 Arbeiten, die nach einer umfassenden Vorprüfung den Preisrichtern am 11. Dezember 2012 anonymisiert vorlagen.

    Zum Landeswettbewerb „Nachhaltige Nachbarschaften“ ist eine Dokumentation erschienen, die im Service-Bereich des MBWSV „Wohnen Wettbewerbe“ kostenlos zum Download angeboten wird.

    Die Broschüre kann zudem bei den Gemeinnützigen Werkstätten Neuss kostenfrei bestellt werden (mbwsv@gwn-neuss.de).

    (Quelle: MBWSV NRW)

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