• Besuch beim Racing-Team der Hochschule Niederrhein in Krefeld

    Das Racing-Team der Hochschule Niederrhein steht in den Startlöchern für die neue Saison in der Formula Student. In der Werkstatt und den Räumen auf dem Campus an der Reinarzstraße wird fleißig am neuen Boliden gearbeitet, damit dieser bis zum Roll-out und den ersten Events voll einsatzbereit ist.
    Beeindruckt und begeistert vom Engagement der jungen Teammitglieder und dem Know-how, welches jedes einzelne Mitglied mitbringt, ließ sich die Abgeordnete die Funktionsweise und den Aufbau des Rennwagens erklären. „ Ein Rennwagen made in Krefeld, das eine super Werbung für unsere Stadt, für unsere Hochschule und die Studierenden“, so die Krefelder Landtagsabgeordnete.
    Teamleiter Jannik Holm, Kim Schmiedeknecht, verantwortlich für das Sponsoring und Cristian Delgado, der die Öffentlichkeitsarbeit koordiniert, zeigten Spanier-Oppermann, welche Fortschritte im Vergleich zu den letztjährigen Modellen bereits gemacht wurden und erklärten zugleich, dass die stetige Verbesserung der Antrieb des Teams ist. Jedes Gramm Gewicht, welches durch neue Werkstoffe, Optimierung der Bauteile oder der Aerodynamik eingespart werden kann bringt auf der Strecke wertvolle Zeit ein. Beim Probesitzen konnte die Landtagsabgeordnete hautnah erleben, wie sich die Fahrer fühlen, wenn sie mit dem Rennwagen fahren. Aus Sicherheitsgründen müssen diese im Notfall auch innerhalb von 5 Sekunden das Fahrzeug verlassen können, was Spanier-Oppermann dank vollem Einsatz nach 7 Sekunden beinahe schaffte.
    Seit 2012 werden mittlerweile die Rennwagen in Krefeld gebaut und die fortlaufenden Verbesserungen zeigen sich auch in den Ergebnissen auf den verschiedenen Events. Hier soll das diesjährige Modell dank neuem Aerodynamikpaket einen weiteren Meilenstein setzen.
    „Funktionieren kann das gesamte Projekt nur durch die unermüdliche Arbeit der Studierenden aus den verschiedenen Fachbereichen, der Unterstützung der Professorinnen und Professoren und der Hochschule Niederrhein“, fasste Spanier-Oppermann zusammen und wünschte zum Ende des Besuches dem Team viel Erfolg für die anstehende Saison und für die große Präsentation, den Roll-out, am 8. Juni in der Hochschule Krefeld.

  • Ina Spanier-Oppermann besuchte die Krefelder Tafel

    Die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann besuchte am vergangenen Donnerstag die Mittagstischausgabe der Krefelder Tafel in der Kirchengemeinde Herz Jesu in Bockum.
    Der Vorsitzende der Krefelder Tafel e.V., Hansgeorg Rehbein und Ulrich Kleina begrüßten die Abgeordnete und führten sie am Hochbunker vorbei zu den Räumlichkeiten. Auf dem Weg erklärten beide, dass aufgrund des Sturmschadens und der Reparatur des Daches der Bunker eingerüstet wurde. Zwar kann die Tafel mittlerweile wieder die Kühlräume nutzen und so viele Tonnen Lebensmittel vor dem verderben retten, jedoch ist die dortige Ausgabestelle nach wie vor geschlossen, so dass die Helferinnen und Helfer auch weiterhin auf extra aufgestellte Container auf dem Gelände der Gesamtschule Kaiserplatz ausweichen müssen.
    Rehbein und Kleina berichteten der Abgeordneten von dem Einsatzalltag und erklärten ihr insbesondere die Regeln, die für die Essenvergabe aufgestellt wurden. „So kann jeder, der Hilfe braucht, auch Hilfe bekommen“, erklärte Rehbein. Diskriminierung sei in Krefeld kein Thema. Besonders hoben beide die große Spendenbereitschaft von Firmen, Privatpersonen und der ansässigen, sowie regionalen Geschäfte hervor, ohne die die Tafel nicht auskommen würde.
    Pünktlich um 11.30 Uhr schnürte sich Ina Spanier-Oppermann dann die Schütze um und half dem fleißigen Team im Pfarrheim bei der Essensausgabe. Hierbei blieb auch der ein oder andere Moment, um mit den Besucherinnen und Besuchern zu sprechen. Für viele bedeutet die Essensausgabe nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern auch eine Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Besonders beeindruckt war die Abgeordnete von den Damen, die wie ein eingespieltes Team gleichzeitig essen kochten, Geschirr spülten, für Nachschub sorgten und die Küche jederzeit in einem blitzsauberen Zustand hielten.
    Die Krefelder Tafel hilft mit knapp 170, zum größten Teil ehrenamtlichen Mitarbeitern, über 4700 Bedürftigen mit der Ausgabe von Lebensmitteln, warmen Mahlzeiten und sozialen Kontakten. „ Die Krefelder Tafel leistet eine unglaubliche Arbeit, die uns aber jeden Tag vor Augen hält, dass Armut in unserem Land präsent ist. Die Krefelder Tafel hat eine große Wertschätzung verdient, aber dies darf nicht davon ablenken, uns für den Kampf gegen Armut einzusetzen, so Spanier-Oppermann.

  • 800 Millionen Euro anstatt 1,1 Milliarden für die Wohnraumförderung in NRW

    Mehr als irritiert reagierte die Krefelder SPD-Landtagsabgeordnete auf die Pressemitteilung ihrer Landtagskollegin Britta Oellers, die einen warmen Geldregen für Krefeld verspricht:
    „Es ist doch mehr als verwunderlich, dass sich die CDU dafür feiert, dass sie die Wohnraumförderung in NRW um 300 Millionen Euro pro Jahr kürzt. Das macht deutlich: Priorität hat der Kampf für mehr bezahlbares Wohnen bei der Landesregierung nicht. Das ist eine Kapitulation vor den großen Herausforderungen beim Wohnungsbau. Schon die Förderzahlen 2017 machen deutlich, dass diese Regierung die soziale Wohnungspolitik vor die Wand fährt“, so Spanier-Oppermann.
    Auch die genannten Zahlen ordnet die SPD-Abgeordnete richtig ein:„ 1,1 Milliarden Euro betrug die Förderung 2017 unter rot-grün. Nun werden es nur noch 800 Millionen Euro sein. Es werden Fördermittel von der ohnehin gekürzten Mietwohnraumförderung ab dem Jahr 2020 im Umfang von 20 Mio. Euro jährlich in die Eigentumsförderung verschoben. Dort fließen die Fördermittel schon heute nicht ab (lediglich 24,2 Mio. von 80 Mio. Euro in 2016). Die energetische Sanierung im Bestand soll von 150 Mio. Euro auf 80 Mio. Euro abgesenkt werden, die Förderung von Quartiersmaßnamen von 120 Mio. Euro auf 70 Mio. Euro gekürzt werden. Beim dringend notwendigen Bau von Studentenwohnungen bleibt es bei 50 Mio. Euro.“
    „Ich kann nicht verstehen, wie dies ein Erfolg sein soll. Menschen mit niedrigem Einkommen haben aufgrund von fehlendem Eigenkapital nicht die Möglichkeit Eigentum zu erwerben. Diese sind auf bezahlbare Mietwohnungen angewiesen. Für die zehn Millionen Menschen, die in NRW in immer teurer werdenden Mietwohnungen leben, ist diese Politik ein Schlag ins Gesicht, so Spanier-Oppermann abschließend.

  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes „BASiS – Deutschland verstehen“ besuchten den Landtag in Düsseldorf

    Auf Einladung der Krefelder SPD-Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann und unter der Leitung von Doris Schlimnat, die mit Beginn des neuen Jahres in Krefeld die Aufgabe der Flüchtlingskoordinatorin von Dr. Hansgeorg Rehbein übernommen hat, besuchte eine Gruppe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des BASiS-Projektes den Landtag in Düsseldorf. Begleitet wurde die Gruppe von einer Übersetzerin, von allen liebevoll nur Sahin genannt, die bei schwierigen Passagen die richtigen Worte auf Deutsch oder Persisch fand.
    Neben dem parlamentarischen Abläufen und der Funktionsweise des Landtagsgebäudes, wurde den Besucherinnen und Besuchern auch die Bedeutung des Landtags im Demokratischen Beziehungsdreieck zwischen Bund, Ländern und Kommunen erklärt. Während der anschließenden Diskussionsrunde mit der Abgeordneten konnte sich Spanier-Oppermann von den Lernfortschritten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer überzeugen, da diese ihre Fragen und Antworten größtenteils in der deutschen Sprache formulierten.
    Auch durch harte Schicksalsschläge, wie dem Verlust von Angehörigen, haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus dem Irak, Iran und Afghanistan stammen, nicht entmutigen lassen. Der große Wille, die deutsche Sprache zu lernen, eine Ausbildung zu erlangen und sich zu integrieren, beeindruckte die Krefelder Abgeordnete sehr. Spanier-Oppermann begleitete die Besucherinnen und Besucher nach der Gesprächsrunde zum gemeinsamen Kaffee und versprach vor der Heimfahrt, als Ansprechpartnerin immer ein offenes Ohr und Büro zu haben. Auf ein Wiedersehen verabredete sie sich mit den Gästen in den Begegnungscafés in Krefeld.

  • Jetzt bewerben für den nächsten „Jugend-Landtag“ 2018

    Vom 28. – 30. Juni 2018 wird in der Landeshauptstadt Düsseldorf der nächste Ju-gend-Landtag Nordrhein-Westfalen stattfinden. Der Landtag NRW möchte so Jugendlichen die Möglichkeit geben, Politik und Demokratie hautnah erleben zu können.
    Ein junger Mensch im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren kann die Krefelder SPD-Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann dann im Parlament drei Tage lang „vertreten“. Sämtliche Kosten – auch Übernachtung und Verpflegung – werden vom Landtag übernommen (Fahrtkosten werden anteilig erstattet). Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige direkt bei Ina Spanier-Oppermann, denn jede/r Abgeordnete kann einen jungen Menschen einladen.
    Seit 2008 findet der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt. Dabei werden die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschuss-Sitzungen bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Rund 2000 Jugendliche konnten seitdem in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den Arbeitsalltag eines Politikers/ einer Politikerin selbst erleben. Ziel ist es, über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischem Engagement zu ermuntern.
    Auch der neunte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.

    Ausreichend für die Bewerbung sind eine Mail, ein Fax oder ein Brief mit (E-Mail-) Adresse, Altersangabe sowie einer kurzen Erläuterung, warum man beim Jugend-Landtag mitmachen möchte.
    Bewerbungen sind zu richten an:
    Wahlkreisbüro Ina Spanier-Oppermann:
    Josef-Hellenbrock-Haus
    Südwall 38
    47798 Krefeld
    Tel.: 02151/ 319643
    Fax: 0211/ 884 3532
    Email: ina.spanier-oppermann@landtag.nrw.de

    Bewerbungsschluss ist der 09.04.2018.
    Weitere Informationen zum Jugend-Landtag sind erhältlich beim Sachbereich „Ju-gend und Parlament“ des Landtags NRW, Dorothea Dietsch, Telefon: 0211/884-2450, Mail: dorothea.dietsch@landtag.nrw.de. Impressionen und Berichte von den bisherigen Jugend-Landtagen finden sich auf der Internetseite www.jugend-landtag.de in der Rubrik „Jugend-Landtag“.

  • Ungerechtigkeit bei der Gemeindefinanzierung kostet Krefeld rund 2.6 Millionen Euro

    Durch das Gemeindefinanzierungsgesetz, dass CDU und FDP in der letzten Woche verabschiedet haben, werden den Städten und Gemeinden rund 116 Millionen Euro an Schlüsselzuweisungen vorenthalten.
    Durch das Vorgehen der Regierungskoalition entgehen den Städten und Gemeinden rund 175 Millionen Euro; davon alleine 116 Millionen Euro an Schlüsselzuweisungen. Dass sich die schwarz-gelbe Landesregierung damit rühmt, die Integrationspauschale an die Kommunen weiterzuleiten, ohne angeben zu können, wie viel von dem Geld überhaupt vor Ort ankommt, ist ein fragwürdiges Vorgehen. Der von der SPD-Fraktion eingebrachte Vorschlag hätte demgegenüber direkt geholfen.
    Die Landesregierung bringt die sogenannte Integrationspauschale der Jahre 2016 und 2017 in Abzug und tut damit so, als hätte sie diese an die Kommunen weitergeleitet. Die Kommunalen Spitzenverbände haben dieses Vorgehen ausdrücklich kritisiert und die Landesregierung dazu aufgefordert, dies rückgängig zu machen.
    Die SPD-Fraktion hat zusammen mit den Grünen diese Forderung aufgenommen und einen entsprechenden Antrag zum Haushalt gestellt. Dieser Antrag wurde jedoch ohne Begründung von CDU und FDP abgelehnt.

  • Närrischer Landtag mit Krefelder Beteiligung

    Einmal im Jahr, pünktlich zu Karneval, geht es auch im Düsseldorfer Landtag ausgelassen und vor allem bunt zu. Wie zahlreiche ihrer Kolleginnen und Kollegen empfingen auch die Krefelder Abgeordneten Ina Spanier-Oppermann und Marc Blondin jecken Besuch auch ihrer Heimat.
    Obwohl der giftgrüne Bart des Krefelder Karnevalsprinzen nicht zu den Parteifarben der beiden Abgeordneten passte, freuten sich die Politiker ausgesprochen über den Besuch des Krefelder Prinzenpaar, Rene I. und Sabine II., den Ministern, Adjudanten sowie dem Prinzenführer des Comitee Crefelder Carneval e.V., Karl Müller.
    Nach gemeinsamen Fotos mit dem Landtagspräsidenten sowie am Rednerpult des Plenarsaals luden beide Abgeordnete die Krefelder Karnevalsdelegation in ihre Abgeordnetenbüros ein und erklärten ihre Arbeitsschwerpunkte in den Ausschüssen. Anschließend nahmen die Abgeordneten mit den Karnevalisten am stimmungsvollen Programm für Jecken aus ganz NRW in der Bürgerhalle des Landtags teil.
    „Für mich ist dies der erste Närrische Landtag. Ich bin überrascht wie viele Prinzenpaare, Dreigestirne, Minister und Karnevalisten hier gemeinsam feiern“, erklärte Marc Blondin. Ina Spanier-Oppermann fügte hinzu: „Der Närrische Landtag ist jedes Jahr ein toller Anlass, gemeinsam und über die Parteigrenzen hinweg, unsere rheinische Tradition des Karnevals zu pflegen.“
    Bild: Dietbert Wendler

  • Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Krefeld-Süd zu Gast im Landtag

    Unter Leitung von Pfarrerin Sabina Berner-Pip und Bernhard Winter besuchten die Mitglieder der Kirchengemeinde auf Einladung der Krefelder Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann den Landtag in Düsseldorf.
    Neben der fachkundigen Führung durch das Landtagsgebäude, kamen die Gäste während der Diskussionsrunde mit der Abgeordneten ins Gespräch und erzählten von dem vielfältigen Engagement der Gemeindemitglieder. Neben den angebotenen Gottesdiensten und der traditionellen Kirchenarbeit bestehen unterschiedliche Angebote für Alt und Jung. Computer- und Handykurse werden dabei ebenso angeboten, wie gemeinsame Frühstückstreffs und Gesprächsrunden. Besonders interessierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, warum die SPD-Abgeordnete sich für die Arbeit in der Politik entschieden hat und wie sie dazu gekommen ist. Dies beantwortete Spanier-Oppermann gerne und nannte hier zum einen das damalige Teilzeit- und Entfristungsgesetz. Zum anderen hob sie die Rolle des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Bernd Scheelen hervor, der sie davon überzeugte, in die SPD einzutreten und dort die Politik zu gestalten. Bei Kaffee und Kuchen versprach Spanier-Oppermann einen baldigen Gegenbesuch in der Gemeinde und bedankte sich für den kurzweiligen Nachmittag, bevor sie die Krefelderinnen und Krefelder verabschiedete und Pfarrerin Sabina Berner-Pip alles Gute für ihre neue Stelle in Rees und Haldern wünschte.

  • Ina Spanier-Oppermann zu Besuch bei der Entsorgungsgesellschaft Krefeld

    Auf Einladung des örtlichen Betriebsrates besuchte die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann gemeinsam mit Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA), die EGK Entsorgungsgesellschaft Krefeld GmbH & Co. KG. Der Vorsitzende des Betriebsrats, Mehmet Aslan, zeigte den Gästen die großräumige Anlage an der Parkstraße und erklärte mit fachkundiger Unterstützung seiner Kolleginnen und Kollegen die Funktionsweise der Müllanlieferung und Müllverbrennung, sowie die komplexen Vorgänge in den Gebäuden.
    Spanier-Oppermann, die zugleich auch Mitglied des Aufsichtsrates der SWK ist, zeigte sich beeindruckt von der Größe der Anlage und von den Arbeitsabläufen. Nicht nur Krefelder Hausmüll wird in der Anlage verbrannt, sondern auch aus der ganzen Region und dem europäischen Ausland, zudem wird in der Kläranlage das Abwasser der Krefelderinnen und Krefelder gereinigt und aufbereitet. Zwischen 800 und 5000 Liter in der Sekunde kommen hier, je nach Wetterlage, an.
    Alle Vorgänge, von der Waage am Eingang, über die Müllablieferung, den beiden großen Kränen im Müllbunker, den Brennöfen und dem Wasserfluss werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort 24 Stunden und 365 Tage im Jahr überwacht, gewartet und wenn nötig und möglich auch repariert. Sehr positiv fiel Spanier-Oppermann, die auch Mitglied im Umweltausschuss des Landtags ist, auf, dass die vorgegebenen Abgasgrenzwerte nicht nur deutlich, sondern massiv unterschritten werden. „Dies zeigt, wie sauber diese Anlage läuft. Darauf und auf die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der EGK können wir als Krefelder stolz sein, so Spanier-Oppermann abschließend

  • Weiterhin kein klares Bekenntnis der Landesregierung zur Förderung des Sozialtickets

    Die Landesregierung rudert zurück und will vorerst die geplante Kürzung des Sozi-altickets um 5 Millionen Euro im Haushalt 2018 zurücknehmen.
    Die massiven und landesweiten Proteste haben anscheinend erste Früchte getragen. Jedoch verweigert die Landesregierung erneut ein klares Bekenntnis zur Weiterfinanzierung des Sozialtickets. Ob das Land seiner Verantwortung gerecht wird und die Förderung über 2018 hinaus sicherstellt bleibt wieder einmal offen. Ich befürchte, dass es darauf hinauslaufen wird, dass am Ende die Kommunen und Verkehrsverbünde den Bärenanteil tragen sollen.
    Der Plan, die Zuschüsse für das NRW Sozialticket zu streichen, bleibt ein sozial- und verkehrspolitischer Skandal. Daran ändert auch der Aufschub um ein Jahr nichts. Diese Mittel stattdessen in den Straßenbau stecken zu wollen, halte ich für ein verheerendes Signal: „Wir brauchen keine An-reize für eine weitere Zunahme des Autoverkehrs, sondern eine Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs und des Radverkehrs.“ Dazu gehört auch, dass der ÖPNV für alle Bevölkerungsgruppen bezahlbar sein müsse. Deshalb muss das Sozialticket auch nach 2018 erhalten bleiben“.
    Wenn Frau Oellers lapidar mitteilt, es stehe den Verkehrsbetrieben doch frei, das Sozialticket weiter anzubieten, dann wird sie weder ihrer Rolle als CDU-Abgeordnete im nordrhein-westfälischem Landtag, noch ihrer Funktion als sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld gerecht. Es ist nämlich nicht die Aufgabe der Verkehrsbetriebe, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen, sondern die der Landesregierung.
    In Krefeld werden monatlich ca. 3000 Sozialtickets verkauft. Sollte es zu keiner vollumfänglichen Fortführung der Förderung nach 2018 kommen, wären die Nutzerinnen und Nutzer sofort, in Form von höheren Preisen, davon betroffen. Die Menschen, die sowieso nur auf ein geringes Einkommen zurückgreifen können, werden dadurch in Ihrer Mobilität eingeschränkt, so dass ich ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht mehr gesichert sehe. Für mich ist es nach wie vor ein A-mutszeugnis, das die schwarz-gelbe Landesregierung ausgerechnet bei den Menschen sparen will, die es schon jetzt schwierig haben.

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