• Abgeordnete als Tagespraktikantin in der Apotheke am Ponzelar

    2015_3_30_12_31_37_193845_942015_3_30_12_31_31_193844_39„Die Apotheke ist ein zentraler Ort unseres lokalen Gesundheitswesen“, erklärte Ina Spanier-Oppermann bei ihrem Besuch der PTA Schule (Pharmazeutisch-Technischen Assistentinnen und Assistenten) in Duisburg im vergangenen Jahr. Ihrem Versprechen, sich auch über die praktische und alltägliche Arbeit vor Ort zu informieren, lies die Krefelder Landtagsabgeordnete nun Taten folgen und trat einen Vormittag lang als Praktikantin in die Fußstapfen von Herrn Dr. Wolfgang Boventer. Dieser leitet nicht nur die Apotheke am Ponzelar, sowie drei weitere in Krefeld und Meerbusch, sondern ist auch Mitglied im Beirat im Apothekerverband Nordrhein e.V..
    Politikerinnen und Politiker müssen sich mit vielen Fragen auseinandersetzen und Entscheidungen treffen. Entscheidungen, die für viele Menschen ganz konkrete Folgen haben. Das ist eine große Verantwortung. „Ich will mich so gut es geht informieren, um dieser Verantwortung gerecht zu werden“, so Spanier-Oppermann
    Nach einem persönlichen Gespräch, führte der Inhaber seine Praktikantin zunächst hinter die Kulissen der Apotheke und erklärte die moderne Technik, die der normale Kunde im Verkaufs- und Beratungsraum nicht sehen kann. Neben mehreren vernetzten PC-Arbeitsplätzen, bildet ein automatisiertes Regal- und Schubladensystem das Herzstück der Apotheke. Angelieferte Medikamente werden hier gescannt und danach durch einen Roboter automatisch in ein freies Fach eingeordnet. In welchem Fach sich welches Medikament befindet weiß bis zur Wiederausgabe nur der Computer. Mit der Eingabe des entsprechenden Produktes wird dieses aus dem Fach geholt und über ein Leitungssystem zur jeweiligen Ausgabestation befördert.
    Als nächste Station stellte Dr. Wolfgang Boventer den Beratungsraum vor, wo persönliche Beratungsgespräche mit den Kunden geführt werden können. Dieser liegt leicht abgetrennt von dem weiteren Kundenraum, um entsprechende Privatsphäre zu gewährleisten.
    Die andere Seite der Trennwand erinnert durchaus an einen Chemieraum aus der Schule und löst wohl bei den meisten Menschen die typischen Assoziationen mit einer Apotheke aus. Neben braunen Glasflaschen in den verschiedensten Größen mit chemischen Bezeich-nungen, befindet sich hier der Bereich in dem unter anderem Salben direkt vor Ort und auf Bestellung, bzw. Rezept von den Apothekern und PTAs zusammengestellt werden. Der Apo-theker erklärte der Abgeordneten ausführlich die Honorierung von Leistungen. In der Rezeptur erläuterte Dr. Boventer die gestiegenen Qualitätsanforderungen bei der Rezepturherstellung und das die Kosten oft nicht von den Erstattungen gedeckt werden und somit der Ar-beitsaufwand und die Bezahlung in einem Missverhältnis zu Ungunsten der Apotheken stehen.
    Nachdem sich die Abgeordnete dank dem Blick hinter die Kulissen mit der Funktionsweise und der Organisation der Arbeit in der Apotheke vertraut gemacht hatte, verfolgte sie die direkte Arbeit an den Kunden, die aus den verschiedensten gesundheitlichen Gründen die Apotheke aufsuchen. Neben dem direkten Kundenkontakt konnte sie hier auch erfahren, auf welche Besonderheiten im Rahmen der Ausgabe von Medikamenten und Arzneimitteln zu achten ist. Nicht nur die individuelle Beratung bei der Abgabe und die Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen müssen die Angestellten hierbei beachten, sondern auch welche Form von Rezepten vorliegt. Die Vorgaben der Krankenkassen und der Pharmahersteller stellen die Apotheker nicht selten vor Herausforderungen. Besonders dann, wenn ein entsprechendes Präparat des Herstellers nicht auf Lager ist und bestellt werden muss. In diesem Falle hilft die Vernetzung der Apotheken und Lieferanten untereinander, so dass bei Bedarf das ent-sprechende Mittel so bestellt werden kann, dass es zum nächstmöglichen Zeitpunkt verfügbar ist.
    Mit den Rabattverträgen von Kassen und Pharmaherstellern konfrontiert, zeigte sich Spanier-Oppermann erstaunt, an wie vielen Stellen den Apotheken Kosten entstehen, etwa wenn zahlreiche Arzneimittel im Lager vorrätig gehalten werden müssen. Dass die engen Vorgaben, die den Apotheken seitens der Krankenkassen und Hersteller gesetzt werden auch zur Herausforderung oder gar Problem werden können, sorgte bei Ina Spanier-Oppermann, die auch Mitglied des Gesundheitsausschusses des Landes ist für Unverständnis:“ Mir ist bewusst, dass die Krankenkassen und Hersteller Verträge aushandeln und auch wirtschaftlich denken müssen, aber dies darf nicht zum Nachteil für die Bürgerinnen und Bürger werden“. Dr. Boventer stimmt ihr ebenfalls zu und betonte, dass vor Ort in den Apotheken sehr gut geschultes Personal arbeitet und das erlernte und vorhandene Wissen dem Kunden zu Gute kommen lassen will. Dies werde jedoch zu oft durch bürokratischen Aufwand eingedämmt:„ Der Dienst am Menschen und die Gesundheit unserer Kunden liegt uns und meinen vielen Kolleginnen und Kollegen am Herzen, deshalb wir haben uns diesen Beruf ausgewählt“, so Dr. Wolfgang Boventer.
    Beide waren sich darin einig, dass die Gesundheitspolitik vor großen Herausforderungen steht und es ein Umdenken im Handeln der Beteiligten geben muss, um den Veränderungen gerecht zu werden.
    Zu den Veränderungen zählt auch die zunehmende Anzahl von Online-Apotheken. Für viele ist es der bequeme und praktische Weg, an die gewünschten Medikamente zu gelangen, ohne aus dem Haus, oder nach der Arbeit noch zur Apotheke vor Ort fahren zu müssen.
    „Die klassischen Apotheken dürfen sich dieser Entwicklung nicht verschließen und müssen auch online ihre Beratungsangebote zur Verfügung stellen“, erklärte der Inhaber der Apotheke am Ponzelar und präsentierte die praktische Apotheken App, die sowohl für iPhones/ i-Pads als auch für Android Geräte kostenlos heruntergeladen werden kann.
    Spanier-Oppermann zeigte sich zum Ende ihrer Praktikumszeit beeindruckt und zufrieden: „Ich bin froh, dass ich so viele Details aus der praktischen Arbeit vor und hinter den Kulissen einer Apotheke erfahren zu konnte und werde dies sicherlich auch mit in meine politische Arbeit im Landtag und den Gesundheitsausschuss nehmen. Mein Dank gilt besonders Herrn Dr. Wolfgang Boventer und seinem Apotheken-Team, das mich so freundlich aufgenommen und mir diesen Tag ermöglicht hat“.

  • Minister Schneider: Wir suchen Beispiele, wie Inklusion praktisch gelingt

    „Inklusionspreis NRW“ mit insgesamt 30.000 Euro ausgelobt

    Sozialminister Guntram Schneider hat erstmals den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten „Inklusionspreis Nordrhein-Westfalen“ ausgelobt. „Wer Inklusion im Alltag voranbringen will, braucht überzeugende Argumente, wie Inklusion praktisch gelingt“, sagte Schneider in Düsseldorf. Deshalb wolle die Landesregierung gelungene Beispiele inklusiver Praxis auszeichnen und bekanntmachen.
    Um den Inklusionspreis können sich Vereine, Projekte und Initiativen bewerben, die Inklusion im gemeinsamen Alltag von Menschen mit und ohne Behinderungen voranbringen. Prämiert werden Projekte in den Bereichen:

    • Arbeit und Qualifizierung
    • Zugänglichkeit, Barrierefreiheit, Mobilität und Wohnen
    • Selbstständige und selbstbestimmte Lebensführung
    • Freizeit, Kultur und Sport
    • Schulische und außerschulische Bildung und Erziehung

    Zudem gibt es in diesem Jahr einen Hauptpreis zum Thema „Stärkung der Partizipation und Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen“.

    Der „Inklusionspreis NRW“ ist ein Element aus dem Aktionsplan „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“, mit dem die Landesregierung auch eine neue Kultur inklusiven Denkens und Handelns unterstützen will. Minister Schneider: „Es geht dabei in erster Linie um den Abbau von Barrieren in den Köpfen. Denn immer dann, wenn es um die gleichberechtigte und wirksame Teilhabe von Menschen mit Behinderungen geht, winken viele voreilig mit dem Hinweis ab, dies sei aus irgendwelchen Gründen nicht machbar.“

    Nach einem Beschluss des Inklusionsbeirates besteht die Jury für den Inklusionspreis aus Vertreterinnen und Vertretern der Behindertenselbsthilfe, der Gewerkschaften, der Schwerbehindertenvertretungen bei den obersten Landesbehörden, der Arbeitgeberseite und der Landesministerien sowie dem Landesbehindertenbeauftragten.

    Ab sofort können sich Vereine, Initiativen, Netzwerke, Selbsthilfegruppen, Kirchen, freie und öffentliche Träger, Unternehmen, Verbände usw. um den Inklusionspreis bewerben. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2015. Die Preisverleihung findet am 5. September 2015 im Rahmen des Landesbehindertentages statt.

    Weitere Informationen sind per E-Mail (Inklusionspreis@mais.nrw.de) oder im Internet (www.lebenmitbehinderungen.nrw.de) erhältlich.

    Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

    Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

  • „Gemeinsam für Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern!“

    22 Prozent – das ist die Zahl, um die sich am 20. März alles dreht. Das ist der „Equal Pay Day“
    – der Tag, der auf die Gehaltsunterschiede von Frauen und Männern hinweist.
    Die durchschnittliche Differenz liegt in Deutschland wie auch in NRW bei 22 Prozent. 79 Tage
    müssen Frauen in Deutschland arbeiten, bis sie auf das gleiche Lohnniveau kommen wie Männer. Also arbeiten sie vom 1. Januar bis zum 20. März umsonst. Deutschland ist mit dieser traurigen Statistik weiterhin unter den Schlusslichtern der Europäischen Union.
    „Deshalb setzen wir uns weiterhin für Entgeltgleichheit ein. Die Arbeit von Frauen und
    Männern soll auch dann gleich bezahlt werden, wenn sie inhaltlich verschieden, jedoch
    hinsichtlich ihrer Anforderungen und Belastungen von gleichem Wert sind. Die Gründe für
    diese Lohnlücke sind vielfältig. Noch immer wählen Frauen häufig Berufsbrachen, die
    weniger gut bezahlt sind, sie arbeiten häufiger in Teilzeit oder scheiden für ihre Familie ganz
    aus dem Berufsleben aus. Und sie sind seltener in Führungspositionen vertreten.
    Kriterien und Verfahren, die über die Höhe des Verdienstes entscheiden, sind selten bekannt:
    Wie wird eingruppiert? Wie wird Leistung festgestellt und bewertet? Was gilt als besondere
    Belastung, was nicht? Wie viel sind zusätzliche Arbeitsstunden von Teilzeitbeschäftigten
    wert? All diese und weitere Fragen brauchen klare Antworten.
    Die aktuellen Debatten um das Thema Lohngleichheit zeigen, dass die Sensibilisierung in Medien, Wirtschaft und Politik und auch in der Gesellschaft weiter vorangetrieben werden
    muss. Es zeigt auch, dass die Zeit für eine gesetzliche Regelung der Lohngerechtigkeit und
    Transparenz mehr als überfällig ist. Wir begrüßen die Ankündigung der Bundesregierung, ein
    Entgeltgleichheitsgesetz auf den Weg zu bringen. Auch die jetzt beschlossene Frauenquote ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

    (Quelle: SPD-Landtagsfraktion NRW)

  • Krefeld erhält 2017 über 10 Millionen Euro zusätzlich

    In seiner heutigen Sitzung hat das Bundeskabinett den Weg für weitere finanzielle Entlas-tungen der Kommunen frei gemacht. Zusätzlich zur bereits beschlossenen Soforthilfe von jeweils einer Milliarde Euro für dieses und das kommende Jahr wird es 2017 eine weitere Entlastung von bundesweit 1,5 Milliarden Euro geben.
    Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat nun eine erste Berechnung der finanziellen Auswirkungen für die jeweiligen Kommunen vorgelegt. Demnach erhält Krefeld ergänzend zu der bereits bekannten Entlastung von jeweils 4,316 Millionen Euro für 2015 und 2016 einen zusätzlichen Betrag von 10,2 Millionen Euro für das Jahr 2017. Insgesamt belaufen sich die Finanzhilfen in den Jahren 2015 bis 2017 also voraussichtlich auf 18,832 Millionen Euro.
    Die drei Krefelder SPD-Abgeordneten in Bund und Land, Siegmund Ehrmann MdB, Ina Spanier-Oppermann MdL und Uli Hahnen MdL erklären hierzu:
    „Dies sind gute Nachrichten für Krefeld. Die SPD setzt sich beharrlich für die Verbesserung der kommunalen Finanzsituation ein und hat hier wieder einmal einen Erfolg vorzuweisen.“
    Die Abgeordneten betonen, dass im Verlauf der Legislaturperiode schon eine Reihe von Ent-lastungen beschlossen wurden, so zum Beispiel jeweils 500 Millionen Euro für die Jahre 2015 und 2016 zur Bewältigung der gestiegenen Flüchtlingsströme sowie das jüngst vereinbarte Investitionsprogramm von 3,5 Milliarden Euro, das besonders finanzschwachen Kommunen zugutekommt.
    „Die SPD steht für die Herstellung gleicher Lebensverhältnisse in ganz Deutschland. Die jetzt beschlossenen finanziellen Entlastungen, die auch Krefeld ganz konkret helfen werden, sind ein weiterer Beweis für die Verlässlichkeit unserer Vorhaben“, so die drei SPD-Politiker.

  • „Bundessozialgericht gibt NRW-Klage statt – Bund zur Zahlung von 70 Millionen Euro verurteilt“

    Auch Krefeld wird profitieren
     Das Bundessozialgericht hat entschieden: Der Bund muss aus dem Bildungs-und Teilhabepaket
    insgesamt 284 Millionen Euro an die Länder und Kommunen zurückzahlen. Davon erhalten alleine die nordrhein-westfälischen Kommunen rund 70 Millionen Euro. Nordrhein-Westfalen hatte im August des vergangenen Jahres Klage gegen den Bund erhoben, weilBerlin im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets nicht verausgabte Gelder aus dem Jahr 2012 rückwirkend im Jahre 2014 von den NRW-Kommunen einbehalten hatte.
    „Das war ein rechtswidriger Eingriff des Bundes in die Finanzhoheit der Kommunen. Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt ausdrücklich, dass das Bundessozialgericht dies nun korrigiert hat.
    Ich bin sehr froh, dass wir nun Klarheit haben und das Bundessozialgericht im Sinne unserer
    Kommunen und der Bürgerinnen und Bürger geurteilt hat, die dieses Geld für die Teilhabe dringend benötigen.
    Das Land hatte ab 2013 den Kommunen gestattet, die nicht verausgabten Mittel zur Finanzierung
    der Schulsozialarbeit zu verwenden. Zuvor hatte der Bund dieses Angebot zwar mit einer befristeten Förderung auf den Weg gebracht, aber ohne jegliche Anschlussfinanzierung ausgestattet. Seit 2015 zahlt nun das Land NRW die fehlenden Mittel für die Schulsozialarbeit aus der „eigenen Tasche“ und tritt somit einmal mehr als „Ausfallbürge“ des Bundes auf.
    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte erneut auf dem Altar der Schwarzen Null sinnvolle und notwendige Projekte geopfert. Dem hat das Bundesverfassungsgericht einen Riegel vorgeschoben. In NRW gilt eine andere Politik: Die Interessen der Kommunen haben Priorität. Darauf können sich Städte und Gemeinden verlassen.“
    Zum Hintergrund:
    Im Jahr 2012 wurden den Ländern 717 Millionen Euro für die Finanzierung des Bildungs- und
    Teilhabepakets (BuT) vom Bund gewährt. Nicht alle Gelder konnten im gleichen Jahr für das
    BuT verausgabt werden, sondern nur rund 433 Millionen Euro. Im April 2014 forderte dann
    der Bund plötzlich die Differenz von den Bundesländern für das Jahr 2012 zurück. Schließlich
    verrechnete der Bund diesen Betrag kurzfristig und sachfremd in drei Tranchen eigenmächtig mit der laufenden Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft für SGB-II-Empfängerinnen und Empfänger zu Lasten der Kommunen. So entgingen den
    nordrhein-westfälischen Kommunen knapp 70 Millionen Euro, die in den Monaten April, Mai
    und Juni 2014 vom Bund nicht bereitgestellt wurden. Diese Summe plus Zinsen fließt nun
    zurück nach Nordrhein-Westfalen.
  • Treffen der SPD Krefeld mit ihrer Schwesterpartei in Venlo

    Vor einem knappen Jahr haben sich Ralph-Harry Klaer, der Vorsitzende des Ortsvereins Nord, sowie Simone Klein und Björn Rüsing die Wiederbelebung der Partnerschaft mit Venlo auf die Fahnen geschrieben.
    Mit einem ganzen Bus voller Krefelder startete die SPD Mitte daraufhin am 10. Juli 2014 im Rahmen des Sommerprogramms zu einer „Kultur-Tour in unsere Partnerstadt Venlo“, auf holländischer Seite hervorragend organisiert vom PvdA-Mitglied Wouter Schenk. Danach folgten noch etliche Treffen in kleinem Kreis und unzählige Telefonate sowie eMails, bis es schließlich am 5. März 2015 zum ganz offiziellen und von Ralph-Harry Klaer fabelhaft vorbereiteten Besuch der Krefelder SPD bei den Genossen in Venlo kam, übrigens im zentral gelegenen und gut ausgestatteten eigenen „PvdA-Huis“.

    Die Sozialdemokraten aus der Seidenstadt waren geradezu überwältigt von der Gastfreundschaft ihrer Limburger Kollegen. Man verstand sich auf Anhieb bestens, zumal die Gastgeber mit guten Deutschkenntnissen aufwarten konnten. Ralph-Harry Klaer brachte das Kunststück fertig, die lebhafte Unterhaltung immer wieder auf die zuvor vereinbarten Sachthemen zurückzuführen. Da sich die niederländische Provinz Limburg mit dem Titel »Cradle-to-Cradle-Region« schmückt, passte ein Vortrag der Umwelt-Expertin Gabi Schock zum Thema Abfallvermeidung und -verwertung sowie der unterschiedlichen Handhabung auf beiden Seiten der Grenze genau zu diesem Abend. Das Referat der Vorsitzenden des Krefelder Planungsausschusses löste eine rege Diskussion zwischen den Kommunalpolitikern von hüben und drüben aus. Jedenfalls war man sich einig, dass es sich – auch mit Blick auf Brüssel – lohnen müsse, wenn man hier grenzüberschreitend an einem Strang ziehen würde.

    Vom Vorschlag für eine gemeinsame Kulturkarte über das beide Städte betreffende Problem „Arbeitslosigkeit“ und die Folgen des demographischen Wandels bis hin zur Verbesserungswürdigkeit der öffentlichen Verkehrsmittel reichten die Themen der weiteren Diskussion. Zu einem der nächsten Treffen soll Generalintendant Michael Grosse eingeladen werden, um auszuloten, ob es eine Kooperation auf Theater-Ebene geben könnte.

    Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann stellte eine Einladung zum Besuch des Landtags NRW in Aussicht, Gabi Schock dachte laut über eine Radtour von Stadt zu Stadt nach, Günter Holthoff schlug ein gemeinsames Sommerfest vor, für dessen Organisation er sich verantwortlich fühlen wolle, PvdA-Fraktionsvorsitzender Hay Janssen sagte die Unterstützung seiner Truppe beim Krefelder Oberbürgermeister-Wahlkampf zu, und Ina Spanier-Oppermann und Gerda Schnell laden die PvdA Venlo zur Maifeier in den Stadtgarten ein und wollen einen Gegenbesuch zu den Venloer Genossen organisieren, denn deren Maifeier findet erst am Abend statt.

    Ralph-Harry Klaer hatte einige Mühe, die fröhliche Gesellschaft zur Vernunft zu bewegen, was das zeitliche Ende des tollen Abends anbelangt. Er dankte den Gastgebern mit einem umfangreichen Bildband über die Geschichte der Oranier sowie zwei Flaschen Rotwein und kündigte an, zum nächste Treffen in diesem Kreise werde man sich im Juni in Krefeld treffen.

    Teilnehmer auf niederländischer Seite: Die beiden Wethouder Vera Tax und Ramon Testroote, Fraktionsvorsitzender Hay Janssen, die Ratsmitglieder Erik Manders, Erwin Boom und John Spijksma sowie Wouter Schenk.

    Teilnehmer auf deutscher Seite: Ina Spanier-Oppermann MdL, die Ratsmitglieder Doris Nottebohm, Anke Drießen-Seeger und Gabi Schock, Ortsvereinvorsitzender Ralph-Harry Klaer, die Bezirksvorsteher Hans Butzen und Gerda Schnell sowie Günter Holthoff, Diethard Meyer und Fraktionsmitarbeiter David Nowak.

  • Für ein selbstbestimmtes Leben – in einer solidarischen Gesellschaft

    2015_3_6_14_55_22_191573_355Ina Spanier-Oppermann bei Gesprächsrunde zum Leben im Quartier im Nachbarschaftsladen Fischeln

    Im frisch renovierten Nachbarschaftsladen berichtete am Frau Manuela Hansmann vom ASB in Fischeln von ihrem Quartiersprojekt. In der anschließenden Gesprächsrunde ging es darum, wie sich Fischelner auch im Alter noch gut in ihrem Stadtteil aufgehoben fühlen. Leben mit Demenz in Fischeln ist dabei der Schwerpunkt von Projektleiterin Hansmann.
    Zu der Gesprächsrunde hatte sich auch die Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann angekündigt, um sich direkt vor Ort über dieses wichtige, von der Deutschen Fernsehlotterie geförderte Projekt zur altersgerechten Quartiersentwicklung zu informieren.
    Die Fischelner Bevölkerung ist im Durchschnitt etwas älter als die Krefelderinnen und Krefelder und es leben auch mehr ältere Menschen in Fischeln als in den anderen Stadtteilen.
    Umso wichtiger ist es, sich auch auf die Bedürfnisse dieser stetig wachsenden Bevölkerungsgruppe einzustellen. Quartiersentwicklung lautet hierbei das zentrale Stichwort und Frau Hansmann stellte in einem kurzen und präzisen Vortrag vor, wie dies für Fischeln konkret aussehen kann. Durch Fördergelder der deutschen Fernsehlotterie wird ihr Projekt über einen Zeitraum von 2 Jahren gefördert.
    Die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann ergänzte danach noch mit einigen Informationen aus der Landespolitik. Als Mitglied im Fachausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales befasst sich die Abgeordnete mit den Themen rund um alter, Pflege, Gesundheit und Quartiersentwicklung. So stellte Spanier-Oppermann die ins Leben gerufenen Landesprojekte vor und verwies vor allem auf den „Masterplan altengerechte Quartiere.NRW“. Ziele des „Masterplan altengerechte Quartiere.NRW“ sind: ein möglichst langes und selbstbestimmtes Leben in der vertrauten Umgebung, ein Leben ohne Brüche – auch bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit, positive Beziehungen zwischen den Generationen und soziale Folgekosten vermeiden, durch wohnortnahe Prävention und Stärkung der haushaltsnahen Versorgung.
    „Daheim statt im Heim“ ist ein weiteres Schalwort, welches den Politikansatz der Landesregierung beschreibt. Bereits das neue Landespflegegesetz GEPA beinhaltet wesentliche Schritte hin zu einem selbstbestimmten Leben im Alter.
    Ein Thema, dass auch den Anwesenden besonders am Herzen lag ist das Leben mit Demenz oder mit einem Demenzkranken Familienmitglied. Gemeinsam lebenswerte Quartiere und Kommunen für Menschen mit Demenz zu schaffen, ist eine der zentralen Herausforderungen einer zukunftsorientierten Pflegepolitik, erklärte Spanier-Oppermann und erzählte, dass ihr besonders die Berichte von Menschen die eine demente Person betreuen und pflegen sehr zu Herzen gehen. Statt die Diskussion über ein menschenunwürdiges Abschieben von Demenzerkrankten in Pflegeeinrichtungen zu führen, ist es unsere moralische Pflicht, auch Menschen mit Demenz den Wunsch nach einem Altern in Würde in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Es existieren viele Beispielprojekte, die zeigen, dass neue Wohnformen und Betreuungsformen von dementen Mitmenschen möglich und auch vorbildlich sein können. Den Anwesenden und den aktiven Helferinnen und Helfern versprach Spanier-Oppermann die volle Rückendeckung des Landes.
    Zum Ende dankte Spanier-Oppermann herzlich Frau Hansmann für ihr Engagement und Herrn Adam vom Nachbarschaftsladen für das wunderbare Angebot, welches der Nachbarschaftsladen für den Stadtteil und seine Bewohner stemmt.
    Am 14. März findet unter dem Motto:
    L(i)ebendswertes Fischeln ein Aktionstag für Lebensqualität im Alter statt, zu dem Ina Spanier-Oppermann ebenfalls ihr Kommen zu sagte. Von 14.00 – 18.00 Uhr findet der Aktionstag in der Markuskirche statt.

  • Parlamentsmitglied für drei Tage – Jetzt bewerben für den nächsten „Jugend-Landtag“

    Vom 11. – 13. Juni 2015 ist in Düsseldorf der 7. Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen geplant.
    Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren können dann auf den
    Stühlen der Abgeordneten im Plenarsaal und in den Sitzungssälen Platz nehmen.
    Der Jugend-Landtag ist eine dreitägige Veranstaltung mit Übernachtung und Verpflegung.
    Sämtliche Kosten werden vom Landtag übernommen (Fahrtkosten werden anteilig erstattet).
    Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge
    Berufstätige direkt bei den beiden Krefelder SPD-Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann und Uli Hahnen. Jeder Abgeordnete kann einen jungen Menschen einladen.
    Der siebte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Die parlamentarischen
    Abläufe werden von Fraktionssitzungen über Ausschusssitzungen, öffentliche Anhörungen
    von Experten bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur
    Kenntnis gegeben.
    Seit 2008 findet jedes Jahr der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt.
    Mehr als 1250 Jugendliche konnten seitdem in die Rolle der Abgeordneten schlüpfen und den parlamentarischen Arbeitsalltag eines Politikers/ einer Politikerin selbst erleben. Ziel ist
    es, durch „learning by doing“ die Jugendlichen über die parlamentarische Arbeit zu informieren
    und zu langfristigem politischen Engagement zu ermuntern.
    Ausreichend für die Bewerbung sind eine E-Mail, ein Fax oder ein Brief mit Adresse und Altersangabe
    sowie eine Erläuterung, warum man beim Jugend-Landtag mitmachen möchte.
    Bewerbungsschluss ist der 23. März 2015.
    Die Bewerbungen sind zu richten an:

    Ina Spanier-Oppermann
    Bürgerbüro
    Südwall 38
    47798 Krefeld
    E-Mail: Ina.Spanier-Oppermann@landtag.nrw.de
    Tel.: (02151) 31 96 43

  • IG Bau verleiht den „dreckigsten Mopp 2014“

    Die Arbeitsbedingungen der Reinigungskräfte an den Krefelder Schulen, so lautete das Thema der Veranstaltung zu der die IG Bau Region Niederrhein eingeladen hatte.
    Neben der Krefelder SPD-Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann kam auch SDP-OB Kandidat Frank Meyer in die Fabrik Heeder. Beide setzen sich im Schulausschuss des Landes und der Stadt besonders für die die schulpolitischen Belange Krefeld ein.
    Hintergrund der Veranstaltung war, dass im Zuge des Haushaltes der Stadt Krefeld die Leistungen zur Grund- und Unterhaltsreinigung in Schulen und Kindergärten neu ausgeschrieben hat und will rund 150.000 Euro einsparen will. Aus Sicht der Gewerkschaft sind die bisherigen Zustände schon kaum haltbar und würden sich mit weiteren Einsparungen noch verschlimmern.
    Nicole Simons und Mahir Sahin von der IG Bau erläuterten, wie die schlechten Verhältnisse in der Branche sich wie in einer Kette weiter übertragen. Lohndumping und Turboputzen, führen zu unhaltbaren Zuständen. Dies betreffen zum einen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Branche und zum anderen leidet die Sauberkeit der Gebäude darunter. Leidtragende sind die Angestellten, die für viel Arbeit schlecht bezahlt werden und auch die zum Beispiel die Schülerinnen und Schüler der Krefelder Schulen, die sich teilweise weigern, die schmutzigen Toiletten zu besuchen.
    Ina Spanier-Oppermann bestätigte diesen Eindruck. Sie selbst hat einen schulpflichtigen Sohn, der ihr oft von den mangelnden hygienischen Zuständen der Schultoiletten berichtet:“ Natürlich müssen auch die Schülerinnen und Schüler dafür Sorge tragen, dass es zu keinen unnötigen Verschmutzungen ihrerseits kommt, aber die vorgeschriebene Reinigung durch bestellte Firmen muss auch ordnungsgemäß durchgeführt werden. Es kann nicht sein, dass aufgrund von Zeit- und Geldmangel immer mehr Flächen in immer kürzerer Zeit gereinigt werden müssen. Darunter leidet zwangsweise auch die Hygiene“, so die Krefelder Abgeordnete.

    Der Bericht heute auf der IG Bau Homepage:

    http://igbau.de/Schluss_mit_den_schlechten_Arbeitsbedingungen_fuer_Reinigungskraefte_in_den_Krefelder_Schulen.html

    Regionale Presse:

    http://www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/ig-bau-reinigungskraefte-an-schulen-werden-schlecht-bezahlt-1.1868977
    http://www.extra-tipp-krefeld.de/die-stadt/ig-bau-verleiht-dreckigen-wischmopp-aid-1.4892334
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/schulen-reinigungskraefte-beklagen-lohndumping-und-turboputzen-aid-1.4895858

  • Mitglieder des Malteser Hilfsdienst e.V. besuchen den Landtag

    Eine Gruppe des Malteser Hilfsdienst e.V. aus Krefeld besuchte auf Einladung der Krefelder Landtagsabgeordneten Ina Spanier-Oppermann den Düsseldorfer Landtag.
    „Ich möchte mit den Krefelder Bürgerinnen und Bürgern in direktem Kontakt bleiben und möglichst vielen ermöglichen, dass Zentrum der nordrhein-westfälischen Politik hautnah zu erleben. Natürlich freue ich mich auch auf das gemeinsame Gespräch und bin auch stets offen für kritische Nachfragen“, erklärt Ina Spanier-Oppermann anlässlich der ersten Besuchergruppe aus Krefeld in diesem Jahr.
    Neben einer Führung durch den Landtag und einem Besuch auf der Gästetribüne des Ple-narsaals nehmen für die Krefelder und Düsseldorfer Politik die Diskussionsrunden immer eine besondere Rolle ein. Hier werden alle Themen frei angesprochen, ob es sich um kommunale und lokale Probleme handelt, oder um Fragen zur Landes- und Bundespolitik.
    Dazu Spanier-Oppermann: „Ich stelle mich allen Fragen und Anregungen, egal ob Kommu-nal-, Landes- oder Bundespolitik und versuche diese auch so gut ich kann zu beantworten und bin auch immer bereit Klartext zu sprechen“.
    So fokussierte sich der Gesprächsinhalt besonders auf die haupt- und ehrenamtliche Arbeit in den verschiedensten Vereinen und Einrichtungen und deren Zukunft. Durch die verkürzte Schulzeit, Ganztagsunterricht und fehlendes Interesse stehen viele Vereine, die in ihrer Arbeit auf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer angewiesen sind, vor schwierigen Zeiten.
    Spanier-Oppermann bestätigte diese Tendenz und wies darauf hin, dass die Landesregierung das Ehrenamt verstärkt fördere, einem gesamtgesellschaftlichen Trend jedoch nur schwer entgegen wirken könne.
    Auch die Novellierung des Rettungsgesetzes NRW war Thema. Hierbei wurde deutlich, dass es noch einige Punkt gibt, die kritisch gesehen werden und noch Beratungsbedarf besteht.
    Dank klarer Worte und Sprache fiel das Feedback der Besucher über den Nachmittag in Düsseldorf dementsprechend auch sehr positiv aus und alle Gäste bedankten sich für einen interessanten und informativen Vormittag im Landtag.
    http://www.malteser-krefeld.de/

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