• Auf Wiedersehen

    Mit der konstituierenden Sitzung des neuen Landtags am heutigen 1. Juni 2022, endet nach 10 Jahren nun auch mein Mandat. Die vergangenen Jahre habe ich mich für meine Heimatstadt und meine Betreuungswahlkreise in Düsseldorf eingesetzt, unzählige Gespräche geführt, neue Bekanntschaften geschlossen, aus denen auch Freundschaften geworden sind, Sitzungen und Termine abgehalten und die Politik unseres Landes sowohl aus Regierungsperspektive, als auch von der Oppositionsbank aus mitgestaltet.

    Es war eine spannende Zeit voller Herausforderungen und mit vielen schönen Momenten, die ich sicherlich vermissen werde. Dennoch beginnt für mich noch einmal einer neuer Abschnitt, den ich nun angehen werde.

    Politisch bleibe ich in Krefeld als Ratsfrau, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Bezirksvertreterin auch weiterhin aktiv und arbeite für die Krefelderinnen und Krefelder.

    Meine Profile in den sozialen Netzwerken und diese Website werde ich in den kommenden Tagen abschalten und daher möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um mich bei allen treuen Wegbegleiter:innen für die Unterstützung in den letzten Jahren zu bedanken.

    Ich wünsche Euch und Ihnen alles Gute und vor allem Gesundheit.

    Tschüss und auf Wiedersehen

  • Boxsport verbindet

    Reem Alabali-Radovan MdB besuchte das Boxstudio SamBox4you auf der Oelschlägerstr. in Krefeld.

    Unserer Einladung ist die Bundestagsabgeordnete Reem-Alabali-Radovan gerne gefolgt und hat das Boxstudio von Farouk „Sam“ Ajagbe auf der Oelschlägerstr. besucht. Das sich die Bundestagsabgeordnete zwischen den Sandsäcken und dem Ring wohl fühlte, lag sicherlich an dem offenen und herzlichen Empfang, aber auch an der Tatsache, dass sie selbst in einem Boxverein in Schwerin die Boxhandschuhe schnürt und ihr Mann zudem als Profiboxer europaweit um Titel kämpft.

    Inhaber Farouk „Sam“ Ajagbe und der 1. Vorsitzende der Boxsportabteilung des CSV Marathon, Lars Woltermann, führten uns durch die stattfindende Trainingseinheit und erklärten, warum besonders der Boxsport einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag zur Integration in den Stadtteilen leistet, aber auch welche Hürden zu nehmen sind.

    Disziplin und Respekt bilden dabei die Basis, um Jugendlichen aus schweren Verhältnissen eine Perspektive zu bieten und zu zeigen, dass sie mehr wert sind und mehr aus sich machen können.

    Der Einladung, die Boxhandschuhe anzuziehen, folgten wir natürlich gerne und stiegen für einige Sparringsübungen in den Ring. Auch unser Bundestagsabgeordnete Jan Dieren konnte, obwohl durch eine Beinschiene eingeschränkt, einige Treffer landen.

    Zum Ende des Besuches kamen wir am Rande des großen Boxrings zum gemeinsamen Austausch mit den Jugendlichen zusammen und konnten so mehr über die verschiedenen Hintergründe und Motivationen der jungen Boxer erfahren.

    Unser Dank geht an Reem Abali-Radovan für den Besuch in Krefeld und vor allem an Sam, Lars Woltermann und den Jugendlichen für die Einblicke in den Boxsport in Krefeld.

  • Regierungsprogramm der NRW SPD

    Unser Land von Morgen

    Die NRWSPD ist gut aufgestellt. Mit 129 starken Kandidatinnen und Kandidaten und einem Ministerpräsidentenkandidat für morgen: Thomas Kutschaty.
    Hier könnt ihr unseren Zukunftsentwurf für unser #NRWvonMorgen nachlesen: unser Regierungsprogramm.

  • Einrichtung weiterer 17 Gruppen in der Offenen Ganztagsbetreuung

    Verwaltung weiter auf Kurs bei der Erreichung einer Betreuungsquote von 60% im Offenen Ganztag

    Mit der Einrichtung weiterer 17 Gruppen in der Offenen Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2022/23, die in der Sitzung des Ausschusses für Schule und Weiterbildung am 9. März beschlossen werden soll, hält die Verwaltung weiter Kurs auf dem durch die SPD-Fraktion initiierten Weg, eine Betreuungsquote von mindestens 60% im Offenen Ganztag bis zum Jahr 2025 zu erreichen.

    „Nicht nur im Sinne einer familienfreundlichen Stadt, sondern insbesondere auch um Bildungszugänge und -chancen zu erhöhen, ist der Ausbau der Offenen Ganztagsbetreuung von wesentlicher Bedeutung“, erläutert die schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion und Landtagsabgeordnete, Ina Spanier-Oppermann. „Wir haben mit unserem Antrag aus dem Jahr 2018 daher ganz bewusst ambitionierte Ziele ausgegeben. Umso zufriedener können wir mit dem bisher Erreichten sein.“ Die Zahlen der Verwaltung belegten, dass die angestrebten Betreuungsquoten bis 2025 zu realisieren sind.

    „Auch, dass der Ausbau auf Grundlage der sozialen Bedarfe der Stadtbezirke geplant wird, ist wichtig und richtig. So hat die Steuergruppe ‚Offener Ganztag‘ einen besonderen Fokus auf den Ausbau im Innenstadtbereich und dem angrenzenden Südbezirk gelegt, um die Familien dort besonders unterstützen zu können.“

    Die Stärkung der Offenen Ganztagsbetreuung darf sich nicht in der Erfüllung quantitativer Anforderungen erschöpfen. „Neben einer umfassenden Versorgung mit Plätzen und Räumen müssen wir daher auch die qualifizierte Angebotserweiterung konsequent verfolgen. Hierzu gehört für uns neben einem auskömmlichen Personalschlüssel auch ein adäquates Raumangebot.“
     

  • Blumen für den Frieden

    Auch ein Kreisverkehr kann ein Statement sein. “ Fischeln für den Frieden “ Danke an Stefan Peeters von der Fischelner Gärtnerei Dennisen

  • Projekt „Offener Naturgarten Oberbruch“

    Wunderbares Wetter hat uns beim ersten Spatenstich des „Offenen Naturgarten Oberbruch“ in Fischeln begleitet. Aus dem Projekt soll ein Erlebnisgarten werden, in dem praktisch erlebt werden kann, dass sich gemeinschaftliches Gärtnern, Umweltbildung, Arten- und Insektenschutz und die Unterstützung der Natur vereinbaren lassen. Mein Dank geht an die fleißigen UnterstützerInnen des Gartenbauvereins Krefeld- Fischeln, ohne die das Projekt nicht möglich wäre.

  • NABU-Projekt in Tönisvorst

    Gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Leuchtenberg und den Vertretern des NABU Krefeld/Viersen , Reimer Martens und Udo Beine habe ich ein ganz besonderes Projekt besucht: Auf einer Wiese im Kehn haben Hofbesitzer, die Stadt Tönsivorst und der NABU Totholzhecken, auch Benjeshecken genannt, angelegt. Für die harte Arbeit die hinter dem Projekt steht, gebührt den Helferinnen und Helfern ein großer Dank, denn sie handeln zum Schutze und Wohle unserer wunderbaren Natur am Niederrhein.

  • Mehr tun für Bildungsgerechtigkeit

    In Krefeld wollen 47,7 % der Menschen eine Abschaffung der Kita-Gebühren, 71,3 % wollen größere finanzielle Förderung von Schulen in herausfordernden Lagen

    Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der SPD-Fraktion im Landtag NRW zeigt: Viele Menschen in Krefeld wollen bei Kita-Gebühren eine finanzielle Entlastung von Familien. Eine Mehrheit befürwortet zudem, mehr für Schulen in herausfordernden Lagen zu tun. Das unterstütze ich und fordere für bessere Bildungschancen und die Abschaffung von Kita-Gebühren.

    47,7 Prozent der Menschen in Krefeld wünschen sich, dass Kita-Gebühren in ganz NRW abgeschafft werden. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey hervor, die die SPD-Fraktion im Landtag NRW in Auftrag gegeben hat. Nur 16,2 Prozent sprechen sich dafür aus, das jetzige System beizubehalten, bei dem jede Kommune selbst die Beiträge festlegt. 27,2 Prozent der Befragten wollen, dass das Land zumindest die Höhe der Gebühren begrenzt.

    Die Botschaft der Bürgerinnen und Bürger ist klar: Sie wollen ein Ende des ungerechten Flickenteppichs an Kita-Gebühren in Nordrhein-Westfalen. Die Kita-Beiträge variieren zwischen den Gemeinden in NRW deutlich. Dieses Gebührenkonstrukt ist nicht nur undurchsichtig. Es produziert vor allem Ungerechtigkeiten, weil die Höhe der Gebühren von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Städte und Gemeinden abhängt. Die SPD-Fraktion im Landtag fordert daher, die Kita-Gebühren überall in NRW abzuschaffen.

    Civey hat darüber hinaus gefragt: „Sollten Schulen mit besonderen sozialen Gegebenheiten (z. B. aufgrund des Stadtteils) in Nordrhein-Westfalen größere finanzielle Unterstützung erhalten?“ 71,3 Prozent der Befragten in Krefeld beantworten die Frage mit „Ja“. „Das ist eine starke Forderung nach mehr Bildungsgerechtigkeit. Die Landesregierung kümmert sich viel zu wenig um Chancengleichheit für alle Kinder im Land.

    Die SPD-Fraktion verspricht, Schulen in herausfordernden Lagen besonders zu unterstützen. Etwa 1.000 solcher Schulen gibt es in NRW. Diese Schulen sollen nach Plänen der SPD-Fraktion zukünftig beim Personal einen Aufschlag von 20 Prozent auf den Grundstellenbedarf erhalten. Kurzfristig sollen die 1.000 Schulen zudem ein zusätzliches jährliches Budget von 300.000 Euro erhalten, so der Vorschlag der Fraktion. Dieses Geld könne entweder für zusätzliches Personal, die Finanzierung von außerschulischen Projekten oder kostenfreies Mittagessen im Rahmen eines pädagogischen Konzepts genutzt werden. Engagement vor Ort wollen wir fördern, denn das ist ein wichtiger Schritt zu bester Bildung für Alle.

  • „Landesregierung macht Erfolge der Kommunen im Kampf gegen Spielhallen und Wettbüros zunichte“

    Der Landtag von Nordrhein-Westfalen hat mit den Stimmen von CDU und FDP das Umsetzungsgesetz zum Glücksspielstaatsvertrag beschlossen. Durch die Regelungen dürfen durch Fristverlängerungen drei Spielhallen als sogenannte Verbundspielhallen unter einem Dach betriebenen werden. Neu ist, dass Spielhallen und Wettbüros nach einer Zertifizierung zukünftig statt 350 Metern nur noch 100 Meter Abstand untereinander einhalten müssen.

    „Mit diesem Gesetz haben die Betreiber der Spielhallen und Wettbüros den Kampf gegen die Kommunen gewonnen – mit Unterstützung von CDU und FDP“.

    „Wo bislang nur eine Spielhalle stand, dürfen jetzt drei stehen. Das ist ein Unding und wird nicht nur unser Stadtbild erheblich verschlechtern.“

    Mit einem Änderungsantrag hat die SPD-Fraktion versucht, die derzeit gültige Abstandsregelung von 350 Metern beizubehalten und nur eine Spielhalle pro Standort zuzulassen. „Es ist ein Skandal, dass die Landesregierung den erfolgreichen Einsatz der Kommunalen Spitzenverbände jetzt für beendet erklärt hat. Damit knickt sie eindeutig vor den Anbietern der Spielhallen ein“. Die Neuregelung sei unnötig und werde neben neuen Glücksspielstätten auch für neue Rechtsunsicherheiten sorgen.

  • Informationspaket zu den Corona-Hilfen:

    Zusammenfassung von Informationen zu wirtschaftlichen / finanziellen Hilfen und sonstigen Unterstützungsangeboten rund um die Corona-Krise:

    1. FINANZHILFEN / ZUSCHÜSSE / LIQUIDITÄT

    ZUSCHÜSSE ZU BETRIEBSKOSTEN für Selbstständige und Kleinunternehmen bis 50 Beschäftigte (umgerechnet auf Vollzeitstellen) für drei Monate; digitales Antragsportal unter:

    www.wirtschaft.nrw/corona  ab dem 27. März 2020

    9.000 EUR für Selbstständige und Kleinstunternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten;

    15.000 EUR für Kleinstunternehmen mit 6 bis 10 Beschäftigten;

    25.000 EUR für Unternehmen mit 11 bis 50 Beschäftigten.

    INSOLVENZRECHT

    Bis zum 30.09.2020 wird die dreiwöchige Insolvenzantragspflicht ausgesetzt, damit Unternehmen nicht infolge längerer Bearbeitungs- und Auszahlungsdauer bei Hilfsprogrammen insolvent werden.

    STUNDUNG VON STEUERN UND SOZIALBEITRÄGEN

    Beantragung von Steuerstundungen sowie Herabsetzung von Vorauszahlungen unkompliziert möglich; Antragsformulare gibt es hier:

    https://www.finanzverwaltung.nrw.de/de/steuererleichterungen-aufgrund-der-auswirkungen-des-coronavirus

    Auch Sozialversicherungsbeiträge können gestundet werden. Dafür kann man sich an die entsprechende Krankenkasse bzw. den Sozialversicherungsträger wenden.

    GRUNDSICHERUNG FÜR SELBSTSTÄNDIGE

    Selbstständige, die ihren Lebensunterhalt (inkl. Mietkosten) nicht mehr bestreiten können, erhalten leichteren Zugang zur Grundsicherung (Arbeitslosengeld II); eine ausführliche Vermögensprüfung wird vorübergehend nicht mehr vorgenommen:

    https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung

    SOFORTHILFE FÜR FREISCHAFFENDE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER

    (mit Antragsformular):

    https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

    1. HILFE FÜR BESCHÄFTIGTE / KURZARBEITERGELD

    UNTERNEHMEN, BEI DENEN INFOLGE DER CORONA-KRISE MINDESTENS 10% DER BESCHÄFTIGTEN ZU EINEM ARBEITSENTGELTAUSFALL VON MIN 10% FÜHREN, können Kurzarbeitergeld für bis zu 12 Monaten für ihre Beschäftigten beantragen; die Regelungen wurden auch auf Leiharbeitnehmer

    ausgeweitet:

    https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

    ERSTATTUNG VON PERSONALKOSTEN INFOLGE VON QUARANTÄNE-MASSNAHMEN

    Sollte wegen des Corona-Virus für Beschäftigte eine Quarantäne angeordnet worden sein, können Arbeitgeber für Arbeitnehmer bzw. Selbstständige eine Entschädigung des Verdienstausfalls beantragen:

    https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp

    EIN MERKBLATT ZU KURZARBEITERGELD gibt es auch auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.

    Direkt zum Merkblatt geht es hier:

    https://www.arbeitsagentur.de/datei/kug-corona-virus-infos-fuer-unternehmen_ba146368.pdf

    BEANTRAGEN KÖNNEN ARBEITGEBER DAS KURZARBEITERGELD online und bei der Agentur für Arbeit vor Ort. Die zuständige Agentur für Arbeit ist unter diesem Link zu finden:

    https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/metasuche/suche/dienststellen

    EIN VIDEOTUTORIAL ZUR BEANTRAGUNG DES KURZARBEITERGELDES hilft schnell und unkompliziert:

    https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-video

    1. BÜRGSCHAFTEN, KREDITE, HAFTUNGSFREISTELLUNGEN HILFSKREDITE FÜR SELBSTSTÄNDIGE, KMU UND GROSSUNTERNEHMEN über die KfW Beantragung erfolgt über die eigene Hausbank:

    https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

    LIQUIDITÄTSKREDITE über die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. EUR Kreditsumme) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. EUR Kreditsumme); die Mittel sind ebenfalls über die jeweilige Hausbank zu beantragen.

    Auch die NRW.Bank bietet ENTSPRECHENDE KREDITE an:

    https://www.nrwbank.de/de/corporate/presse/corona-hilfe-nrwbank.html

    BETEILIGUNGSKAPITAL VON BIS ZU 75.000 EURO FÜR KLEINE UNTERNEHMEN UND EXISTENZ-GRÜNDER;

    Beantragung durch die Unternehmen erfolgt direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) NRW:

    https://www.kbg-nrw.de/de/produkte/mikromezzaninfonds/

    KAPITALHILFEN FÜR MITTLERE UND GRÖSSERE UNTERNEHMEN über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundesfinanzministeriums über die KfW (Garantierahmen für Liquiditätshilfen, Unternehmensbeteiligung zur Stärkung des Eigenkapitals)

    1. HANDLUNGSFÄHIGKEIT VON UNTERNEHMEN, STIFTUNGEN UND VEREINEN

    Vorübergehend gibt es substantielle ERLEICHTERUNGEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG VON HAUPTVERSAMMLUNGEN der Aktiengesellschaft (AG), Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA), des Versicherungsvereins a. G. (VVaG) und der Europäischen Gesellschaft (SE) sowie für Gesellschafterversammlungen der GmbH, General- und Vertreterversammlungen der Genossenschaft und Mitgliederversammlungen von Vereinen, z.B. durch die Möglichkeit, dass der Vorstand der Gesellschaft auch ohne Satzungsermächtigung eine Online-Teilnahme an der Hauptversammlung ermöglichen kann. Möglichkeit einer präsenzlosen Hauptversammlung mit Verkürzung der Einberufungsfrist auf 21 Tage. Durch Erleichterungen für Genossenschaften und Vereine für die Durchführung von Versammlungen ohne physische Präsenz oder die Beschlussfassung außerhalb von Versammlungen, auch ohne entsprechende Satzungsregelungen. durch Regelungen zum vorübergehenden Fortbestand bestimmter Organbestellungen für Genossenschaften, Vereine, Stiftungen und Wohnungseigentümergemeinschaften, sollten diese ablaufen, ohne dass neue Organmitglieder bestellt werden können.

    • ARBEITSSCHUTZ ARBEITGEBER HABEN GEGENÜBER IHREN BESCHÄFTIGTEN EINE SCHUTZ- UND FÜRSORGEPFLICHT.

    Der Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass Erkrankungsrisiken und Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz so gering wie möglich bleiben. Das geht aus dem Arbeitsschutzgesetz ( §3 ArbSchG) hervor. Die Grundpflichten des Arbeitgebers variieren je nach Art des Betriebes. Herrscht viel Kundenkontakt, wird aus der Schutzpflicht eine KONKRETE VERPFLICHTUNG ZU MASSNAHMEN, es muss dann beispielsweise Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt werden. Auch muss der Arbeitgeber die BESCHÄFTIGTEN IN DIE HYGIENEMASSNAHMEN UND SCHUTZVORKEHRUNGEN UNTERWEISEN.

    BETRIEBSRÄTE sollten schnell mit dem Arbeitgeber Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz vereinbaren. Dabei gilt es immer, die individuelle Gefahr zu beurteilen und Maßnahmen nach dem Arbeitsschutzgesetz umzusetzen.

    Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat ein Online-Formular zur Verfügung gestellt für Beschwerden zum Arbeitsschutz zur Verfügung gestellt:

    https://www.mags.nrw/ansprechpartner-und-beratung-zum-arbeitsschutz-nrw

    • MIETERSCHUTZ

    Um die wirtschaftliche Existenz in der Corona-Krise von Mieterinnen und Mietern zu sichern, hat die Bundesregierung eine ERLEICHTERUNG FÜR MIETERINNEN UND MIETER, die infolge der Pandemie aktuell ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen können, durch EINFÜHRUNG EINES KÜNDIGUNGSSCHUTZES beschlossen.

    Damit wird das Recht der Vermieter, Miet- und Pachtverhältnissen über (Wohn)-Räume oder über Grundstücke wegen Zahlungsrückständen zu kündigen, für einen begrenzten Zeitraum eingeschränkt.

    Die Regelung ist auf den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 begrenzt und gilt nur für Kündigungen wegen Zahlungsrückständen und sofern die Zahlungsrückstände auf den Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie beruhen.

    Die Pflicht des Mieters oder Pächters zur fristgerechten Zahlung bleibt jedoch unverändert bestehen. Zahlungsrückstände aus dem Zeitraum vom 01. April bis 30. Juni 2020 berechtigen nur für die Dauer von 24 Monaten nicht zur Kündigung. Erst wenn die Mieter oder Pächter die Zahlungsrückstände auch nach dem 30. Juni 2022 noch nicht beglichen haben, kann der Vermieter ihm wieder kündigen.

    Betroffene Mieterinnen und Mieter sollten bei wirtschaftlicher Schieflage infolge der Corona- Krise frühzeitig an ihre Vermieter herantreten und diese über die drohenden Zahlungsschwierigkeiten in Kenntnis setzen. Auch sind Mieterinnen und Mieter laut Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Glaubhaftmachung ihrer Zahlungsschwierigkeiten in Folge der Corona- Krise verpflichtet und müssen ihren Vermietern auf Verlangen einen entsprechenden Nachweis vorlegen (z.B. behördliche Schließungsverfügung, eidesstattliche Versicherung).

    Sollten Vermieter den Mietausfall selbst nicht kompensieren können, sieht der Gesetzesentwurf vor, dass Vermieter bei bankfinanzierten Immobilien laufende Kredite Stunden lassen können, sofern es sich bei der Vermietung um private Vermögensverwaltung handelt.

    CORONA-HOTLINE FÜR VERBRAUCHERFRAGEN (Verbraucherzentrale NRW): 0211 / 3399-5845

    • MOBILITÄT

    MENSCHEN, DIE IN KLINIKEN ARBEITEN, MÜSSEN WEITER MOBIL BLEIBEN UND ZUR ARBEIT KOMMEN.

    Krankenschwestern, Krankenpfleger und alle anderen Beschäftigten in Akutkrankenhäusern, in denen Corona-Patienten behandelt werden, können ab dem 1. April und vorerst bis zum 31. Mai 2020 kostenfrei Mietfahrzeuge erhalten.

    Ein Merkblatt dazu finden Sie hier:

    https://www.vm.nrw.de/aktuelle_Meldungen_Startseite/2020_03_26_Sonderprogramm-Klinikpersonal/2003131-merkblatt-mietfahrzeuge-klinikpersonal.pdf

    Um die Abrechnung müssen sich die Krankenhausbeschäftigten nicht kümmern. Das übernimmt der Autoverleiher direkt mit der Bezirksregierung Münster, die dieses Programm zentral fürs ganze Land betreut.

    • INFORMATION UND BERATUNG
    1. ZENTRALE INFORMATIONSQUELLEN: BUNDESREGIERUNG

    Bundesfinanzministerium:

    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-Milliardenhilfe-fuer-alle.html

    BUNDESWIRTSCHAFTSMINISTERIUM:

    https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Home/home.html

    ARBEITSAGENTUR

    https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-nrw/corona-infos

    • INFORMATIONSQUELLEN FÜR ARBEITGEBER / SELBSTSTÄNDIGE / UNTERNEHMEN:

    Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen des Ministeriums für Wirtschaft,

    Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (u.a. Finanzierung, steuerliche Maßnahmen, Kurzarbeitergeld, Entschädigung für Personalkosten bei von Quarantäne betroffenen Beschäftigten):

    https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationenansprechpartner

    Informationen für Unternehmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie:

    https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html

    NRW-Soforthilfe 2020 für Kleinbetriebe, Freiberufler, Solo-Selbstständige und Gründer; elektronische Antragsformulare sind seit Freitag, 27. 3., online u. a. hier zu finden:

    www.wirtschaft.nrw/corona

    Informationen zum Kurzarbeitergeld:

    https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/mit-kurzarbeit-gemeinsam-beschaeftigung-sichern.html

    Informationen des Bundesministeriums für Arbeit:

    https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/informationen-corona.html

    Industrie- und Handelskammern / Handwerkskammern

    https://www.ihk-nrw.de/beitrag/informationen-hilfsangebote-ihks-nrw-coronavirus

    https://www.whkt.de/presse-aktuelles/diverse-meldungen/coronavirus-aktuelle-informationen-fuer-handwerksunternehmen/

    • INFORMATIONEN FÜR ARBEITNEHMER*INNEN:

    Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales:

    https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/informationen-corona.html

    Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales:

    https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

    Arbeitsschutz: Deutscher Gewerkschaftsbund:

    https://www.dgb.de/themen/++co++42d66872-6cf9-11ea-b9de-52540088cada

    Informationen zu Tätigkeitsverboten und Verdienstausfall des LVR:

    https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp

    • INFORMATIONEN FÜR ELTERN

    Informationen zur Lohnfortzahlung für Eltern, die nun ihre Kinder betreuen müssen,

    gibt es auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales:

    https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/lohnfortzahlung-bei-kinderbetreuung.html;jsessionid=501337AB9ED0AC75B799DDD2D092A4E6

    Hilfen für Eltern bei einem Verdienstausfall sind auch anschaulich von der Tagesschau erklärt:

    https://www.tagesschau.de/inland/verdienstausfall-eltern-101.html

    Tipps für Eltern, wie sie mit ihren Kindern über Corona reden können oder

    wie sie die häusliche Quarantäne organisieren können, gibt es auf diesem

    Merkblatt des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:

    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/COVID-19_Tipps_fuer_Eltern.pdf

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