• Besuch der IGBCE-Ortsgruppe Uerdingen im Landtag

    Nass-kaltes Wetter lädt für gewöhnlich nicht zu Ausflügen ein. Eine Gruppe aus Krefeld fand auf meine Einladung hin dennoch den Weg zum Düsseldorfer Landtag und nahm an dem etwa 3-stündigen Besuchsprogramm im Landtag teil. Continue Reading

  • „Bildung ist Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben!“

    Heute wird der Mädchentag zum fünften Mal weltweit gefeiert. Im Dezember 2011 haben die Vereinten Nationen den 11. Oktober zum Internationalen Welt-Mädchentag erklärt und verweisen damit auf die Kinderechtskonvention, die die gleichen Rechte für Kinder unabhängig von Geschlecht und Herkunft manifestiert. Continue Reading

  • Auch Arbeit 4.0 benötigt soziale Sicherungssysteme

    Die SPD-Landtagsfraktion hat heute zu einem Arbeitnehmerempfang in den Plenarsaal des nordrhein-westfälischen Landtags eingeladen. Rund 350 Betriebs- und Personalräte aus dem ganzen Land waren der Einladung gefolgt. Nach der Begrüßung durch Norbert Römer, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, und einem Grußwort von Andreas Meyer-Lauber, Landesvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbunds, hielt Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles die Hauptrede zum Thema „Arbeit 4.0“. Zur Veranstaltung erklärt Norbert Römer: Continue Reading

  • Krefeld erhält 165 Millionen Euro vom Land

    Krefeld erhält mehr als 165 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen. Davon bekommt Krefeld 164.407.182,51 EUR aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz, 1,2 Millionen EUR für die Unterbringung von Flüchtlingen und noch einmal 1,2 Millionen EUR für den Stadtumbau West.

    165 Millionen Euro aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz 2017

    Durch das Gemeindefinanzierungsgesetz wird der kommunale Finanzausgleich geregelt. Damit wird die finanzielle Grundlage für die kommunale Selbstverwaltung gelegt. Es verfolgt das Ziel, einerseits den Ausgleich zwischen Land und Kommunen sicherzustellen und den Ausgleich zwischen unterschiedlich finanzstarken Kommunen sicherzustellen. Dabei wird die unterschiedliche Finanzkraft der einzelnen Kommunen berücksichtigt.

    Insgesamt werden im Jahr 2017 10,64 Milliarden EUR in die Gemeindefinanzierung investiert. Krefeld bekommt davon 164.407.182,51 EUR. Darin enthalten ist eine Allgemeine Investitionspauschale (7.525.629,47 EUR), eine Investitionspauschale für Sozialhilfeträger, Altenhilfe- und Altenpflege (1.015.958,04 EUR), eine Bildungspauschale (8.474.351,- EUR) sowie eine Sportpauschale (611.484,- EUR).

    Berechnung der Gemeindefinanzierung

     

    Mehr Geld für Flüchtlinge

    Krefeld erhält 2017 von der Bezirksregierung Düsseldorf voraussichtlich knapp 1,2 Millionen EUR zusätzlich für die Versorgung der Flüchtlinge hier in Krefeld.

    Die jährliche Pauschale von 10.000,- EUR wird durch eine monatlichen Unterstützung von 866,- EUR pro Person ersetzt. Damit wird die Pauschale um rund vier Prozent erhöht. Für uns hier in Krefeld heißt das, dass wir pro Jahr knapp 10.392,- EUR/Flüchtling bekommen. Bei knapp 3.000 Flüchtlingen hier in Krefeld bekommen wir damit 1.176.000,- EUR pro Jahr.

     

    Stadtausbau West wird zu 80% durch die Bezirksregierung finanziert

    14720377_1767598576822057_8608710255076423310_n

    Die Bezirksregierung finanziert der Stadt Krefeld mit 1,2 Millionen EUR 80% des Städteumbaus West. Dadurch werden viele Projekte finanziert, darunter die Umgestaltung des Evangelischen Kirchplatzes, die Komplettsanierung des Kinderspielplatzes am Südwall und die Neugestaltung der Grünanlagen innerhalb des Wällevierecks. Außerdem die Fortführung des Quartiersmanagement, die Beauftragung der „Kulturhistorischen Analyse der Vier Wälle“ und die Entwurfswerkstatt zur Umgestaltung der Lewerentzstraße.

    Ich freue mich, wie sich unsere Stadt Krefeld durch diese Finanzierung weiterentwickeln kann!

  • Landesförderung für Bolzplatz und Skateranlage an der Voltastraße beantragt

    SPD-Initiative: Landesförderung für Bolzplatz und Skateranlage an der Voltastraße beantragt

    Ina Spanier-Oppermann (SPD, MdL) und Benedikt Winzen (SPD): „Anlagen für Kinder und Jugendliche sorgen für positive Akzente im Südbezirk“

    „Mit einem Bolzplatz und der Erweiterung der Skateranlage an der Voltastraße können neue positive Akzente im Südbezirk gesetzt werden“, so Benedikt Winzen, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Krefeld.

    Die Verwaltung hat die beiden Maßnahmen auf Antrag der SPD-Fraktion zur Förderung im Rahmen des Landesprogramms „Zuweisungen für Investitionen an Gemeinden zur Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“ angemeldet.
    „Gerade in den Wohngebieten, in denen die Entwicklungschancen und sozialen Rahmenbedingungen von Kindern und Jugendlichen nicht optimal sind, setzen solche Maßnahmen notwendige Impulse“, erläutert die Landtagsabgeordnete und schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Krefeld, Ina Spanier-Oppermann. Die SPD-geführte Landesregierung stelle daher über das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr einen Fördertopf mit 25 Millionen Euro zur Verfügung, die zweckgebunden in solchen Quartieren eingesetzt werden sollen.

    „Für die positive Entwicklung von Quartieren sind Anlagen, in denen Kinder und Jugendliche sich treffen können, um Freizeit miteinander zu gestalten und sportlich aktiv zu sein, zentrale Ankerpunkte“, unterstreicht Spanier-Oppermann.

    Die Skateranlage habe gerade in der Vergangenheit durch die Nähe zum Straßenstrich an der Ritterstraße gelitten. „Die Anlage ist ein wichtiger Anlaufpunkt für die Jugendlichen in der Nachbarschaft. Sie muss daher auch weiterhin eine attraktive Freizeiteinrichtung vor Ort bleiben“, betont Winzen. Durch die mögliche Erweiterung mit Hilfe der Landesförderung könne ein erfolgreicher Entwicklungsprozess im Quartier wirkungsvoll vorangetrieben werden.

    „An dieser Stelle muss man auch der Verwaltung ein Lob aussprechen, die die Förderanträge trotz der sehr kurzen Einreichungsfrist fertigstellt hat“, sagt Winzen abschließend und hofft nun auf eine Bewilligung aus Düsseldorf.

  • Die SPD-geführte Landesregierung stärkt die Rechte von Eltern in Krefeld!

    Eine bessere Beteiligung von Eltern in bildungspolitischen Fragen hatte sich die SPD-geführte Landesregierung zu Beginn der aktuellen Legislaturperiode zum Ziel gesetzt. Zum gestern im nordrhein-westfälischen Landtag verabschiedeten interfraktionellen Antrag zur Stärkung der Elternbeteiligung erklärt die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann: Continue Reading

  • 30,1 Millionen Euro für Sanierung, Modernisierung und Ausbau der Krefelder Schulen

    „Bis zum Jahr 2020 steht Krefeld im Rahmen des Programms „Gute Schule 2020“ ein Kreditkontingent in Höhe von insgesamt 30.179.027 Millionen Euro zur Verfügung. Pro Jahr sind das 7.544.757 Millionen Euro, die wir in die Krefelder Schullandschaft investieren können“, berichtete die Krefelder Landtagsabgeordnete Ina Spanier-Oppermann heute am Rande eines Schulbesuches. „Damit gibt die nordrhein-westfälische Landesregierung einen deutlichen Anschub für kommunale Investitionen in einem Bereich, in dem in den vergangenen Jahren erheblicher Handlungsbedarf sichtbar geworden ist.“

    Neben Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sollen deshalb insbesondere auch Digitalisierungsvorhaben gefördert werden, wie zum Beispiel die Anbindung von Schulen an das Breitbandnetz oder Schulsportanlagen. Welcher Schwerpunkt gesetzt wird, entscheiden wir vor Ort in Krefeld, denn wir kennen die Bedürfnisse unserer Schulen am besten.

    Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat im Juli das Milliarden-Investitionsprogramm „Gute Schule 2020“ angekündigt, heute hat die Landesregierung die Eckpunkte vorgestellt. In den kommenden vier Jahren werden insgesamt zwei Milliarden Euro bereitgestellt, um Schulen zu sanieren und optimal auszustatten. Projektpartner ist die NRW.Bank; sie wickelt das Programm ab. Bei der NRW.Bank können die Kommunen ihren Investitionsantrag stellen. „Das Besondere an dem neuen Programm: Die Tilgung des Kredits wird vom Land übernommen; die Kommunen müssen also hierfür kein eigenes Geld aufwenden“, erklärt Spanier-Oppermann, die auch schulpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion ist.

    Mit dem neuen Programm verbindet die Landespolitik zwei ihrer großen Handlungsschwerpunkte: einerseits die Unterstützung und Stärkung der Kommunen und andererseits die systematische Verbesserung des Schul- und Bildungssystems zugunsten unserer Kinder und Jugendlichen. Beide Ziele gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Weg in die Zukunft unseres Landes.

     

    Weitere Informationen:

    Pressemitteilung „30,1 Millionen für Krefeld“ [PDF]

  • NRWSPD für eine flexible gymnasiale Oberstufe

    Auf dem Landesparteitag der NRWSPD am 24. September 2016 schlägt die Antragskommission den Delegierten den Leitantrag „Gute Schule. Beste Bildung“ vor. Dieser Antrag enthält auch die Forderung nach einer Reform der gymnasialen Oberstufe: G8flexi

    Durch G8flexi soll es in Zukunft möglich sein, sowohl in 12 als auch in 13 Jahren, das Abitur am Gymnasium zu erreichen. Die Reform setzt in der Oberstufe an, um das Erreichen eines mittleren Abschlusses zu ermöglichen und gleichzeitig für jede Schülerin und jeden Schüler einen direkten Eintritt in die Qualifikationsphase zu ermöglichen.

    Dabei kommt der Jahrgangsstufe 10 zukünftig eine Doppelfunktion zu. Sie ist Teil der Sekundarstufe I und kann auch Teil der Sekundarstufe II sein. Die Jahrgangsstufe 10 erfüllt damit zukünftig zwei Funktionen: einen qualifizierenden Abschluss nach der Stufe 10 zu erreichen, als auch die Hinführung zur gymnasialen Oberstufe zu ermöglichen.

     

    FAQ: G8flexi

    Was ist eigentlich G8flexi?

    G8flexi ist ein individueller Weg zum Abitur in 12 (G8) oder auch 13 Jahren (G9) an einer Schule. Das Modell gibt jedem Kind damit die Zeit, die es bis zum Abitur braucht. Dafür muss die Schülerin oder der Schüler nicht die Schulformwechseln, denn unser Reformschritt ist in der Sekundarstufe I verankert. Die 10. Jahrgangsstufe (derzeit „EF“ Einführungsphase) wird wieder Teil der Sekundarstufe I sein; sie kann jedoch auch bereits Teil der Oberstufe sein. In jedem Falle erhalten die Schülerinnen und Schüler nach dem Absolvieren der 10. Klasse einen qualifizierten Abschluss.

    Was sind die Gründe für den Reformvorschlag?

    Trotz aller Verbesserungenmüssen wir feststellen, dass drei Probleme des G8 in der aktuellen Form nicht gelöst sind:

    • Die Sekundarstufe I des Gymnasiums in NRW bietet keinen mittleren Abschluss.
    • Die Verdichtung des Unterrichts ist durch die Komprimierung der Sekundarstufe I nach Streichung einer Jahrgangstufe für die Jüngsten amGrößten.
    • Die Durchlässigkeit des Schulsystems ist durch die unterschiedliche Länge der Sekundarstufe I am Gymnasium zu der an allen anderen Schulformen mit Einführung des G8 gesunken.

    Warum kommt die SPD damit erst jetzt?

    Am „Runden Tisch zu G8/G9“ haben wir gemeinsam mit den anderen im Landtag vertretenen Fraktionen, vor allem jedoch mit den Akteuren des Schullebens, konstruktiv daran gearbeitet, innerhalb des in NRW eingeführten Modells Lösungen für diese Problemstellungen zu finden. Besonders die Konzentration der fünf Ergänzungsstunden auf Förderbedarfe sowie die Begrenzung der Hausaufgaben und der Anzahl der Klassenarbeiten haben zu einer Entspannung an den Schulen geführt. Im Ganzen müssen wir jedoch heute feststellen: Das Modell der Schulzeitverkürzung in der Sekundarstufe I stößt an seine Grenzen. Die wesentlichen Webfehler der damaligen Reformsind durch Optimierungen innerhalb des Modells nicht zu beseitigen.

    Was sind die Vorteile von G8flexi?

    Wir denken von den Schülerinnen und Schülern aus, nicht vom Systemaus. Alle bekommen die Zeit, die sie für ihren individuellen Lernerfolg benötigen. Die Schülerinnen und Schüler

    • können die Schulzeit auf dem Weg zum Abitur individuell in 12 oder in 13 Jahren durchlaufen
    • haben die Möglichkeit, nach der 10. Jahrgangsstufe einen qualifizierten Abschluss zu erreichen
    • haben in der Sekundarstufe I, die nun wieder 6 Jahre umfasst, mehr Zeit zum Lernen und Leben.
    • können vor Eintritt in die Qualifikationsphase wieder problemlos ein Auslandsjahr machen.

    Wie muss man sich das in der 10. Jahrgangsstufe praktisch vorstellen?

    Alle Schülerinnen und Schüler lernen in der Jahrgangsstufe 10 gemeinsam. Die Jahrgansstufe 10 ist wieder Teil der Sekundarstufe I, sie dient aber auch als Einführungsphase der Oberstufe, damit leistungsstarke Schülerinnen und Schüler nach der Jahrgangsstufe 10 direkt in die Qualifikationsphase übergehen können. Für Schülerinnen und Schüler, die sich dafür entscheiden, dient die Jahrgangsstufe 10 gleichzeitig als Vorbereitung für die Qualifikationsphase. Sie werden mit fünf zusätzlichen Wochenstunden gefördert.

    Was passiert, wenn jemand nach der 10. Klasse nicht direkt in die Qualifikationsphase wechselt und sich für das optionale Jahr in der Oberstufe entscheidet?

    Das Modell sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler, die nach der 10 Jahrgangsstufen nicht direkt in die Qualifikationsphase starten wollen, das optionale Orientierungsjahr als Einführungsphase der Qualifikationsphase vorschalten können. Die Oberstufe verlängert sich dann auf drei Jahre und führt zum Abitur nach 13 Jahren.

    Stimmt es, dass dann in der neuen 2-jährigen Oberstufe 77 Wochenstunden Pflicht sind?

    Heute hat die Qualifikationsphase 68 Wochenstunden (2 x 34). Selbst wenn man die gesamten rechnerischen Mehrstunden der neuen gymnasialen Sekundarstufe I im Vergleich zu den übrigen Schulformen (192 zu 188) zukünftig in die Oberstufe verlagern würde, wären das lediglich 4 zusätzliche Wochenstunden. Für die Q1 und die Q2 wären das 36Wochenstunden. Eine Erhöhung um 2 Wochenstunden im Vergleich zum jetzigen Modell also. Ob es zu dieser Verlagerung kommen soll, wollen wir am Runden Tisch besprechen.

    Wann müssen sich die Schülerinnen bzw. Schüler entscheiden, ob G8 oder G9?

    G8flexi erfordert keine Entscheidung schon nach der Grundschule. Gemeinsam mit dem Lernenden und dessen Eltern werden sich die Lehrerinnen und Lehrer den individuellen Bildungsverlauf der einzelnen Schülerin beziehungsweise des einzelnen Schülers ansehen und Eltern und Kinder im Zulauf auf den Wechsel in die Oberstufe beraten. Der Zeitpunkt wird voraussichtlich zum Ende der 9. Jahrgangstufe liegen, da hier über die Belegung der begleitenden Einführungsphase in der 10. Jahrgangstufe entschieden werden muss.

    Wie geht es jetzt weiter mit dem SPD-Vorschlag des G8flexi?

    Zunächst ist G8flexi Bestandteil des Leitantrags „Gute Schule. Beste Bildung.“ zum Landesparteitag der NRWSPD am 24.09.2016. Nach dem Beschluss wird er Bestandteil des Regierungsprogramms, welches im Frühjahr 2017 beschlossen wird. Die NRWSPD wird parallel dazu mit diesen Eckpunkten in die weiteren Beratungen am „Runden Tisch G8/G9“ gehen.

    Wann wird umgestellt? Können die Schülerinnen und Schüler noch von der neuen Regelung profitieren?

    G8 war ein schwarz-gelber Schnellschuss, der umgesetzt wurde, ohne über die nötigen Umsetzungsmöglichkeiten zu verfügen. Weder Lehrpläne noch Lehrbücher waren vorbereitet. Auch für die Akzeptanz war diese überstürzte Umsetzung verheerend. Bei uns geht Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Lehrer, Eltern und Schüler können sich darauf verlassen, dass alle Rahmenbedingungen stehen, wenn unser G8flexi an den Start geht. Der notwendige Vorlauf wird mindestens ein Schuljahr benötigen. Umgekehrt werden jedoch auch schon Schülerinnen und Schüler von der Reform profitieren können, die bereits das Gymnasium besuchen. Bis zu welcher Jahrgangstufe das möglich sein wird, ist am Runden Tisch zu klären.

    Warum nicht einfach zurück zu G9? (Initiativen G9 jetzt; Gib acht!)

    Nur weil es strukturelle Veränderungsnotwendigkeiten am derzeitigen G8 gibt, muss ein 12-jähriger Weg zum Abitur nach 12 Jahren nicht gleich wieder komplett rückabgewickelt werden. Die Schülerinnen und Schüler, die nach 8 Jahren auf dem Gymnasium das Abitur machen wollen, sollen dazu weiterhin die Möglichkeit haben. Diejenigen, die nicht den sofortigen Übergang in die Qualifikationsphase wünschen, haben die Möglichkeit das Orientierungs- und Förderjahr wahrzunehmen. Damit gibt es zwei gleichwertige Wege zum Abitur am Gymnasium. Wir sichern Wahlfreiheit für jede Schülerin und jeden Schüler und beenden so die Auseinandersetzung um G8 oder G9. Ein Zurück zur Schule weit vor der Jahrtausendwende kann und wird es mit uns nicht geben. Allein der zwischenzeitliche Stundenaufwuchs in allen anderen Schulformen würde damit konterkariert.

    Warum nicht einfach jeder Schule die Möglichkeit geben, zwischen G8 und G9 zu wählen? (FDP)

    NRW verfügt im Schuljahr 15/16 über 625 Gymnasien, davon sind 511 öffentlich und 114 privat. Ließe man jede Schule selbst entscheiden, welches Modell sie anbieten möchte, wäre das Chaos vorprogrammiert. Selbst wenn klar wäre, wer mit welcher Mehrheit darüber entscheidet, bliebe die Frage, warum zukünftige Schülergenerationen daran gebunden sein müssten. Es drohte ein ständiger Kampf umG8 oder G9 an jeder Schule und in jedem Schuljahr. Das Gegenteil davon, was die Gymnasien im Lande brauchen. Das ist nicht nur populistisch, sondern verantwortungslos.

    Was wollen die Grünen?

    Sylvia Löhrmann hat den Vorstoß „jedem Kind eine an seine individuellen Voraussetzungen angepasste flexible Schulzeit zu ermöglichen“ gemacht. Damit kommt sie zurück auf die positiven Erfahrungen mit der flexiblen Eingangsphase an den Grundschulen. Diese könnten die Schüler die ersten beiden Schuljahre, je nach Leistungsfähigkeit, in ein, zwei oder drei Jahren durchlaufen. Der Ansatz, „dass Schüler unterschiedlich schnell lernen“, müsse konsequent auf die Sekundarstufe I und II übertragen werden – „und zwar nicht nur am Gymnasium, sondern in allen Schulformen und für alle Schulabschlüsse“. Konkrete Vorschläge zur Umsetzbarkeit dieser Idee macht sie nicht. In unseremG8flexi würden auch die Grünen eine umsetzbare Struktur dieser Anforderung finden.

    Was sagt eigentlich die CDU?

    Die CDU schweigt. Sie hat offenbar kein Konzept. Während die offizielle Landeslinie in einer nicht näher erläuterten „Verbesserung von G8“ besteht, sprechen sich CDU-Vertreter vor Ort – auch Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende – für eine Rückkehr zu G9 aus.

  • „Besuch im Landtag mit Ina Spanier-Oppermann“ – KuFa Radio

    Am 12. September 2016 war ich im KuFa (Kulturfabrik) Radio in der Sendung „55-PLUS – Magazin für ALTE JUNGE und JUNGE ALTE“. Dort wurde über den Landtagsbesuch berichtet, den ich im Rahmen des Sommerferienprogrammes der SPD Krefeld organisiert habe. Continue Reading

  • Besuch der Spezialbrot-Bäckerei Ulrich

    Im Rahmen des Sommerferienprogramms des SPD Unterbezirks und der SPD Ratsfraktion Krefeld habe ich mit einer Besuchergruppe die Spezialbrot-Bäckerei Ulrich besucht. Continue Reading

Seite 2 von 3123